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Klinische Master (Fach) / Therapie und Entstehungsmodelle (Lektion)

SORKC ..

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  • SORKC Modell Problemanalyse Konfliktsituationen in ihrer Partnerschaft führen bei der Patientin zu starken Versagens- undZukunftsängsten, die Patientin vermeidet jeden Konflikt und es kommt zuRückzugstendenzen. Eigene Bedürfnisse werden in den Hintergrund gestellt.S = Partner der Patientin wertet sie abO = „Ich kann nur mit einem Partner glücklich sein“, „Alleine schaffe ich mein Leben nicht“R = Reaktion auf vier EbenenRkognitiv = „wenn es zu einem Konflikt kommt wird er mich verlassen“, „Dann ist alles vorbei“Rphysiologisch = Erregungsanstieg, Schwitzen, ZitternRemotional = Angst (vor der Eskalation und dem Verlassen werden)Rmotorisch= Patientin sagt nichts, tut so, als ob es ihr nichts ausmachtC = KonsequenzCkurzfristig = C-: Vermeiden der Angst vor EskalationClangfristig = C- Verstärkte Selbstabwertung, Konfliktvermeidungsverhalten bleibt bestehen
  • SORKC Allgemein Im SORKC-Modell sind die zentralen Lernmechanismen vereinigt: Während sich S und R auf die klassische Konditionierung (ein Reiz löst ein bestimmtes Verhalten aus) beziehen, umfassen R und C das operante Lernen (positive bzw. negative Konsequenzen steuern ein Verhalten). Grundsätzlich kann man also sagen: S→O→R→K→C
  • Bestandteile des SORKC-Modells S (Stimulus) bezeichnet eine äußere oder innere Reizsituation. Der Stimulus erfasst die das Verhalten auslösenden Bedingungen (In welcher Situation tritt das Verhalten auf?). O (Organismusvariable) bezeichnet die individuellen biologischen und lerngeschichtlichen Ausgangsbedingungen bzw. Charakteristika der Person auf den Stimulus. R (Reaktion bzw. Verhalten) bezeichnet die Reaktion auf den Stimulus nach der Verarbeitung durch den Organismus auf kognitiver, motorischer, vegetativer und affektiver Ebene. K (Kontingenz) bezeichnet die Regelmäßigkeit des Auftretens der Konsequenz nach der Reaktion. C (Konsequenz) bezieht sich auf das Einsetzen einer Verstärkung oder Bestrafung als Folge eines Verhaltens (Was folgt auf das Verhalten?)
  • klassische Konditionierung neutrale Reize (zum Beispiel ein Tunnel) treten zusammen mit einem angstauslösenden Reiz (zum Beispiel ein Unfall, bei dem der Beifahrer verletzt wird) auf In der Folge löst dann auch der Tunnel selbst bzw. jeder andere Tunnel Angst aus – obwohl in diesen Fällen keine reale Gefahr besteht und kein Unfall passiert.
  • operantes Konditionieren allgemein Positive Verstärkung ist die Erhöhung der Auftretensw´keit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen angenehmen Reiz auslöst (z. B. Anerkennung, Achtung, Nahrung, Geld).Negative Verstärkung ist die Erhöhung der Auftretensw´keit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen unangenehmen Reiz verhindert oder beendet (z. B. jeweils das Entfernen von Lärm).Positive Bestrafung oder Bestrafung I ist die Senkung der Auftretensw´keit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen aversiven Reiz auslöst (z. B. Lärm, grelles Licht, Hitze oder Kälte, Stromschlag).Negative Bestrafung oder Bestrafung II ist die Senkung der Auftretensw´keit eines Verhaltens, wenn das Verhalten einen appetitiven Reiz verhindert oder beendet (z. B. Wegnahme von Futter, Wärme, Weihnachtsgeld). Löschung Wenn weder positiv noch negativ verstärkt wird, kommt es zu einer Löschung des Verhaltens.
  • operantes Konditionierung Bedeutung für klinische Störungsbilder Die operante Konditionierung besagt, dass es für jemanden mit ausgeprägter Angst eine Erleichterung ist, wenn er aus die angstauslösende Situationen vermeiden kann. Wenn jemand Angst vor Aufzügen hat, ist es für ihn zunächst positiv, wenn er Aufzüge vermeidet und dann keine Angst mehr erlebt. Das Problem dabei ist allerdings, dass der Betroffene so gar nicht die Erfahrung machen kann, dass ihm bei einer Fahrt im Aufzug gar nichts Schlimmes passiert, und er sich weiterhin ausmalt, zu welchen Katastrophen es kommen könnte. Das bedeutet, dass die Vermeidung der Angstsituationen die Angst letztlich aufrecht erhält. negative Verstärkung ist entscheidend für phobisches und zwanghaftes Verhalten, da vermeidungsverhalten die Störung aufrecht erhält, da keine positiven korrigierenden Erfahrungen gemacht werden können
  • „Lernen am Modell“ spielt bei der Entstehung von Ängsten eine Rolle. Wenn ein Kind zum Beispiel immer wieder erlebt, dass die Mutter oder der Vater panisch reagieren, wenn sie eine Spinne sehen, ist es wahrscheinlicher, dass es ebenfalls Angst vor Spinnen entwickelt.
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