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Biologie (Fach) / Weber (Lektion)
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- Beschreiben Sie die molekularen Vorgänge bei der synaptischen Übertragung von einem Motoneuron auf eine Skelettmuskelzelle. Gehen Sie dabei auf die Vorgänge an der präsynaptischen Membran, synaptischen Spalt und der postsynaptischen Membran ein. 1.Ein Aktionspotential trifft ein und setzt die synaptische übertragung in gange 2. NA+ Kanäle öffnen sich und deporalisieren die Membran der synaptischen Endigung ( Endknöpfchen) 3. Eine Deporalisation der Membran des Endknöpfchens führt dazu, dass die Spannungsgesteuerten CA2 Kanäle öffnen 4. CA2 strömt in die zelle und löst eine Fusion der mit acetycholin bepackten synaptischen vesikel mit der präsynaptischen membran aus 5. Acetylcholinmoleküle diffundieren durch den synaptischen spalt und binden an rezeptoren auf der postsynaptischen membran 6. aktivierte rezeptoren öffnen liganden gesteuerte NA+ Kanäle und deporalisieren die postsynaptische Membran. Die sich elektronisch ausbreitende depolarisation löst in benachbarten membranbereichen ein aktionspotential aus 7. acetylcholin im synaptischen spalt wird von dem enzym acetylcholinesterase abgebaut; die komponenten werden von der präsynaptischen zelle zur resynthese wieder aufgenommen 8. acetylcholin und synaptische vesikel werden recyclet
- Beschreiben Sie möglichst genau die Vorgänge bei der Befruchtung einer Säuger-Eizelle durch ein Spermium. (1) Die Samenzelle dringt durch die Hülle aus Follikelzellen und bindet an einem Rezeptormolekül in der Zona pellucidades Eies . (2) Diese Bindung löst die Akrosomreaktion aus, welche dieFreisetzung von hydrolytischen Enzymen in die Zona pellucida zur Folge hat. 3) Aufgrund der Aktivität dieser Enzymeerreicht das Spermium die Eizelle und bindet über bestimmte Proteine in seiner Membran an Rezeptoren auf derEioberfläche. 4) Die Fusion der beiden Plasmamembranen ermöglicht das Eindringen der Samenzelle in die Eizelle. . (5)Unter dem Einfluss der bei der Cortikalreaktion freigesetzten Enzyme härtet die Zona pellucida aus und wirkt als langsamer Block gegen Polyspermie.
- Beschreiben Sie den prinzipiellen molekularen Mechanismus der Geschmackstransduktion am Beispiel der Geschmacksqualität ‚salzig‘. 1. liganden aktivieren die geschmacksrezeptorzelle 2. zahlreiche intrazelluläre bahnen werden aktiviert 3. das Ca2+ Signal im Cytoplasma löst die Exocytose aus 4. Neurotransmitter werden freigesetzt, und das primäre sensorische neuron feuert 5. aktionspotential wird zum gehirn geschickt
- Beschreiben Sie die Erregungsbildung und Erregungsweiterleitung am Beispiel des menschlichen Herzens. 1. Sinusknoten erzeugt elektrische schrittmachersignale 2. AV knoten verzögert die signale 3. Signale werden zur herzspitze weitergeleitet 4. Signale breiten sich über die ventrikel aus
- Nennen Sie 5 verschiedene Blutzell-Typen und beschreiben Sie deren Funktion. rote blutzellen: transportieren sauerstoff und kohlenstoffdioxid bluttplättchen: leiten die blutgerinnung ein/wundverschluss mastzellen: setzen bei schädigung histamin frei natürliche killerzellen: attackieren und lysieren virusinfizierte oder entartete körperzellen makrophagen: nehmen mikroorganismen auf und zerstören sie; aktivieren T-Zellen
- Nennen Sie die vier tierischen Gewebetypen und beschreiben Sie kurz deren Funktion/vorkommen. Epithelien – Magenschleimhaut, Darmschleimhaut;; auskleidung, transport sekretion resorbtion schutz Muskelgewebe – Skelett – oder Herzmuskel, glatte Muskulatur; bewegung formgebung Bindegewebe – Knochen, Sehnen, Bänder; stütze verstärkung elastizität formgebung Nervengewebe – ZNS, periphäres Nervensystem; informationsverarbeitung kommunikation kontrolle
- Beschreiben Sie den Weg eines roten Blutkörperchens durch das Kreislaufsystem des Menschen. Beginnen Sie im rechten Ventrikel. Rechter VentrikelLungenarterienLungenkapillarenLinkes AtriumLinker VentrikelAortaArterienKapillarsystemHohlvenenRechtes Atrium
- Nennen Sie und erklären Sie die 4 Mechanismen, über die ein Tier Wärme mit der Umwelt austauscht. Konduktion – durch direkte BerührungKonvektion – durch Bewegung von Luft oder FlüssigkeitenRadiation – Emission elektromagnetischer Wellen (IR-Strahlung)Evaporation – Abgabe von Gasmolekülen (Schweiß, Verdunstung)
- Geben Sie eine Definition des Begriffes ‚Biom‘ und nennen Sie 5 Beispiele. Ein Biom ist ein terrestrischer Großlebensraum, der durch seine klimatischen und geographischen Eigenschaften sowie Organismen mit ähnlichen ökologischenAnsprüchen definiert ist, insbesondere durch seine dominante Vegetation. Savanna hitzewüste kältewüste borealer wald polare eiskappen
- Nennen Sie die vier Schlüsselfunktionen eines Exkretionsorgans. 1. Ultrafiltration2. Reabsorption3. Sekretion4. Exkretio
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- Erklären Sie die Begriffe ‚autotroph‘ und ‚heterotroph‘ und geben Sie für beide mindestens je 2 Beispiele aus verschiedenen Bereichen. Autotroph: Energieversorgung aus anorganischen Substanzen; Pflanzen, Algen,photosynthetisch aktive BakterienHeterotroph: Energieversorgung aus organischen Substanzen; Tiere, Pilze, Archaea,photosynthetisch nicht aktive Bakterien
- Welche Formen des Lernens treten im Tierreich auf? Skizzieren Sie diese kurz. 1. Habituation: Gewöhnung an einen Reiz: Hierbei handelt es sich nicht wie bei anderenLernformen um den Erwerb neuer Reaktionsweisen, sondern um den Verlust bereitsvorhandener. 2. Prägung: Hierunter werden Lernvorgänge verstanden, die durch zwei Merkmalegekennzeichnet sind: Sie laufen in einer sensiblen Phase ab und führen zu einem sehrstabilen, mitunter irreversiblen Lernergebnis. Die beiden klassischen Formen der Prägungsind die Nachlaufprägung junger Nestflüchter und die sexuelle Prägung. 3. Klassische Konditionierung (Pawlow): Bildung einer Assoziation zwischen einemnatürlichen Reiz („Originalreiz“, unkonditionierter Reiz) und einem künstlichen Signal(„Signalreiz“, konditionierter Reiz). Die gemeinsame Darbietung führt zur Ausbildungeines konditionierten Reflexes. 4. Operante Konditionierung (Skinner): Bildung einer Assoziation zwischen einem Verhaltenund einer Belohnung bzw. Bestrafung. Die operante Konditionierung wird auch als Lernendurch Versuch und Irrtum bezeichnet. 5. Lernen durch Einsicht: Lernen durch Einsicht ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Tiereine neue Situation spontan erfasst, die erforderlichen räumlichen und zeitlichenHandlungsfolgen vorausvollzieht und sie dann gleich beim ersten Mal in richtiger Weisedurchführt.
- In welche Bestandteile werden Stärke und Proteine aus der Nahrung in den verschiedenen Abschnitten des Gastrointestinaltraktes abgebaut und wie werden diese Bestandteile aufgenommen? a
- Nennen Sie mindestens fünf verschiedene Arten von Binde- und Stützgewebe. Blut knochen knorpel fettgewebe lockeres bindegewebe straffes bindegewebe
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