18
Strategisches Management (Fach) / Teil I (Lektion)
Strategisches Management Agrarwissenschaften
Diese Lektion wurde von DVNCM erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Definiere Strategie Strategien sind längerfristig gültige Grundsatzentscheidungen, die den Rahmen für nachgelagerte operative Entscheidungen bilden. ODER NACH Johnson et al.: Eine langfristige Ausrichtung und Aufgabenbereiche einer Organisation, die in einem sich verändernden Umfeld Wettbewerbsvorteile durch ihren Einsatz von Ressourcen und Kompetenzen erlangt, mit dem Ziel, die Erwartungen der Interessengruppen zu erfüllen.“
- Worum geht es bei Strategischen Entscheidungen? a) langfristige Ausrichtung einer Organisation b) Die Reichweite organisatorischer Aktivitäten (welche Geschäftsfelder sind betroffen) c) Den zu erzieleneden Wettbewerbsvorteil gegenüber eines Konkurrenten d) Herbeiführung von Veränderungen innerhalb des Geschäftsumfelds e) Ausbau von Ressourcen und Kapazitäten f) Werte und Erwartungen der Stakeholder
- Welche Merkmale gelten oft für Strategien? 1) Sie werden unter Unsicherheit getroffen 2) Ihr Aufbau ist sehr komplex 3) Sie wirken sich auf operative Entscheidungen aus 4) Sie erfordern eine integrierte Herangehensweise (innerhalb, und ausserhalb des Unternehmens) 5) Sie beinhalten erhebliche Veränderungen
- Erkläre/Definiere Leitbild/Mission, Vision/Strategische Absicht und Strategie Leitbild/Mission: Übergeordneter Zweck des Unternehmens gemäß der Werte und Erwartungen der Stakeholder Vision/Strategische Absicht: Gewünschtes zukünftiges Ergebniss/ Das bestreben eines Unternehmens Strategie: Beschreibt die Langfristige Ausrichtung sowie Aufgabenbereiche einer Organisation, die in einem verändernden Umfeld Wettbewerbsvorteile durch den Einsatz von Ressourcen und Kompetenzen erlangt, mit dem Ziel die Erwartungen der Stakeholder zu erfüllen.
- Welche zwei grundlegenden Fragen stellt sich die Strategie? Wo soll gekämpft werden bzw. in den Wettbewerb getreten werden? (D.h. In welchen Geschäftsfeldern) Resultat in der Unternehmens(gesamt)strategie Wie soll gekämpft werden bzw. in den Wettbewerb getreten werden? (D.h. Wie soll der Konkurrenz begegnet werden?) Resultat in der Geschäftsfeldstrategie
- Nennen und erkläre die Strategieebenen nach HOFER und SCHENDEL 1) Unternehmens(gesamt)strategie Festlegung der Produkt/Markt-Kombination(Geschäftsfelder); Wachstums-,Stabilisierungs- und Schrumpfungsstrategie 2) Wettbewerbsstrategie Art der Führung des Wettbewerbs innerhalb des jeweiligen Geschäftsfeldes 3) Funktionalstrategie Langfristige Vorgehensweise in einzelnen betrieblichen Funktionsbereichen (Bsp.: Beschaffungs- /Absatz- /F&E- Managementstrategien)
- Welche Bedingungen sind essentiell für eine erfolgreiche Strategie? a) Einfache, konsitente, langfristige und akzeptierte Ziele b) Umfassendes Verständniss der Wettbewerbsumwelt c) Objektive Bewertung der Ressourcen d) Effiziente Implementierung von a),b), und c)
- Was ist unter den Hauptelemente der strategischen Managements zu verstehen? Strategisches Management beinhaltet das Verständnis der strategisches Position (strategische Position), die Wahlmöglichkeiten für die Zukunft (Strategische Wahlmöglichkeiten) und wie die Strategie umgesetzt (Strategie in Aktion) wird.
- Durch welche Faktoren wird die Strategische Position bestimmt? a) Umfeld b) Fähigkeiten c) Zweck d) Kultur Siehe S. 24
- Durch welche Faktoren werden die Strategische Wahlmöglichkeiten bestimmt? a) Gesamtunternehmerischer Ebene b) Geschäftsbereichsebenen c) International d) Innovation e) Beurteilungen Sie S. 24
- Anzeige
- Durch welche Faktoren wird die Strategie in Aktion beeinflusst? a) Prozesse b) Ressourcengewinnung c) Praxis d) Wandel e) Organisation
- In welche akademischen Disziplinen kann das strategische Management unterschieden werden? a) Kontext - Intern und Extern Branchenanalysen, Kulturelle Analysen, Ressourcenbasierte Sicht b) Inhalt - strategische Optionen Wahlmöglichkeiten und Leistungen c) Prozess - Formulierung und Umsetzung strategische Planung Wahlmöglichkeiten Wandel als Strategie der Praxis)
- Welche Sichtweisen gibt es auf eine Strategie? Designer Perspektive Die auf ein Unternehmen wirkenden Kräfte und Restriktionen werden sorgfältig analytisch bewertet. Ihr Resultat ergibt eine klare strategische Richtung vor. Erfahrungs Perspektive Strategien werden auf Grundlage von gemachten Erfahrungen von Managern und Mitarbeitern. Die Strategien werden weniger auf Grundlage von analytischen Auswertungen getroffen. Ideen Perspektive Strategie hier weniger im Sinne von vorgegeben von oben, sondern mehr als kreatives Ergebnis sämtlicher Akteuere des Unternehmens.Die neuen innovativen Ideen sind oft viele, müssen sich aber erst gegen konventionelle Strategien durchsetzten Diskurs Perspektive Strategie als Produkt von Kommunikation von Managern. Beherrschung der Sprache/Ausdruck ist essentiell für den Erfolg von Ergebnissen. Wichtig ist es objektive analytische Ergebnisse der persönlichen Sichtweise anzupassen.Bei der Kommunikation werden verschiedenste Strategien untersucht, bewertet und diskutiert.
- Nach welchen Kriterien wird eine Strategieperspektive beurteilt? Rationalität Innovation Legitimität
- Elemente der Entstehung von Strategien Planerische Gestaltung (--> Beabsichtigte Strategie) Komplexe Entstehung (--> realisierte Strategie)
- Wie entstehen Strategien in der Realität? I.d.R. Kombination aus planerischer Gestaltung und komplexer Entstehung z.T. durch Top down-Prozesse (Vorstandssitzung u.ä.) z.T. durch Bottom up-Prozesse (opportunistisches Verhalten vom mittleren Management) --> Abweichung realisierter von intendierter Strategie; je volatiler die Umwelt, desto stärker
- Wie sollten Strategien entstehen? - Kombination aus iterativem Prozess und planerischer Gestaltung Möglichkeit a) Verknüpfung klarer Direktiven mit starken anreizen v.a. fürs mittlere Management Schwerpunkt: Vermittlung analytischer Zugänge zur Strategieformulierung, die die Basis rationaler strategischer Entscheidungen bilden
- Funktionen von Strategien Ziel Entscheidungshilfe Koordinationsmechnismus Kommunikationshilfe