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BP (Fach) / Deckungsbeitragsrechnung (Lektion)
- Vollkostenrechnung Ordnet dem Kostenträger alle Kosten (Einzel- und Gemeinkosten) "verursachungsgerecht" zu. Kritik: - Beschäftigungsgrad wird vernachlässigt - falsche Entscheidungen in der Produktpolitik -> Anwendung des Kalkulationsschemas: Verkaufspreis/Stück
- Teilkostenrechnung Dem Kostenträger werden nur ein Teil der Kosten (variable Kosten) zugerechnet, da sie in jedem Fall gedeckt werden sollten. Die fixen Kosten sind unvermeidbar. Sie fallen auch bei einem Beschäftigungsrückgang und sogar bei einer Produktionseinstellung an! Die unterschiedlichen Ansätze: Verkaufspreis/Stück - variable Kosten = Deckungsbeitrag (Anteil zur Deckung der fixen Kosten) Auch ein noch so geringer Stückdeckungsbeitrag trägt zur Deckung der ohnehin anfallenden fixen Kosten bei und verbessert die Ertragslage des Unternehmens!
- Formel Deckungsbeitrag Differenz zwischen den Umsatzerlösen und den variablen Kosten - Gesamt (pro Periode): (p * m) - Kv = DB - pro Stück: p - kv = db p= Preis m= Stück
- Formel: Break-Even-Point (Gewinnschwelle) bezeichnet die Absatzmenge, bei der das Unternehmen in die Gewinnzone eintritt. Der Deckungsbeitrag deckt die fixen Kosten. Erlös= Kosten (p*m=kv*m+Kf)
- Formel: Kurzfristige Preisuntergrenze Kurzfristig spielen die fixen Kosten keine Rolle. Es müssen zumindest die variablen Kosten pro Stück abgedeckt werden: E= kv (p= kv)
- Formel: Langfristige Preisuntergrenze Langfristig müssen in einem Unternehmen die gesamten Kosten abgedeckt werden. E=Kv+Kf
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