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Emotion (Fach) / Appraisaltheorien der Emotion (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Angelikaeurofh erstellt.

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  • Defintion Appraisal? ist die Einschätzung einer Situation, eines Objekts oder eines Ereignisses als relevant für die eigene Person und das eigene Wohlergehen.
  • Die Grundannahmen der kognitiven Emotionstheorien? Dass sich Unterschiede zwischen vers. Emotionen insbesondere durch vers. Muster von Appraisal (emotionsrelevante Einschätzungen) erklären lassen Alle Theorien teilen die Annahme, dass Kognitionen, insbesondere Appraisals, zur Differenzierung beitragen alslo vers. Emotionen unterscheiden. Antizipation: Ist der S erwartet oder unerwartet? Sicherheit: Ist S sicher oder nur wahrscheinlich? Motivrelevanz: Ist S relevant für meine Ziele oder überdauernde Motive? Motivkongruenz: Ist S förderlich oder hinderlich für meine Ziele und Motive? Verschulden oder Verdienst: Wer ist oder war für S durch sein Handeln verantwortlich? Kontrollierbarkeit: Kann ich S verhindern oder hervorrufen? Bewältigungspotenzial: Welche Möglichkeiten gibt es, die Situation zu verbessern? Kongruenz mit sozialen und ethischen Normen: Ist die Handlung, deren S die Folge ist, moralisch gut? Entspricht sie akzeptierten sozialen Verhaltnsnormen? Ist sie lobenswert oder tadelnwert?
  • Welche Kompenenten umfasst das primäre und sekundäre Appraisal in der Theorie von Richard Lazarus? Der primäre Appraisal schätzt den vorliegenden Sachverhalt darauf ein, ob er für das eigene Wohlergehen ist. Diese Einschätzung erfolgt in drei Schritten: Zielrelevanz; Damit eine Emotion entsteht, ist es notwendig, dass der Sachverhalt die Ziele und Motive der Person betrifft. Ohne Zielrelevanz keine Emotion. Zielkongruenz; Ein Sachverhalt kann einem Ziel entweder förderlich oder hinderlich sein. Im ersten Fall entstehen positive, im zweiten negative Emotionen Art der Ego-Beteiligung; Die Einschätzung der Ego-Beteiligung ist notwendig, um zwischen vers. Emotionen zu unterscheiden z.B. Ärger (Bedrohung von Ansehen und Status), Schuld (Verletzung moralischer Normen) und Scham (Bedrohung des Ich-Ideals) Im sekundären Appraisal geht es um die Einschätzung der Optionen und Chancen der Bewältigung. Diese erfolgen auch in drei Schritten: Verschulden oder Verdienst; Für einige Emotionen ist wichtig, wer den emotionalen Sachverhalt verursacht hat bzw. wer verantwortlich war. Stolz erlebt, wer einen Sachverhalt als eigenen Verdienst ansieht, Schuld, wer einen Sachverhalt als selbst verschuldet ansieht Besältigungspotenzial; Welche Möglichkeiten der Bewältigung (coping) gibt es, um die Situation zu verbessern? Das Ergebnis dieser Einschätzung kann negative Emotionen verstärken oder abschwächen. So kann Schuld abschwächen, wenn eine Möglichkeit zur Entschuldigung besteht. Wenn keine Möglichkeiten zur Bewältigung eines Verlustes gesehen werden, entsteht Traurigkeit.
  • Was untersuchten Speisman und Kollegen 1964? Die Forscher untersuchten den Einfluss der Bedrohlichkeitseinschätzungen auf die Stressreaktion. Den Probanden wurde ein Film, über eine Subinzision des Ritus gezeigt, wobei ein tiefer Einschnitt an der Unterseite des Penis entlang der Harnröhre vorgenommen wird. Diese Szenen wurden den westlichen Betrachtet mehrfach präsentiert und wirkte meist verstört auf sie. Durch vers. Variation des Kommentars, intellektualisierende K. (eine wissenschaftliche-rationale Betrachtung des Films und stellte die Bedeutung des Ritus aus einer menschlich-wissenschaftlichen Sicht dar),  leugende K. (betonte die positive Bedeutung des Rituals dar, also die Aufnahme der Jugendlichen in die Gemeinschaft, und spielte den Schmerz herunter) und letztenendes den traumatisierenden K. (betonte die Grausamkeit des Rituals und die damit verbundenen Schmerzen). Eine Kontrollgruppe sah den Film ohne Kommentar an. Die Abhängige Variable war unter anderem die EDR. Die Vorhersagen wurden bestätigt, somit ist eine stärkere Einschätzung der Bedrohlichkeit bei den traumatisierenden Kommentar und der Kontrollgruppe zu finden, während der intellektualisierende und der leugenden K. zu einer geringeren Bedrohligkeitsschätzungen führten. Die EDR war in der Gruppe Traum am stärksten als in der Gruppe Intellektualisierung oder Leugnung, während die Kontrollgruppe zwischen den Extremen lag. Fazit: Beleg, dass die kognitive Einschätzung einer Situation entscheidenden Einfluss auf die emotionale Reaktion auf diese Situation hat. Im nachfolgenden Experiment (Kommentar nicht parallel zum Film, sondern vorab) konnte gezeigt werden, dass der gleiche Effekt auch zu beobachten ist z.B. Rettungssanitäter oder Notärtze, die bei Katastrophen Menschen zu Hilfe eilen, könnten diese Arbeit kaum tun, wenn sie ihre Emotionen durch kognitive Einschätzung der Situation unter Kontrolle bringen könnten.
  • Was versteht man unter emotionsorientierte und problemorientierte Bewältigung? Lazarus unterscheidet zwei Formen von Bewältigung problemorientierte Bewältigung: zielt auf die tatsächliche Verbesserung der Situation ab z.B. Klasur durchgefallen, Lernverhalten ändern und konsequent regelmäßig lernen und Lerngruppe besuchen. emotionsorientierte Bewältigung: versucht dagegen, die Emotion zu verändern z.B. Prüfung durchgefallen, am nächsten Tag eine weitere Prüfung, Stutent muss intensiv emotionsbezogene Bewältigung betreiten um seine Niedergeschlagenheit nicht auf die zweite Prüfung auswirkt z.B. Sport oder Saunabesuch PS: in der öffentlichen Wahrnehmung scheint die emotionalorientierte 'Bewältigung eine wichtige Rolle zu spielen, den alle Arten von Wellness-Programm zielen darauf ab, eine Auszeit von Alltagsstress zu nehmen. Da diese Form der Bewältigung keinen langandauerden Erfolg verspricht, kann es der Wellness-Industrie nur recht sein.
  • Warum ist die problemorientierte Bewältigung eine bessere Strategie? bei Erfolg werden weiter Probleme verhindert, also langfristig
  • Welche Kritik wird gegenüber der kognitiven Emotionstheorien geäußert? Lexikonsdefinition der Begriffe, Analysen dieser Art nicht in der Psychologie gang und gebe Positiv: Viele Aussagen plausibel füllt eine wichtige Lücke, betont stark die kognitive Natur von Emotionen, dass Emotionen durch Gedanken und Bewertungen der wahrgenommenen Sachverhalte entstehen. Somit erklären auf natürliche Weise, warum menschen auf das gleiche Ereignis unterschiedlich reagieren (durch vers. Muster von Appraisal)
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