Sozialkunde (Fach) / Schulaufgabe 02.03.2018 (Lektion)

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Marktformen/Magisches Viereck

Diese Lektion wurde von Jaqui1984 erstellt.

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  • Marktformen: viele Nachfrager/ viele Anbieter Polypol
  • Marktformen: viele Nachfrager/ wenige Anbieter Angebotsoligopol
  • Marktformen: viele Nachfrager/ ein Anbieter Angebotsmonopol
  • Marktformen: wenige Nachfrager/ viele Anbierter Nachfrageoligopol
  • Marktformen: wenige Nachfrager/ wenige Anbieter Zweiseitiges Oligopol
  • wenige Nachfrager/ ein Anbieter beschränktes Angebotsmonopol
  • Marktformen: ein Nachfrager/ viele Anbieter Nachfragemonopol
  • Marktformen: ein Nachfrager/ wenige Anbieter beschränktes Nachfragemonopol
  • Marktformen: ein Nachfrager/ ein Anbieter zweiseitiges Monopol
  • Minimalprinzip Mit minimalem Einsatz, bestimmtes Ziel erreichen (Sparprinzip)
  • Maximalprinzip mit bestimmten Mitteln, maximalen Erfolg erzielen (Haushaltsprinzip)
  • Was versteht man unter Rentabilität? Rentabilität Formel: (Gewinn X 100) / Kapital Rentabilität Definition: Verhältnis zwischen dem erzielten Gewinn und dem jeweils eingesetzten Kapital in %.
  • Betriebliche Ziele Erwerbswirtschaftliche Ziele : (private Unternehmen) - max. Gewinn - Erhöhen des Marktanteils - Betrieb erhalten - Arbeitsplätze sichern gemeinwirtschaftliche Ziele: (öffentliche Unternehmen) - Decken eines Bedarfs - Decken der Kosten - Arbeitsplätze sichern - Umwelt schonen Zielkonflikte: Konkurrierende Ziele Zielharmonie: Gegenseitig unterstützende Ziele Zielneutralität: indifferente Ziele (beeinflussen sich nicht) Produktivität: Output/Input Wirtschaftlichkeit: Leistung/ Kosten Rentabilität: (Gewinn X 100) /Kapital
  • Unternehmensformen privatrechtliche Unternehmensformen Einzelunternehmungen Gesellschaftsunternehmungen - Personengesellschaften (OHG, KG) - Kapitalgesellschaften (AG, GmbH) - Sonderformen (e.G., GmbH und Co. KG) öffentliche- rechtliche Unternehmensformen Anstalt, Körperschaft, Stiftung des öffentlichen Rechts Handelsregister ist in B= Kapitalgesellschaften und in A= Personengesellschaften gegliedert.
  • Wirtschaftsformen: Soziale Marktwirtschaft (totale staatliche Lenkung) Gründer: Ludwig Erhard (Wirtschaftsminister, Bundeskanzler) Wann: 1948 zwei Säulen: freier Markt (wirtschaftliche Leistungsfähigkeit), soziale Gerechtigkeit Inhalte: freie Berufswahl, Privateigentum, Steuer Progression, Sozialversicherung, Kindergeld Sozialpolitik: Mindestlöhne, Bildungspolitik, Wohnungpolitik Schutzmaßnahmen: Mietenschutz, Konsumentenschutz, Arbeitnehmerschutz Freiheiten des Einzelnen werden möglichst wenig eingeschränkt (Konsumfreiheit, freie Berufswahl)
  • Wirtschaftsformen: Zentralverwaltungswirtschaft =Planwirtschaft - alles gehöhrt dem Staat - kein Privateigentum - Staat regelt Produktion, teilt Einkommen und Güter zu - keine Eigeninitiative, meist alle gleich arm - in kommunistisch regierten Staaten
  • Wirtschaftsformen: freie Marktwirtschaft (keine Staatlichen Eingriffe) auch (Nachtwächterstaat) - Staat gibt Rahmenbedingungen (Gesetze) vor - Freie Marktbildung und freier Wettbewerb - System führt zu großer Ungleichheit - Arbeitnehmer stark benachteiligt
  • Magisches Sechseck: Messung der Zielerreichung/ Indikatoren Beschäftigungsstand Die Umsetzung der im Gesetz formulierten Ziele in messbare Indikatoren ist nicht ohne Weiteres möglich. Die folgenden Indikatoren sollten daher eher als Beispiele einer praktischen Umsetzung verstanden werden und nicht als abschließende Definitionen der verschiedenen Ziele. BeschäftigungsstandDie Höhe des Beschäftigungsstandes wird oft anhand der Arbeitslosenquote gemessen. Diese praktische Umsetzung der Messung des Zieles "Beschäftigungsstand" ist allerdings problematisch, da es vorkommen kann, dass sich die Anzahl der Arbeitslosen und der Beschäftigten in die gleiche Richtung entwickeln (z. B. in 2012 und 2013). Arbeitslosenquote = Zahl der registrierten Arbeitslosen ___________________________________                     X 100% Zahl der zivilen Erwerbstätigen + Arbeitslose) Beträgt die statistisch erfasste Arbeitslosenquote weniger als drei Prozent, wird üblicherweise von Vollbeschäftigung gesprochen. Der Anteil darunter wird als „freiwillige“, „friktionelle“ oder „saisonale“ Arbeitslosigkeit erklärt.
  • Magisches Sechseck: Messung der Zielerreichung/Indikatoren Messung des Wirtschaftswachstums Mit einem angemessenen Wachstum wird die allgemeine Erhöhung des Wohlstandes eines Landes bezeichnet, die besondere Bedeutung für weniger wohlhabende Bevölkerungsgruppen hat. Ein stetiges Wachstum soll starke Ausschläge in der Entwicklung und Schwankungen in der Beschäftigung vermeiden. Wirtschaftswachstum liegt vor bei einer Zunahme des realen Bruttonationaleinkommens bzw. des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP). In Deutschland war die Menge der produzierten Güter und Dienstleistungen pro Kopf im Jahre 2000 achtundzwanzig Mal so hoch wie 1870. Die prozentuale Veränderung im Wachstum der Volkswirtschaft wird rückwirkend jeweils einmal pro Quartal erfasst. In Deutschland gelten die Werte von zwei aufeinanderfolgenden Quartalen als Signalgeber. In den USA wird dagegen nur ein Quartalswert genommen und auf das Jahr hochgerechnet.
  • Magisches Sechseck: Messung der Zielerreichung/Indikatoren Messung der Preisniveaustabilität Mit Hilfe der Inflationsrate der Konsumentenpreise wird die Preisniveaustabilität gemessen. Es wird ein Warenkorb mit den üblicherweise konsumierten Gütern zusammengestellt, deren Preise monatlich erhoben werden. Vergleicht man das Preisniveau des Warenkorbs mit dem des Vorjahres, so erhält man die Veränderung, die bei positivem Vorzeichen als Inflation und bei negativem Vorzeichen als Deflation bezeichnet wird. Eine Inflationsrate von nahe, aber unter, zwei Prozent pro Jahr wird beispielsweise von der Europäischen Zentralbank als Preisniveaustabilität interpretiert. Diese Angabe lässt allerdings einiges an Interpretationsspielraum. Preisniveaustabilität bewirkt, dass Geld in einer Marktwirtschaft seine Funktionen als Tauschmittel, Wertspeicher und Recheneinheit wahrnehmen kann.
  • Magisches Sechseck: Messung der Zielerreichung/ Indikatoren Messung des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts Messung des außenwirtschaftlichen GleichgewichtsAls Indikator hierfür wird manchmal die Außenbeitragsquote vorgeschlagen. Sie errechnet sich aus dem Außenbeitrag (= Exporte minus Importe von Waren und Dienstleistungen) dividiert durch das nominale Bruttoinlandsprodukt. Außenbeitragsquote = Exporte − Importe nominales ___________________________           X 100% Bruttoinlandsprodukt Während der Entstehung des Stabilitätsgesetzes in den 1960er Jahren war Deutschland noch in ein System fester Wechselkurse (Bretton-Woods-System) eingebunden. Das außenwirtschaftliche Gleichgewicht bedeutete unter dem damaligen Gesichtspunkt ein Zustand, der die Teilnahme an diesem System nicht gefährdet. Das wurde aber nicht mit der Außenbeitragsquote gemessen, sondern durch die Veränderung der Devisenreserven der Zentralbank, welche in der Zahlungsbilanz erfasst wird. 1973, als sich dann das System der freien Wechselkurse etablierte, wurde dieses Ziel allerdings nicht neu definiert. Das Ziel des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts wird deswegen auch oft aus dem Magischen Viereck herausgehalten. Tatsächlich kann es aber als Vermeidung eines kontinuierlichen Leistungsbilanzdefizits oder -überschusses verstanden werden.
  • Magisches Sechseck: Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung Eine gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung ist gesellschaftlich und wirtschaftlich von großer Bedeutung: Wenn sich große Teile der Bevölkerung vom gesellschaftlichen Wohlstand ausgeschlossen fühlen, kann dies zu erheblichen gesellschaftlichen Problemen führen. Nur wenn die bestehenden Einkommens- und Vermögensverhältnisse von der Bevölkerung akzeptiert werden, bleibt der soziale Friede in einer Gesellschaft gewahrt.
  • Magisches Sechseck: Erhaltung einer lebenswerten Umwelt Künftige Generationen sollten in einer lebenswerten Umwelt wirtschaften und leben können. Die Umweltpolitik des Staates muss daher darauf ausgerichtet sein, nicht nur entstandene Umweltschäden zu beseitigen, sondern auch Umweltschäden in Zukunft zu vermeiden.
  • Welches Gesetz enthält die wirtschaftspolitischen Ziele? Das Stabilitätsgesetz. An den im Stabilitätsgesetz definierten Zielen werden die wirtschaftspolitische Kompetenz der jeweiligen Regierung und die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft gemessen. Das Stabilitätsgesetz beinhaltet die Forderung, dass alle vier Ziele gleichzeitig zu erfüllen sind. Da dies unmöglich ist, führt das zwangsläufig zu Zielkonflikten.
  • Warum spricht man bei einer Arbeitslosigkeit von 3 bis 4 Prozent immer noch von einer vollbeschäftigten Wirtschaft? Man muss sich in Deutschland dauerhaft auf eine Arbeitslosenquote zwischen drei und fünf Prozent einstellen, was unter den heutigen Bedingungen praktisch Vollbeschäftigung bedeute. Der Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel sieht Vollbeschäftigung in Deutschland dann als erreicht, wenn ein Zustand von maximal etwa einer Million arbeitsloser Menschen berichtet würde. William Henry Beveridge definierte 1945 in seinem Werk Vollbeschäftigung in einer freien Gesellschaft Vollbeschäftigung als einen Zustand, in dem die Zahl der offenen Stellen die der Arbeitslosen übersteigt, wobei er dies bei einem Satz von drei Prozent (friktioneller, d.h. kurzzeitig während eines Arbeitsplatzwechsels) Arbeitslosigkeit als gegeben ansah.
  • Welches Oberziel muss der Staat bei wirtschaftspolitischen Maßnahmen beachten? Bund und Länder haben bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Masßnahmen die Erforderdnisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Die Maßnahmen sind so zu treffen, dass sie im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung, gleichzeitig zur Stabilität des Preisniveaus, zu einem hohen Beschäftigungsstand und außenwirtschaftlichen Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen.
  • Welche Preissteigerungsrate wird toleriert? 2%
  • Warum strebt man außenwirtschaftliches Gleichgewicht an? Schädliche Außenwirtschaftsbeziehungen können entstehen bei: ständig negativer Leistungsbilanz bzw. negativem Außenbeitrag, da dies zu einer Verschuldung des defizitären Staates führt, der diese mangels eigener Exporte nicht wieder ausgleichen kann einer hohen Arbeitslosigkeit im defizitären Land führen kann, da im Inland nicht hinreichend Ware produziert wird ständig positiver Leistungsbilanz bzw. positivem Außenbeitrag, dadies zu Inflation im Überschussland führen kann, wenn nicht hinreichend Kapazitäten zur Produktion bestehen dies zu hohen Forderungen des Überschusslandes an defizitäre Staaten führt, die eventuell dann ausfallen. Eine Politik, die heimische Probleme auf Kosten anderer Staaten zu lösen versucht (genauer: zu Lasten der Außenhandelspartner), nennt man auch beggar-thy-neighbour-policy.
  • Nennen Sie zwei wirtschaftspolitische Ziele, die nicht gesetzlich festgelegt sind. - Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung - Erhaltung deiner lebenswerten Umwelt
  • Nennen Sie fünf Ursachen hoher Preissteigerungsraten! Konsuminflation -> Löhne werden im Gegensatz zu den Leistungen zu stark erhöht -> Es folgt ein Nachfragesog. nach Konsumgütern -> Inflation Investitionsinflation -> Investitionen der Unternehmen übersteigen das Sparverhalten der Konsumenten -> Inflation Fiskalinflation -> Ausgaben des Staates sind zu hoch -> Schuldenaufnahme ( zu hohe Geldmenge, aber zu geringe Gütermenge ) -> Inflation Importierte Inflation -> Ausländer legen Geld im Inland an -> Geldmenge steigt -> Inflation Gewinninflation -> Monopolisten kalkulieren zu hohe Preise Kosteninflation -> Löhne oder Rohstoffkosten werden erhöht -> Inflation
  • Welche volkswirtschaftlichen Folgen hat eine hohe Arbeitslosigkeit? 1. Psychische Folgen für den Betroffenen 2. Folgen für die Solidargemeinschaft, wie niedrigere Renten, steigende Krankenkassenbeiträge 3. Steuererhöhungen für die arbeitende Bevölkerung 4. Reduzierung der Binnenkonjunktur und damit Entwicklung einer Endlosspirale, mit immer mehr Arbeitslosigkeit 5. Gesellschaftliche Isolation der Betroffenen 6. Gefahr der Dauerarbeitslosigkeit, bei längerem Andauern der Arbeitslosigkeit (nach 5 Jahren, will dich kein Mensch mehr haben) 7.Sinkende Steuereinnahmen- Arbeitslose zahlen keine Lohnsteuer mehr ein 8. Höhere Sozialausgaben- Auch geringes Arbeitslosengeld kostet dem Staat viel Geld 9. Verlust der Kaufkraft des Einzelnen- daher mehr Firmenschließungen- noch mehr Arbeitslose 10. Anstieg der Kriminalität- besonders bei Jugentlichen! 11. Gefahr der politischen Manipulation- schon einmal war Massenarbeitslosigkeit der Nährboden für Politik und Unruhen