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Klinische und Gesundheitspsychologie (Fach) / Psychotherapie (Lektion)
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- In welchen 2 Faktoren von Weinberg findet man jeweils folgende drei Wirkfaktoren von Grawe wieder, welche zu den wichtigsten 5 gehören: Problemaktualisierung, Problembewältigung? Welches sind die jeweils die zwei der 5 Wirkfaktoren bei Grawe und Weinberg, die sich jeweils nicht beim anderen wiederfinden lassen? - Problemaktualisierung: Konfrontation mit dem Problem - Problembewältigung: Mastery/Erfolgserleben - Spezifisch bei Grawe: Ressourcenaktivierung, motivationale Klärung (wobei das schon der Änderungserwartung bei Weinberg nahe kommt) - Spezifisch bei Weinberg: Attribution, Änderungserwartung
- Worauf wirkt sich der Wirkfaktor „Ressourcenaktivierung“ im positiven Rückkopplungsprozess durch ressourcenaktivierende Interaktionen zunächst direkt aus (1. Faktor nach Ressourcenaktivierung)? Über mehrere Schritte führt dies dann zu einem gesteigerten Wohlbefinden. Nenne die weiteren Schritte im Prozess bis zur „nächsten“ Ressourcenaktiverung! Ressourcenaktivierung --> Wahrnehmung des positiven Selbst --> …. Gesteigertes Wohlbefinden --> Wahrnehmung der Wirksamkeit der Therapie --> verstärkte Aufnahmebereitschaft --> erhöhtes Engagement in der Therapie -------->> Ressourcenaktivierung
- Was wird bei dem Wirkfaktor „Problemaktualisierung“ als Prämisse angenommen bzw. auf welche Art und Weise muss das Problem aktualisiert werden? Probleme, die in der Therapie verändert werden sollen, müssen im Hier und Jetzt erlebbar gemacht werden
- Welche Beispiele gibt es dafür, wie die Problemaktualisierung im Rahmen der Psychotherapie angewandt werden kann? – Imaginationsübungen – Personen in die Therapie einbeziehen, die an dem Problem beteiligt sind – Identifikation automatischer Gedanken - Rollenspiele
- Was sollte man beachten, bevor man sich als Therapeut an die Problemaktualisierung heranwagt? Es sollten ein stabiles therapeutisches Bündnis vorhanden sein und gleichzeitig Ressourcen des Patienten aktiviert werden (sonst kann das Problem unbewältigbar erscheinen…)
- Warum wirkt der Wirkfaktor „Problembewältigung“ eigentlich so gut? Patientin macht Erfahrungen der Bewältigung oder der kognitiven Kontrolle im Umgang mit ihren Problemen (Erfolgserleben/Mastery)
- Was genau versteht man unter dem Wirkfaktor „Problembewältigung“? Nenne Beispiele für die Möglichkeit der Umsetzung! Problembewältigung = Unterstützung in der Entwicklung von funktionalen Erlebens- und Verhaltensweisen Beispiele (Verhaltenstherapie): angemessene kognitive Bewertung Training sozialer Kompetenz Begleitung der Therapeutin in der Exposition
- Wie hoch korrelieren positive Klärungs- und Bewältigungserfahrungen ungefähr mit dem Therapieerfolg? r = .7
- Was versteht man unter der motivationalen Klärung? Die Entwicklung eines Erklärungsmodells für die eigenen Probleme und das Aufzeigen von Zusammenhängen mit diesen Problemen sowie Einflussfaktoren, die auf diese wirken können
- Was versteht man unter dem Wirkfaktor der Attribution? Die Zuschreibung der positiven Veränderung zu eigenen Anstrengungen, Fähigkeiten (Internale Attribution)
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- Welches sind die Basisvariablen des Therapeutenverhaltens? – Bedingungslose Wertschätzung– Empathie– Kongruenz/Echtheit
- Warum werden die drei Basisvariablen des Therapeutenverhaltens als Basisvariablen betitelt? Deren Wahrnehmung durch die Klientin ist notwendige und hinreichende Bedingung für Veränderung --> sie sind also maßgeblich für den Therapieerfolg
- Mithilfe welchen Instruments lässt sich die Beziehungsqualität in der Therapie erfassen? Was erfassen die 3 Subskalen und von wem wird es ausgefüllt? Working Alliance Inventory (WAI-SR) (Hatcher et al, 2006)– 3 Subskalen mit je 4 Items: • Bindung• Übereinstimmung hinsichtlich der Therapieziele• Übereinstimmung hinsichtlich der Interventionen– Beurteilung durch Patient, Therapeut oder unabhängigen Beobachter
- Wie hoch ist laut einer Meta-Analyse von 79 Studien (Martin et al., 2000) die Korrelation zwischen der Qualität der therapeutischen Beziehung und dem Therapieerfolg? r = .2