14
ATP (Fach) / VL5/6 (Lektion)
Anzeige
- Geschichtliche Entwicklung ERP MRP - von der verbrauchs- zur bedarfsorientierten Materialdisposition MRP I - Rückkopplung von Planungsergebnissen auf vorangegangene MRP II - wirtschaftliche und strategische Gesichtspunkte
- Typische Planungshorizonte im Unternehmen ERP - lange Fertigungsebene - schnell/kurz
- Vision des Computer Integrated Manufacturing (CIM) EDV-Systeme im Produktentstehungsprozess Zusammeführung der Schnittstellen planungsorientierter und operativer IT-Systeme Verknüpfung betriebswirtschaftlicher und technischer Funktionen auf operativer Ebene
- Vor-/Nachteile von ERP-Systemen Vorteile: Bessere Beobachtung, Erleichterte Kommunikation und Optimierung und Planung, Optimierte Kosten durch Datenverfügbarkeit, Effizienzsteigerung Nachteile: Hohe Kosten, Risiken (IT-Sicherheit), Hoher Aufwand da Komplex
- Fertigungsregelung mit MES Permanente Beobachtung der Produktion durch MES Erfassung aktueller Zustände der Fertigung kurze Zykluszeiten, Eingriffe möglich ohne lange Schleife des ERP-Systems Reduzierung von Stillständen
- Vor-/Nachteile von MES Vorteile: Verkürzung von Durchlaufzeiten, Steigerung der Produktivität, Höhere Termintreue, Prozessoptimierung, Bessere Auslastung, Nachteile: Aufwand, hohe Kosten, mangelnde Einbeziehung,
- Informationsfluss nach VDI 5600 (3 zeitliche Aspekte) Prognostischer Aspekt: Planung des Produktionsprozesses Aktueller Aspekt: Führung des Produktionsprozesses Historischer Aspekt: Analyse und Bewertung des Produktionsprozesses
- IEC 62264-3 Aktivitäten Wie soll? Was, wo wer kann? Wann wo wer soll? Was wird wo von wem? Wann und vo von wem wurde? Wie wurde? Spezifikationsmanagement, Ressourcenmanagement, Fein/Einplanung, Ausführungsmanagement, Datenerfassung und Verfolgung, Analyse
- Kernaufgaben des Produktionsmanagement Produktionsprogrammplanung Produktionsbedarfsplanung Fremdbezugsplanung und Eigenfertigungsplanung Datenverwaltung
- PDCA-Zyklus Plan Do Check Act
- Anzeige
- Unterschied Arbeitsplanung und Feinplanung Arbeitsplanung: Welche Ressourcen wie lange in welcher Reihenfolge Feinplanung: Wie können Fertigungsprozesse und Mitarbeiter den Maschinen sinnvoll zugeteilt werden?
- Integration von Identifikationslösungen in das Logistikkonzept Teile-ID als Referenzschlüssel Aufzeichnung von Zeit/Bewegungsprofilen
- BDE Betriebsdatenerfassung Verarbeitung von Bar/QR-Codes
- Vergleich RFID und Barcodes RFID: unempfindlich gegen Schmutz, relative Bewegung, hohe Lebensdauer passiver Komponenten Barcode: Höhere Reichweite, keine Abschirmungseffekte, Fehlerkompensation