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Unternehmensführung (Fach) / Zusammenfassung (Lektion)
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- Zusammenfassung - Leitbild ganz oben stehen die Visionen als IDEALE für die Zukunft Ihnen folgt die Mission als AUFTRAG des Unternehmens Beide begründen die Philosophie mit NORMEN und WERTEN - positive, gewünschte Eigenschaften) für Führungskräfte und Mitarbeiter Aus Vision, Mission und Philosophie leitet sich das Unternehmensleitbild ab - mit VERHALTENSGRUNDSÄTZEN nach innen und außen für Führungskräfte und Mitarbeiter (Soll-Zustand) Hieraus lassen sich lang,- mittel- und kurzfristige ZIELE ableiten Aus der Firmengeschichte und dem tatsächlich gelebten Leitbild entwickelt sich die Unternehmenskultur (Ist-Zustand)
- Zur Erinnerung strategisch und operative Planung strategisch langfristig, grundlegend von der Geschäftsleitung Vision > 5 Jahre z.b. Standort, Produkte Qualitativ operativ Umsetzung der strategischen Ziele kurzfristige Pläne in den einzelnen Funktionsbereichen konkrete Aktionen durch lower Management (Wochen, Monats, Quartals, Jahrespläne) quantitativ Budgets
- Zusammenfassung der betrieblichen Organisation Zweckmäßigkeit, Übersichtlichkeit, Dauerhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität sind Anforderungen an jede Organisation Diese müssen in der Aufbau- und Ablauforganisation erkennbar sein Verantwortung und Richtlinienkompetenz dafür hat die Unternehmensführung Nur standardisierbare Regelungen können und sollen Gegenstand der Organisation sein Daneben bestehen fallweise Regelungen (Disposition, Improvisation) und informelle Strukturen
- Wichtige Begriffe in der Organisationslehre -Instanzen- Instanz ist eine Stelle mit Leitungsbefugnissen - auf verschiedenen Managementebenen Leitungsspanne ist die Zahl der direkt weisungsgebundenen Stellen - zu groß = behindert Führungsaufgaben Instanztiefe ist die Anzahl der verschiedenen Rangebenen Instanzbreite ist die Zahl der gleichrangigen Leitungsstellen pro Ebene
- Wichtige Begriffe in der Organisationslehre -Hierarchie- Hierarchie: ist die Struktur der Leitungsebenen zu viele = schwerfällig zu wenige = viel Arbeit für Instanzen, Problem beim Lean Management Generell drei Hierarchieebenen: Top Management = oberste Führungsebene (Vorstand, GF, Inhaber) Middle Management = mittlere Führungsebene (Bereichs-, Ressort-, Abteilungsleiter) Lower Management = untere Führungsebene (Gruppenleiter, Meister...)
- Wichtige Begriffe in der Organisationslehre -Zentral/dezentral- Zentralisierung Entscheidungen werden in der Zentrale getroffen (Def.: Zusammenfassung von Aufgaben zu einem Mittelpunkt hin. Dieser Mittelpunkt kann als Zentrum interpretiert werden. Prozesse werden gebündelt, standardisiert und zentral verlagert.) Dezentralisierung Entscheidungen werden dezentral getroffen, z. b. in den Niederlassungen (Def.: Bezeichnet man die Verteilung von Teilaufgaben nicht auf eine (zentrale) Stelle sondern auf verschiedene Stellen (mehrere Filialen z. B.) Tendenz: Großunternehmen bevorzugen Dezentralisierung Vorteile Zentralisierung einheitliches Vorgehen keine Doppelarbeiten Wissen und Kompetenzen sind zentral günstiger Nachteile Wissen vor Ort wird nicht genutzt Wenig Motivation in Filialen langsamere Entscheidungen wegen längerem Instanzenweg
- Fazit Einliniensysteme das Einliniensystem ist geeignet für kleinere Unternehmen, weil es Übersicht und eindeutige Abgrenzungen schafft für Großbetriebe ist es weniger geeignet wegen der langen Instanzenwege und seiner Schwerfälligkeit, und weil die Arbeitsbelastung der Instanzen nach oben hin wächst
- Ausnahmeregelungen des Stabliniensystems Das Prinzip -keine Weisungsbefungniss gegenüber der Linie- wird in der Praxis oft durchbrochen: Linienstellen geben befristet und projektbezogen Weisungsbefugnisse, die danach wieder erlöschen Stabsstellen haben in abgegrenzten Fachfragen Weisungsbefugnisse gegenüber der Linie Dann ist der Stab Fach-, der Linienvorgesetzte Disziplinarvorgesetzter
- Notwendige Grundsätze der Mehrfachunterstellung -Mehrliniensystem- klar fixierte, präzise abgegrenzte Inhalte der Befugnisse Rangfolge der Instanzen muss geklärt sein wer entscheidet bei kollidierenden Anweisungen - eine der anordnenden Instanzen oder auch übergeordnete unterstellte Stelle muss sich bei Kollisionen an eine Entscheidungsinstanz wenden (damit sie die anderen nicht gegeneinander ausspielen kann)
- Wichtige Begriffe Zentralisation Zusammenfassung gleichartiger Teilaufgaben an einem Ort Dezentralisation Verteilung gleichartiger Teilaufgaben auf verschiedene Orte Werkstattprinzip Zentralisation nach dem Prinzip Verrichtung - gleichartige Verrichtungen werden in einer Werkstatt zusammengefasst Bandprinzip/ Fließfertigung Zentralisation nach dem Prinzip Objekt - ein Produkt wird an einem Band zusammengeschraubt
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- Wichtige Begriffe Personalführung Personalpolitik Formulierung der Ziele im Bereich Personal Instrumente und Maßnahmen zu deren Realisierung Personalmanagement Umsetzung der gegebenen Ziele Personalführung Managementtechniken (Führungsprinzipien) Führungsstile Führen von Gruppen Personalplanung,- beschaffung,-entlohnung,- entwicklung
- Wichtige Begriffe Rollen in Gruppen- Erwartungen an Rolleninhaber mit einer Position verbundenes Verhaltensmuster (Chef) wer seine Rolle nicht spielt, verliert seine Position formeller Gruppenleiter soziale Kompetenz Sachkenntnis Zielorientierung Moderator Kommunikator
- interne Personalbeschaffung wichtig Feedback Gespräch mit nicht berücksichtigten Bewerbern (Motivation erhalten/aufbauen) Alternativen aufzeigen Möglichkeiten der Personalentwicklung ausloten Laufbahnplanung anbieten
- Grundsätze -Vorstellungsgespräch- 80% Bewerber, 20% der Interviewer offene Fragen! - geschlossene nur selten zuhören, nachfragen, beobachten, Notizen machen keine Fachdiskussionen Gesprächsdauer der Situation anpassen keine Störungen, kein Zeitdruck, entspannte Atmosphäre
- Personalanpassung bei Überdeckung zu bedenken sind !!!: Kosten der Abbaumaßnahmen Dauerhaftigkeit des Abbaus (Kurzarbeit vs. befristete Verträge auslaufen lassen) Geschwindigkeit des Abbaus (Kurzarbeit schnell - befristete Verträge mit Zeitverzögerung) rechtliche Barrieren Auswirkungen auf die Belegschaftsstruktur Wirkungen auf den internen und externen Arbeitsmarkt