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T21 (Fach) / Technologiemanagement (Lektion)

Die Grundbegriffe des Technologiemanagements sowie dessen Bedeutung in der Gesellschaft werden verdeutlicht. Zusätzlich werden Methoden der Technologieanalyse, der Technologie Abschätzung und das strategische Technologiemanagement behandelt. Im Weiteren werden Chancen und Risiken von neuen Technologien diskutiert.

Diese Lektion wurde von Kegu84 erstellt.

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  • Der Ordnungsrahmen gliedert sich in die... Innerbetriebliche Aspekte (auf den Flächenseiten des Würfels) Anspruchsgruppen als Interaktionspartner mir der Aussenwelt Umweltsphären als externe Einflussfaktoren, die auf das Unternehmen wirken
  • Welche Elemente umfasst die Unternehmensstruktur? Aufbauorganisation (gibt die innere Ordnung des Unternehmens wieder) Ressourcen (beschreiben die betrieblichen Einsatz- und Produktionsfaktoren) Informationssysteme (unterstütze alle Prozesse für einen effizienten und effektiven Betrieb Kultur (befasst sich mit den Bestandteilen der Managementebene, wie Unternehmenskultur, -verfassung,-politik sowie deren Wechselwirkung zur Unternehmensentwicklung) Unternehmensentwicklung (beinhaltet Strategie, Entwicklungsmodi sowie Finanzen und Controlling)
  • Zeichne das Unternehmensmodell Ordnungsrahmen Produktion und Management Ansprechgruppen: Kapitlgeber Kunden Öffentlichkeit Mitarbeitende Staat Lieferanten, Partner Wettbewerb Umweltsphären: Gesellschaft Natur Technologie Wirtschaft Normen und Werte Unnternehmensprozesse:  Technologiemanagement Innovationsmanagement Fabrikplanung Produktions- und Logistikmanagement Qualitätsmanagement Einkaufsmanagement Management industrieller Dienstleistung Technischer Vertrieb Unternehmensstruktur: Aufbauorganisation Ressourcen Informationssysteme Kultur Unternehmensentwicklung: Strategie Erneuerung Verbesserung Betrieb Finanzen und Controlling
  • Die Unternehmensprozesse gliedern sich in... Geschäftsprozesse (haben zum Ziel immateriellen Input in einen prozessspezifischen (immateriellen)Output zu transferieren) Technologische Prozesse (haben zum Ziel materiellen Input in einen prozessspezifischen (materiellen) Output zu transferieren)
  • Welche Aufgabe hat das Technologiemanagement? Zum richtigen Zeitpunkt und zu angemessenen Kosten für aktuelle und künftige Leistungen die benötigte Technologie (Produkt-, Produktions- und Materialtechnologie) verfügbar zu machen.
  • Das Technologiemanagement operiert im Unternehmensprozess als... Querschnittfunktion unternehmensweit und funktionsübergreifend
  • Welche Fragen beinhaltet das Technologiemanagement? Gibt es Alternativen zu den eingesetzten Technologien? Besteht Substitutionsgefahr? Welche organisatorischen Massnahmen ermöglichen einen effektiven und effizienten Technologieeinsatz? Wie können technologische Alleinstellungsmerkmale systematisch aufgebaut werden? Welche Technologieprojekte sollen wie priorisiert, wann gestartet und wann abgebrochen werden? Welche Technologien beeinflussen den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens? Wie kann das Potenzial einer Technologie effizient ausgeschöpft werden? Welche Technologien werden in Zukunft verfügbar und einsatzreif sein? Was hat das für Auswirkungen auf Produkte? Wäre es sinnvoll auf alternative Technologien zu setzen? Wenn ja, wann? Wie kann technologisches Wissen aufgebaut und geschützt werden? Kann das vorhandene Technologie Know-how auch in anderen Märkten oder anderen Produkten eingesetzt werden? Wie erfolgt operativ der Wechsel von einer Technologie zu einer anderen? Wie können Technologien effizient geplant werden?
  • Welche sechs miteinander vernetzten Grundaktivitäten werden Prozesscharakter des Technologiemanagements in Rechnung getragen. Technologiefrüherkennung Technologieplanung Technologieentwicklung Technologieverwertung Technologieschutz Technologiebewertung
  • welches Ziel hat die Technologiefrüherkennung? relevante Veränderung im gesamten Umfeld rechtzeitig zu erkennen um sich darauf strategisch vorbereiten. Dies beinhaltet Beschaffung, Wettbewerb, Kommunikation und Kundenansprüche
  • Welches Ziel hat die Technologieplanung und was beinhaltet sie? Die Planung beinhaltet die Ermittlung und Systematisierung aller Aktivitäten, Abläufe, Kosten, Ressourcen und Termine und stellt die geistige Vorwegnahme zukünftigen Handelns dar. Ziel: Technologieplanung beschreibt, welche Technologie zu welchem Zeitpunkt und zu welchem Zweck zur Anwendung kommen sollen.
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  • Welches Ziel hat die Technologieentwicklung? die Vorgaben aus der Technologieplanung effizient umzusetzen.
  • Wie kann Technologie ''intern'' und ''extern'' verwertet werden? Technologieverwertung z.B durch Lizenzen
  • wie kann Technologieschutz verwendet werden? durch raffinierte Schutzmechanismen Verhinderung Imitation von Technologien und Produkten. Z.B durch Patente oder Vereinbarungen 
  • Wie sieht der Prozesscharakter des Technologiemanagement aus? Unternehmensstruktur: Aufbauorganisation Ressourcen Informationssysteme Kultur Unternehmensentwicklung: Strategie Betrieb Verbesserung Erneuerung Unternehmensprozesse Technologiefrüherkennung Technologieplanung Technologieentwicklung Technologieverwertung Technologieschutz Technologiebewertung
  • Welche Anforderungen an die Aufbauorganisation des Technologiemanagement gibt es? Bereitstellung operativer Kapazität Arbeitsteilung und Vermeidung von Redundanzen Zusammenführung eines Informationsnetzwerks (intern/extern) Zentrale Bereitstellung von Informationen Anbindung an eine Richtlinienkompetenz Integration von bzw. Anbindung an eine Entscheidungskompetenz Steuerung/Koordination der Aktivitäten
  • Was versteht man unter ''Zusammenführung eines Informationsnetzwerks (intern/extern) Umgang mit Information in Bezug auf Beschaffung, Verdichtung und Kommunikation.
  • Welche Organisatorische Verankerungsmöglichkeiten für das Technologiemanagement gibt es? Implizite Integration in die Unternehmensorganisation (Die Aufgaben des Technologiemanagements werden in dieser Form vollständig dezentral und ohne eine koordinierende Instanz erledigt.) Gremium (Gremien sind insbesondere in der Technologiefrüherkennung und in der Technologieplanung ein wichtige Instrument zur unternehmensweiten Kommunikation.) Projektorganisation (Für das Technologiemanagement bedeutet die Projektorganisation, dass die Aufgaben in Form von Projekten durchgeführt werden. Dies ermöglicht es, verschiedene Bereiche bedarfsgerecht einzubeziehen) Stabsorganisation (Sind organisatorische Einheiten, die Stellen mit Leitungsfunktion unterstützen. Ihre Hauptaufgabe ist die Vorbereitung von Managemententscheidungen, so dass sie sich im Wesentlichen mit der Sammlung, Prüfung, Strukturierung und Auswertung von Informationen beschäftigen.) Linienintegration (Da das Technologiemanagement eine Querschnittfunktion im Unternehmen darstellt, ist die Linienintegration häufig kritisch zu bewerten. Externe Dienstleister (Es ist durchaus gängige Praxis, dass bestimmte Projekte aus dem Technologiemanagement an externe Einheiten vergeben werden. Die Vergabe der Gesamtaufgabe Technologiemanagement an externe Dienstleister ist aber nicht sinnvoll.
  • erkläre den Unterschied zwischen Technik und Technologie Input ist die Technologie und Output ist die Problemlösung als TechnikTechnologie (inp.) ⇒ Prozess (Angewandte Forschung, Entwicklung) ⇒ Technik (Outp.) Beispiel: Wissensbasis        ⇒  Problemlösungen (Tätigkeiten)                             ⇒  ProblemlösungKnow How                  Anwenden der Technologie                                       Maschinen,                                                     zur Lösung von Problemen                                        Geräte, Produkte Theorie: Theoretische Ursache-WirkungsbeziehungSachziel: Wahrheit, theoretischer AussagenErgebnis: Theoretische Aussagensysteme zu Erklärung empirischer Phänomene ⇓ (Transformation)  Technologie: Technologische Ziel-Mittel-Beziehung  Sachziel: Verwendbarkeit, technologischer AussagensystemeErgebnis: Anwendungsorientierte Aussagensysteme  ⇓ (Anwendung)    Technik: Sachziel: Konkrete Anwendung in ProblemlösungenErgebnis: Konkrete, realisierte Problemlösungen Technik kann neue technologische Probleme aufwerfen Technologie kann neue theoretische Probleme aufwerfen.