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Innere Med. (Fach) / Transitorische ischämische Attacke (TIA) (Lektion)
- Definition & Fakten ? Neurologische Störung/neurolog. Defizit, infloge einer zerebralen Durchblutungsstörung bildet sich innerhalb von 24h vollständig zurück (häufig innerhalb einer Stunde!) prolongiertes reversibles neurologisches Defizit (PRIND): neurologisches Defizit hält länger als 24h an, bildet sich aber vollständig zurück. Bildet sich das neurologische Defizit nur teilweise oder gar nicht zurück →Hirninfarkt !
- Ursachen & Risikofaktoren ? Arterielle Mikrothrombosen: durch Arteriosklerose der A. carotis interna (am häufigsten!), VHF Risikofaktoren: Art. Hypertonie, Nikotinabusus, Hyperlipidämie, DM.
- Klinik ? Leitsymptome: motorische und/oder sensorische Halbseitensymptomatik (Bein und/oder Arm), Aphasie, einseitige Sehstörung (Amaurosis fugax) Dysphagie, Dysarthrie & Schwindel: bei Ischämien im Vertebralisstromgebiet
- Diagnostik ? Duplexsonographie hirnversorgender Gefäße: Stenose, Plaque & Thromben CT-Schädel: hypodense Areale als Hinweis auf frische oder ältere ischämische Läsionen & Ausschluss intrazerebraler Blutung (ICB) & eines Hirntumors EKG: VHF Echo: Thromben im linken Vorhof Thrombophilie-Diagnostik: immer bei jüngeren Pat und Pat ohne Risikofaktoren
- Therapie ? Heparinisierung, dann überlappend Cumarinderivate (Marcumar) Risikofaktoren minimieren Therapie des VHF Dauerhafte orale Antikoagulation mit Marcumar oder bei VHF mit NOAK (Rivaroxaban)
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