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Allgemeine Psychologie (Fach) / visuelle Wahrnehmung (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Dasha987 erstellt.
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- Das Auge - Scharfes Bild unserer Umgebung auf lichtempfindliche Netzhaut - von Objekt reflektierte Licht wird durch Linse gebündelt- Wird Objekt fixiert, liegt es auf der Sehachse es wird in Fovea der Retina scharf abgebildet- Retina - lichtempfindliche Schicht - Retina - von weiteren Hautschichten umhüllt (Sklera und Chorioidea)- Stelle, wo Sehnerv das Auge in Richtung Gehirn verlässt - blinder Fleck des Auges - 1. Licht fällt durch transparente Cornea [Hornhaut - schützt Auge vor mechanischen Reizen, ist ein Fortsatz der Conjunctiva (Bindehaut)]- 2. dringt dann durch flüssigkeitsgefüllte vordere Augenkammer und die Pupille der Iris (Regenbogenhaut), die wie die Blende einer Kamera funktioniert.- 3. Dann passiert das Licht die Linse und den gallertartigen Glaskörper, der dem Auge seine stabile runde Form gibt- 4. Damit auf der Retina ein scharfes Bild erzeugt werden kann, muss die Dicke der Linse je nach Abstand des Objektes verstellt werden- 5. Dies geschieht im Bereich der hinteren Augenkammer durch einen ringförmigen Muskel (Ziliarkörper), der über die Zonulafasern an den Rändern der Linse zieht
- Optischer Apparat Weg des Lichtes: dringt durch transparente Hornhaut, wird von der Linse gebündelt, dringt durch den gallerartigen Glaskörper. Quert mehrere Zellschichten der Netzhaut, bevor die Photorezeptoren (lichtempfindliche Elemente) erreicht Regulierung des Lichteinfalls durch die Iris: srarkes Licht -> wird eng gestellt, Pupillen kleiner; schwaches Licht - > öffnet sich weit
- Linse Veränderung der Dicke durch den Zug eines ringförmigen Muskels Bei der Fixierung eines weit entfernen Objektes wird der Muskel entspannt; nah - wird die Linse kugeliger, um die Lichstrahlen stärker und besser brechen zu können
- Akkomodation - systematische Verstellung der Linse je nach Entfernung des fixierten Objektes - Im Alter: Ringmuskel v und die Linse an Elastizität (wird beim Betrachten naher Objekte nicht mehr rund genug, weit entfernter Objekte nicht mehr flach genug) - Nahpunkt = kleinste Abstand, in dem Objekte noch scharf gesehen werden können- Kurz- und Weitsichtigkeit: Augapfel zu lang oder zu kurz für das optische System; Licht nicht mehr scharf auf der Netzhaut abgebildet
- elektrische Transduktion Umsetzung des Lichtes in den elektrischen Signal durch Photorezeptoren
- Eiweißmoleküle - Retina enthält zwei Typen von Photorezeptoren: Stäbchen, Zapfen-> enthalten spezialisierte Eiweißmoleküle (Sehfarbstoffe), die bei der Absorption von Licht ihre Form ändern- Durch einen faszinierenden biochemischen Prozess (beschrieben bei Stryer, 1991) kann schon die Absorption eines einzelnen Photons eine Kaskade von Prozessen in Gang setzen-> am Ende führt dies zum Aufbau eines elektrischen Potentials in der Membran der Zelle
- Biopolarzellen Aufgabe ist es, die Informationen der lichtempfindlichen Fotorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) zu sammeln, zu gewichten und an die Ganglienzellen der Netzhaut weiterzuleiten.
- Ganglienzellen "Output-Zellen" der Netzhaut, geben die visuelle Information ans Gehirn weier Verschaltungsverhältnis entscheidend- viele Rezeptoren mit einer einzigen Ganglienzelle verschaltet ->verstärkende Wirkung: Selbst bei schwachem Lichteinfall kann die Ganglienzelle aktiviert werden, auch wenn die einzelnen Rezeptorzellen nur schwach aktiv sind. Die Ganglienzelle ist an aber auch für einen großen Teil der Netzhaut zuständig und trägt nur wenig zum räumlichen Auflösungsvermögen des Systems bei- Für gutes räumliches Auflösungsvermögen: Verschaltung jeder Rezeptorzelle mit einer eigens für sie zuständigen Ganglienzelle + Lichteinfall ausreichend sein -> um einzelne Rezeptorzellen zu aktivieren
- Folgen des Kompromisses Retina folgt einem Kompromiss zwischen Auflösungsvermögenund Lichtempfindlichkeit:- Zapfensystem-> hohes räumliches Auflösungsvermögen, ABER -> ausreichenden Lichteinfall- Stäbchensystem-> funkt. auch bei sehr schwachem Licht ABER schlechtes Auflösungsvermögen
- Zapfensystem - Zapfen: Bereich des schärfsten Sehens (Fovea centralis) + unmittelbare Umgebung, in Fovea jede Zapfenzelle mit einer einzigen Ganglienzelle verschaltet- Dichte der Photorezeptoren (vor allem Zapfen) dort sehr hoch - Zur Peripherie hin nimmt Dichte ab -> immer weniger Ganglienzellen für immer mehr Zapfen zuständig = räumliche Auflösungsvermögen nimmt zur Peripherie hin - Drei verschiedenen Zapfentypen: Farbensehen
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- Stäbchensystem - Stäbchen: gleichmäßiger über Netzhaut verteilt als Zapfen -> kommennicht in Fovea vor- viele Stäbchen mit wenigen Ganglienzellen verschaltet -> Signale wirken bei Aktivierung der Ganglienzelle zusammen (sehr schwache Lichtsignale können wir sehen)
- Hell- und Dunkeladaption - Hell- und Dunkeladaption: in Dunkelheit erholt sich das Zapfensystem zunächst schnellerKohlrausch-Knick: Zeitpunkt, an dem das Stäbchensystem empfindlicher wird als dasZapfensystem, maximale Empfindlichkeit nach ca. 30 Minutendas System kalibriert sich in bestimmter Umgebung neu
- Von der Netzhaut zum Gehirn - Verarbeitung der Informationen über den dorsalen Weg (zum Parietalkortex) oder über den ventralen Weg (zum Temporalkortex), diese sind mit dem Frontalkortex verbunden (Entscheidungen, Motorik)- Das linke Corpus geniculatum laterale (CGL) erhält Infos aus rechtem visuellen Feld und andersherum – beide werden im visuellen Kortex wieder kombiniert- Sparsame Kodierung der Infos im Sehnerv (konvergente Verschaltung)- Jede Zelle ist für einen Ausschnitt des visuellen Felds zuständig: rezeptives Feld- Visuelle Verarbeitung durch ein vielfaches kortikaler Zellen (divergente Verarbeitung)- Das Gehirn enthält „Karten“ der Netzhaut/des visuelllen Feldes- Jede Karte ist auf Reizeigenschaft spezialisiert, z.B. Farbe, Form, Bewegung
- Chaisma opticus Sorgt dafür, dass das CGL auf jeder Seite des Gehirns Information aus beiden Augen erhält Das line CGL erhält dabei die Infromationen aus dem rechten visuellen Feld und umgehert Im visuellen Kortex wird die Infromation aus beiden Augen wieder kombiniert