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Vertiefende Humanernährung (Fach) / NS Bedarf und Genetik (Lektion)
- NS-Bedarf die niedrigste Zufuhr an einem Nährstoff, welche notwendig ist um Mangelerscheinungen verhüten, die durch klinische Merkmale und Symptome u./o durch Messgrößen biochemische u physiologischer Funktionen überprüfbar sind
- Grundbedarf die NS-Menge welche benötigt wird, um klinisch nachweisebare Funktionstörungen zu verhüten und ein normales Wachstum u Reproduktion zu ermöglichen
- normativer Speicherbedarf Menge an NS, welche zugeführt werden muss, um Körperreserven zu gewährleisten, die ohne nachfolgende Funktionstörungen in Anspruch genommen werden können
- Richtwerte Werte innerhalb bestimmter Bereiche als Orientierungshilfen Wasser, Fluorid und Ballaststoffe gibtes in diesem Sinne eine Begrenzungnach unten, für Fett, Cholesterol, Alkoholund Speisesalz nach oben.
- Schätzwerte Die Schätzwerte geben Hinweise auf eineangemessene und gesundheitlich unbedenklicheZufuhr.Schätzwerte werden angegeben, wennder Bedarf nicht genau bestimmt unddamit keine Empfehlung abgeleitetwerden kann
- Nutrikinetik Beschäftigt sich mit der Frage, welchen Weg ein Nahrungsstoff im Organismus durchläuft: -Absorption, Bioverfügbarkeit, Verteilung, Biotransformation (erster Durchgang: Substanz wird erst aktiviert, wenn sie in der Leber metabolisiert werden zB durch Induktion von Cytochrom P450 wird die Kanzerogenität bestimmt) und Ausscheidung (ADME) -Alter, Geschlecht, Ernährungs-u. Gesundheitszustand, Umweltfaktoren, Polymorphismen, Nahrungstoffe werden durch Interaktion mit anderen Substanzen beeinflusst ( β-Carotin u. Fett) Interaktion zw. Host und Darmmikrobiom
- Nutrigenetik Polymorphismen: determinieren die Wirkung eines Nahrungststoffs→ bestimmen tw. die Nutridynamik EinzelnucleotidPolymorphismen sind SNPs → Beeinflussung v. Kinetik ( ADM) → Beeinflussung der Dynamik ( Effekte auf die molekulare Zielstruktur) Je komplexer ein Polyphenol (PP) gebunden o. glykolisiert wird, desto langsamer wird es metabolisiert. Die Mikrobiota, hat einen Einfluss darauf wie sehr sek. Pflstoffe aufgenommen werden.zB Vergleich d. Hippursäure-Ausscheidung nach Tee-Konsum o. Placebo → wurde in Schwarztee u. Placebo supplementiert, Aufnahme der Hippursäure war nach Teekonsum deutlich erhöht = ↑ Bioverfügbarkeit der Hippursäure durch Schwarztee Welcher Metabolit löst die physiolog. Wirkung aus? Biolog. Aktivität u. Mikrobiota nehmen Einfluss auf ob aus PP physiolog. Aktive Metabolite werden. Wie schnell tauchen Subst. Im Blut auf? Manche sehr schnell, andere wiederum langsamer Depolymerisation : im distalen Bereich d. Darms, wo vermehrt Bakt sind
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