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Forstbotanik (Fach) / Molekularer Bau der Zelle (Lektion)
mbdz
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- Epigäische (überirdische) Keimung - Hypokotyl (Wurzel-Keimblatt) streckt sich- ein typischer Hypokotylhaken entsteht, der die Erdoberfläche durchbricht und so die Keimblätter (Kotyledonen) empor hebt – die Keimblätter können bis zur Ausbildung der Primärblätter photosynthetisch aktiv sein und sterben später ab- Beispiele: Buche, Koniferen, Ahorn, Senf, Gartenbohne
- Hypogäische (unterirdische) Keimung - Epikotyl (Keimblatt-Primärblatt) streckt sich- Keimblätter im Samen dienen als Reservestoffbehälter- Keimblätter verbleiben in der Erde- die ersten photosynthetisch aktiven Blätter sind die Primärblätter- Beispiele: Eiche, Walnuss, Dattelpalme, Rosskastanie, Erbse
- Samen Zusammensetzung - enthält vorübergehend ruhenden Embryo- Speicherstoffe (in der Regel im Endosperm)- Same von Samenschale (Testa) umgeben- Embryo aus Keimspross (Plumula) Keimblätter (Cotyledonen) Keimwurzel (Radicula)- Wassergehalt 5-10%
- Keimung - Ende von Ruhephasen (z.B. Samenruhe = Dormanz) bei Überdauerungsorganen wie Zwiebeln oder Knollen, aber auch bei Sporen, Samen oder Pollen- Beginn der Entwicklung des Samens von Samenpflanzen (Spermatophyta)
- Speicherstoffe im Samen Meistens Mischformen ! 1.Proteine (N-, C-, Energiereserve) Beispiele: Robinie, Sojabohne, Linse, andere Leguminosen (bis 40% Trockengewicht)2.Fette (Lipide, C-und Energiereserve) Beispiele: Sojabohne, Erdnuss (Leguminosen), Kastanie, Buchecker, Kokosnuss (bis 70% TG) (Lipidspeicher in Früchten z.B. Olive, Avocado)3.Kohlehydrate (C- und Energiereserve) Beispiele: Stärke im Endosperm verschiedener Getreidearten (bis 70%TG)
- Proteine (Eiweiße) - Polymer aus stickstoffhaltigen Verbindungen- bestehen aus langen Aminosäureketten- die Aminosäuren sind durch sogenannte Peptidbindungen miteinander verbunden- komplexer Organismus enthält einige Tausend unterschiedliche Proteine
- Proteinstruktur Primär- struktur:Aminosäure- sequenz Sekundär- struktur:α-Helix, β-Faltblatt oder andere Tertiär- struktur:dreidimensionale Struktur Quartär- struktur:Zusammengesetzte Proteinkomplexe aus Polypeptidketten (Untereinheiten)
- Biologische Funktionen von Proteinen EnzymeRegulatorische ProteineTransportproteineSpeicherproteine (Zein, Phaseolin, Ferritin uvm)Kontraktile (Muskel-)proteineStrukturproteine (Extensin)Schutzproteine Proteine können wie auch andere Speicherverbindungen im Stamm gespeichert werden. Sie zeigen ebenfalls einen saisonalen Verlauf, steigen aber z.B. auch im Sommer an, wenn hohe Konzentrationen an Vorstufen (reduzierter Stickstoff) vorhanden sind.
- Nucleinsäuren - besteht aus Nucleotiden- sind Träger der genetischen Information- Basen können sein: Adenin, Guanin, Cytosin, Thymin (Uracil)- im Zellkern, in Mitochondrien, in Chloroplasten, im Cytoplasma- Unterscheidung DNA und RNA
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