9

Persönlichkeitspsychologie Aufbau (Fach) / Objektivität (Lektion)

Gütekriterium

Diese Lektion wurde von CRuth1 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Objekvität = Ausmaß, in dem die Ergebnisse eines Tests unabhängig von der Person des Untersuchungsleiters sind wird gesichert durch Standardisierung der einzelnen Phasen des diagn. Prozesses
  • Arten von Objektivität Durchführungsobj. Auswertungsobj. Interpretationsobj.
  • Durchführungsobjektivität wird durch maximale Standardisierung der Testsituation gesichert je mehr persönliche Interaktion, desto schwieriger jede Abweichung führt zu Verzerrungen und somit zur Änderung der Testwerte
  • Auswertungsobjektivität gegeben bei eindeutiger Quantifizierung des Verhaltens gebundenes Antwortformat > offenes AF quantiative Bestimmung: Vergleich der Ergebnisse von mind. 2 Auswertern => Bestimmung der Auswertungsobj. mittels Intraklassenkorrelation (= Maß für Beurteilerübereinstimmung)
  • Interpretationsobjektivität gegeben, wenn aus gleichen Scores von verschiedenen Auswertern identische Schlüsse gezogen werden Normierung nötig
  • Verdünnungsparadoxon durch alpha-Maximierung kann man die Rel. nicht erhöhen, ad sich dadurch die Valid. verdünnt
  • Richtlinien zur Bewertung der Rel. (Niveaus) Niveau 1: wichtige Entscheidungen auf individueller Ebene < .80 unzureichend .80 - .90 ausreichend > .90 gut Niveau 2: weniger wichtige Entscheidungen auf individueller Ebene < .70 unzureichend .70 - .80 ausreichend > .80 gut Niveau 3: Untersuchung auf Gruppenniveau < .60 unzureichend .60 - .70 ausreichend > .70 gut
  • Richtlinien zur Bewertung des Umfangs der Normstichprobe (Niveaus) Niveau 1 < 300 unzureichend 300 - 400 ausreichend > 400 gut Niveau 2 < 200 unzureichend 200 - 300 ausreichend > 300 gut Niveau 3 < 100 unzureichend 100 - 200 ausreichend > 200 gut
  • Beurteilung der Höhe der Objektivität rk = < .60 niedrig .70 - .90 mittel > .90 hoch
Anzeige