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Tiergesundheit (Fach) / Tiergesundheit (Lektion)
Inhalte der Vorlesung Tiergesundheit und Verfahrenstechnik Teil Tiergesundheit
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- Welche Kriterien gibt es für die Einteilung von Erkrankungen des Genitaltraktes? 1. anatomisch (Eierstock, Gebärmutter...) 2. Häufigkeit, Wichtigkeit 3. Ursachen (Fütterung, Infektion, Management...)
- Was ist die Hauptursache von Fruchtbarkeitsproblemen und nennen Sie drei Beispiele wo diese wirkt: Managementfehler: 1. Brunstbeobachtung 2. Fütterung 3. Geburtshilfe
- Nenne fütterungsbedingte Probleme des Organismus, die zu Fruchtbarkeitsproblemen führen: Energiemangel: Hypoglykämie --> veränderte Gonadotropinsekretion --> gestörte Ovarfunktion Überversorgung mit Energie vor der Geburt: Fettdepot --> Abbau nach Geburt, Ketose, endokrine Störungen (Hypothalamus, Hypophyse, NNR) --> Schwergeburten, gestörtes Puerperium Überversorgung mit Eiweiß: Ammoniakverfügbarkeit steigt --> Aktivierung der NNR --> gestörte Ovarfunktion, Endometritiden Mangel an Rohfaser: Pansenazidose, Ketose, Steroidsynthese gestört --> gestörte Ovarfunktion und Puerperium Carotinmangel: Vit. A - Epithelschutz --> gestörte Ovarfunktion Calzium- und Phosphorversorgung: Gestörter Ca-Stoffwechsel --> Gebärparese, verzögerte Uterusrückbildung Spurenelemente andere Vitamine
- Welche sind die häufigsten und wichtigsten Erkrankungen des Genitaltraktes? Erkrankungen der Gebärmutter: Endometritis Erkrankungen in Zusammenhang mit der Trächtigkeit: embryonaler Fruchttod, Abort, Nachgeburtsverhaltung (Retentio secundinarum) Zyklus-/Brunststörungen: Brunstlosigkeit, stille Brunst Deck-/Besamungsinfektionen
- Endometritis vermehrte Schleimsekretion bis zu eitrigem Sekret Einbettung der befruchteten Eizelle gestört • durch Schleimhautschädigung fehlende Produktion von PGF2α → Umrindern bis Brunstlosigkeit versch. Schweregrade bis Grad 4 (Pyometra) Ursachen: Infektionen, Hilfsfaktoren (unsachgemäße Geburtshilfe oder Besamung, Störungen in der Nachgeburtsphase)
- Embryonaler Fruchttod Absterben der Frucht in den ersten 6 bis 7 Wochen der Trächtigkeit je nach Quelle 10 – 25 % der Embryonen Ursachen: Infektionen mit spez. Erregern (Deckseuchen s. u.), Entzündungen der Gebärmutter mit unspez. Erregern (Trueperella pyogenes), nicht zeitgerechte Besamung, Veränderungen im Erbgut, Hormoninsuffizienz
- Abort Fehlgeburt, Verkalben, Verwerfen Absterben und Abgehen der Frucht nach der 7. bis 8. Woche nicht-infektiöse Ursachen: Hormonschwäche, erbliche Veranlagung (Letalfaktoren, Missbildungen), Traumen (Stösse etc.), Impfungen, falsche medikamentöse Behandlungen (Cortison, PGF-2alpha) infektiöse Ursachen: Bovine Virus Diarrhoe (BVD), Bovines Herpesvirus-1 (IPV), Brucellen, Trueperella pyogenes, Coxiella brunetii (Q-Fieber), Campylobacter fetus, Listerien, Leptospiren,Chlamydien, Mykoplasmen, Trichomonaden, Pilze
- Nachgeburtsverhaltung Definition: kein Abgang der Eihäute (Nachgeburt) innerhalb von 12 h nach der Geburt Ursache: unzureichende Reifung der plazentären Zellschichten Häufigkeit: 5 - 10 % der Abkalbungen (betriebliche Schwankungen bis zu 50%!) Problematik: Nachgeburt bildet einen idealen Nährboden für Infektionserreger --> Gebärmutterentzündung Bei unvollständiger Heilung: chronische Entzündung, oft mit Brunstlosigkeit (Ovarialzysten oder inaktive Ovarien) Ursachen: verzögerter Abgang nach Stresssituation während Geburt (Schwergeburten, gewaltsamer Auszug) • Ca-Mangel • nach Zwillingsgeburten: (60 - 70%) • nach Verkalben in der 2.Trächtigkeitshälfte (100%) • zu frühe Geburtsinduktion • Stoffwechselstörungen
- Nenne Arten von Brunststörungen: gestörte Follikelfunktion • völlige Funktionslosigkeit: angeboren erworben → fehlende Stimulation durch Gonadotropine (s. Fütterung) • Störungen der Follikelreifung: ausbleibende Ovulation, Fütterungsfehler, Stoffwechselstörungen → Schwache Brunst, verlängerte oder Dauerbrunst bei Zysten gestörte Gelbkörperfunktion • Ausbleibende Rückbildung: fehlendes PGF2α ( bei Endometritiden) → Brunstlosigkeit • Insuffizienz: Fütterungsfehler, dadurch bedingte Störungen der hormonellen Steuerung → Zwischenbrunst, weil Zwischenfollikel nicht blockiert werden • Gelbkörperzysten: Unzureichende Entwicklung des Gelbkörpers → Hohlraumbildung
- Nenne spezifische Infektionen, die Affinität zu Schleimhäuten des Genitaltraktes aufweisen: Trichomonas fetus Campylobacter fetus Bovines Herpesvirus-1 --> Entzündungen im Genitaltrakt, Aborte Sterilität durch Spermakontrolle bei der Besamung sind Deckseuchen vermeidbar
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- Was sind die Zielgrößen der Sauenfruchtbarkeit? Abferkelrate: 95 % Ingesamt geborene Ferkel je Wurf: 12,5 Lebend geborene Ferkel je Wurf: 12 Wurffolge: 2,35 Würfe pro Jahr Abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr: 24-25 Lebensleistung der Sauen: 50 abgesetzte Ferkel
- Nenne die Grenzwerte von Fruchtbarkeitskennziffern (Schweine), bei deren Unterschreitung Maßnahmen zur Verbesserung eingeleitet werden sollten: Abferkelrate ≤ 75 % eine Anzahl lebend geborener Ferkeln je Wurf ≤ 10,0 Ferkeln Wurffolge ≤ 2,1 mittlere Anzahl von ≤ 19 abgesetztenFerkel je Sau und Jahr
- SMEDI S - Stillbirth M - Mumification ED - Embryonic Death I - Infertility Erreger: PEV Porzines enterovirus, PPV Porzines parvovirus Syndrom bezeichnet keine spezifische Erkrankung meist durch Virusinfektion betrifft tragende Sauen in der ersten Trächtigkeitshälfte (später Immunität)
- MMA bzw. PDS Metritis (Entzündung der Muskelschicht der Gebärmutter) Mastitis Agalaktie (fehlende Milchsekretion) Endometritis (aszendierende bakterielle Infektion) Langsamerer Krankheitsverlauf (1. – 3. Tag p.p.), gering- bis mittelgradige Allgemeinstörung, Fieber bis 40°C Eitriger Zervikalausfluss (Verschmutzung von Schwanzunterseite und Oberschenkel) Milchleistung verringert klassische MMA selten geworden, aktuelle Bezeichnung PDS ( postpartales Dysgalaktie Syndrom)
- Brucellose bakt. Allgemeinerkrankung mit Auswirkungen vor allem auf die Fortpflanzungsfähigkeit Umrauschen Aborte nach 1 -2 Monaten Trächtigkeit Genitalkatarh Lahmheiten
- Nenne weitere Abortursachen: infektiös: Brucellose, Leptospirose, Rotlauf, Toxoplasmose, Schweinepest (Pestiviren), Morbus Aujeszky (Herpes), PPV nicht infektiös: Trauma, Intoxikation
- Definition Mastitis Klinische Mastitis: Vorliegen einer erkennbaren Erkrankung(Euterentzündung, Wunden am Euter, Rötung, Schwellung, Fieber, gestörtes Allgemeinbefinden) und/oder sichtbar (sensorisch) verändertem Milchsekret (VORGEMELKSPROBE!) WENDT et al., 1994Mastitis: Entzündung der Milchdrüse in der Gesamtheit ihrer milchbildenden, speichernden und ableitenden Abschnitte
- DVG Definition Mastitis (Rind) normale Sekretion: < 100.000 Zellen pro ml Milch & euterpathogene MO nicht nachgewiesen latente Infektion: < 100.000 Zellen pro ml Milch & euterpathogene MO nachgewiesen unspezifische Mastitis: > 100.000 Zellen pro ml Milch & euterpathogene MO nicht nachgewiesen Mastitis: > 100.000 Zellen pro ml Milch & euterpathogene MO nachgewiesen
- Aus welchen Teilaspekten besteht eine Infektion? Lokalinfektion Lokale Symptomatik Vermehrung Adhäsion Invasion Kontamination Übertragung
- Beschreibe den Infektionsweg über die Haut: Übertragung --> Kontamination --> Haftung (Adhärenz) an Epithelzellen (spezifisch, unspezifisch) --> Invasion (Exoenzyme): Eintrittspforte (Wunde, Vektoren, Integritätsverlust) --> Lokale Symptomatik --> Lokalinfektion --> Allgemeininfektion (Bakteriämie/Septikämie)
- Welchen physiologischen Abwehrmechanismen hat der Organismus gegen Mastitis 1. systemische Abwehrmechanismen Einbindung der Milchdrüse in das Abwehrsystem des Körpers über Blut- und Lymphsystem 2. lokale Abwehrmechanismen der Milchdrüse
- Welche 3 Barrieren der lokalen Abwehrmechanismen muss ein Bakterium überwinden? 1. Barriere: Physiologie der Haut und des Epithels Strichkanal Schließmuskel als physik. Barriere --> Milchstrom Keratin --> Milchstrom Fürstenberg'sche Rosette 2. Barriere: zelluläre Faktoren (phagozytierende Leukozyten) lösliche/chemische antimikrobielle Faktoren 3. Barriere: erworbene oder spezifische Abwehr
- Beschreibe die 1. Barriere gegen Bakterien: Physiologie der Haut und des Epithels Strichkanal: Mit gleichem Epithel bedeckt wie die Haut Umgeben von muskulösem, elastischem Gewebe Auskleidung mit Keratin Durchmesser steigt mit zunehmenden Alter Schließmuskel Mechanische Barriere Während TP durch Verschluss des Strichkanals mit einem Keratinstopfen verstärkt Effizienz des Muskels hängt von der Funktion dieser glatten Muskelfasern ab. Vor allem Staph. aureus bleiben an der Wand der Strichkanalöffnung haften; daher spielt regelmäßiger Milchentzug eine Rolle Keratin Klebrige Flüssigkeit mit antimikrobieller Substanz (Anhaften der Bakterien) Großteil wird bei jeder Melkung ausgeschwemmt Zwischen den Melkzeiten wird Keratin nachgebildet Milchstrom Keratinabschuppung Vermindert die Gefahr der Ansiedelung der Erreger aus allen milchenthaltenden Drüsenteilen Fürstenbergsche Rosette Durch die Falten wird das Eindringen von Keimen erneut erschwert
- Nenne ein Beispiel für zelluläre Faktoren bei lokalen Abwehrmechanismen der Milchdrüse: Phagozytose der Erreger durch polymorphkernige Leukozyten (Granulozyten) Nach Eindringen eines Erregers in die Zitzenzisterne: Mobilisierung auf der Höhe der Fürstenberg-Rosette von Leukozyten, im zweischichtigen Epithel der Zitzenzisterne von Lymphozyten und Makrophagen Entzündungsreaktion --> Veränderung von Zellgehalt, pH-Wert, elektrischer Leitfähigket im gesunden Euter in geringer Zahl vorhanden bei Bakterienivasion: vermehrter Austritt von neutrophilen Granulozyten in das Gewebe und die Milch gleichzeitig Freisetzung von chemischen MEDIATOREN im Gewebe (Histamin, PGE2, IL-1...)
- Nenne Beispiele für lösliche/chemische antimikrobielle Faktoren bei lokalen Abwehrmechanismen der Milchdrüse: Bakteriostatische und bakterizide Moleküle Zytokine Lysozym Laktoferrin Lactoperoxidase-Thiocyanat-Wasserstoffperoxid-System
- Zytokine Regeln die Aktivität der Abwehrzellen im Falle einer Mastitis über Erhöhung der bakteriziden Kapaziät der neutrophilen Granulozyten Induktion der Reifung dendritischer Zellen (= Zellen des Immunsystems, Vorläufer der T-Zellen) Kontrolle der erworbenen Immunität
- Lysozym Bakterizides Protein wirkt über Schädigung der Zellwände von Bakterien Kann die Bindung von Laktoferrin an die Bakterienzellwände fördern
- Laktoferrin Eisenbindendes Glykoprotein Hohe Eisenbindungsaffinität, wodurch Eisen von Bakterien abgehalten wird (zeitweise bakteriostatische Wirkung) Zerstörung der äußeren Membran gramnegativer Bakterien durch Freisetzung von Lipopolysacchariden An Regulation der Immunantwort beteiligt (hemmt Bildung verschiedener Zytokine)
- Lactoperoxidase-Thiocyanat-Wasserstoffperoxid-System Bildung von intermediären Oxidationsprodukten, die über die Ausbildung von Radikalen einen einen Hemmeffekt auf die Keimentwicklung von Bakterien ausüben.
- Beschreibe die 3. Barriere: erworbene oder spezifische Abwehr Humorale Faktoren Immunglobuline (IgG, IgM, IgA) treten in unterschiedlicher Konzentration auf Wirkung beruht auf Komplementaktivierung Das Komplementsystemist ein System von Plasmaproteinen, das im Zuge der Immunantwort auf zahlreichen Oberflächen von Mikroorganismen aktiviert werden kann. Die Hauptaufgabe des Komplementsystems besteht darin, die Oberfläche von Krankheitserregern zu bedecken, um so den Phagozyten auch die Zerstörung jener Krankheitserreger zu ermöglichen, die sie sonst nicht erkennen würden (Opsonisierung).
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- Welche Milchinhaltsstoffe sind Entzündungsindikatoren der Milchdrüse des Rindes? somatischer Zellgehalt Polymorphkernige neutrophile Granulozyten Lysozyme Laktoperoxidase Laktoferrin
- Welche Milchinhaltsstoffe sind bei einer Ziegenmastitis aussagekräftig? somatische Zellzahl Laktoferrin NAGase
- Welche Milchinhaltsstoffe sind bei einer Schweinemastitis aussagekräftig? somatische Zellzahl Laktoferrin Lysozym
- Nenne die häufigsten kuhassoziierten Mastitiserreger: Wo kommen sie vor? Wie werden sie übertragen? Was kann man zur Prophylaxe unternehmen? Staphylokokken Staph. aureus Streptokokken Str. agalactiae Str. canis k.A (Serogruppe G) Mykoplasmen leben im Euter Übertagung beim Melken Prophylaxe: Handschuhe, Melkhygiene, Melkroutine, Melkreihgenfolge, Melkzeugzwischendesinfektion, Zitzenkondition
- Nenne die häufigsten umweltassoziierten Mastitiserreger: Wo kommen sie vor? Wie werden sie übertragen? Was kann man zur Prophylaxe unternehmen? coliforme Keime E. coli Enterobacter Klebsiella Streptokokken S. uberis S. dysgalactiae Staphylokokken Koagulase neg. Staph kommen in der Umgebung des Tieres vor Übertragung: jederzeit Prophylaxe: Stallhygiene, Einstreu, Stallklima, Euter- und Zitzenreinigung, Beseitigung prädisponierender Faktoren
- Nenne die häufigsten hautbesiedelnden Mastitiserreger: Wo kommen sie vor? Wie werden sie übertragen? Was kann man zur Prophylaxe unternehmen? KNS C. bovis befinden sich auf der Euterhaut Übetragung: jederzeit Prophylaxe: Stärkung der Immunabwehr
- Im Bezug auf was werden die Mastitiserreger unterschieden? Übertragung von Kuh zu Kuh beim Melken Erregerquelle, Infektionsquelle, Vermehrungsort des Erregers Ansteckungsgrad Hauptinfektionsweg ins Euter Behandlungszeitpunkt, bekannte Resistenzen Heilungschancen
- Welche Infektionswege am Euter gibt es und welcher davon ist der Hauptinfektionsweg? hämatogen lymphogen galaktogen --> Hauptinfektionsweg
- Welche Behandlungsgruppen gibt es bei einer Mastitiserkrankung Gruppe mit sofortiger Behandlung Gruppe mit Behandlung während des Trockenstellens Gruppe zur Merzung
- Maßnahmen beim Auftreten von Zellzahlproblemen 1. Gespräch mit Hoftierarzt und anderen Beratern2. Unmittelbar nach ersten Anzeichen Fachgerechte Ziehung von Viertelgemelksproben und Untersuchung auf Erregerart und Resistenzlage 3. Vor Erhalt der Ergebnisse Behandlung mit Präparat für vergangene Mastitiden 4. Befallene Viertel sehr gut ausmelken 5. Nach Erhalt der Ergebnisse Einsatz des entsprechenden Präparats oder Einsatz eines entsprechenden Trockenstellers während Trockenstehphase oder Merzung 6. Schwachstellen in der Umwelt prüfen 7. Beseitigung oder Verringerung dieser Schwachstellen 8. Kontrolle der Heilung durch wiederholte bakteriologische Untersuchung 4-6 Wochen nach Behandlung 9. Ggf. wiederholte Behandlung
- Ursachen für einen Zellzahlanstieg im Gesamtgemelk Eindringen und Vermehren von Bakterien Biestmilch, Laktationsende, Anzahl Laktationen, Vorangegangene Entzündungen Fütterung Verletzung Fehlerhafte Melkanlage, fehlerhaftes Melken, unterschiedliche Melkintervalle, Melkbarkeit (Genetik) Stress und Nervosität
- Beschreibe die Hygienemaßnahmen während des Melkens: Vorbehandlung Reihenfolge: 1. Vormelken, 2. Reinigung der Zitzen ein Lappen pro Kuh Hygiene während des Melkens Reinigung der Lauffläche, Reinigung der Hände etc. (Zwischeninfektion der Melkzeuge) Nachbehandlung Dippen, Sprühen
- Welche Milchfraktionen gibt es? Zisternenmilch --> Verfügbarkeit: passiv < 20 % Alveolarmilch --> Verfügbarkeit: aktiv durch Milchejektion > 80 %
- Was sind Stressfaktoren beim Melken? Fehlerhafte Melkmethode nicht optimal eingestellte Melktechnik zu hoher Infektionsdruck durch unsauberer Melkanlage und/oder unsaubere Liegefläche unausgeglichene, einseitige, fehlerhafte Fütterung unzureichender Kuhkomfort Rangordnungsstress
- Was sind die Grundlagen der Mastitisvorsorge? Abwehrbarrieren und -mechanismen desTieres (des Euters) schützen Streß für die Tiere, besonders beim Melken, so weit wie möglich vermeiden Euter gut stimulieren für ein gutes Ausmelken Erregerquelle/Vermehrungsort sauber halten Übertragung von Kuh zu Kuh unterbinden MLP-Daten Kontrolle
- Stufen der Prävention Primäre Prävention Ausschaltung schädlicher Faktoren noch vor Wirksam werden Sekundäre Prävention Aufdeckung und Therapie von Krankheiten im möglichst frühen Stadium Tertiäre Prävention bei eingetretener Krankheit Versuch deren Verschlimmerung und Komplikationen zu verhindern
- Was sind Probleme, die bei der Blutentnahme auftreten können? Hämolyse Gerinnung der Blutprobe Stress für das Tier hoher Antiel an Lipiden (Lipämie) bei Blutentnahme nach der Fütterung Fibrinfäden
- Was sind systemische Erkrankungen? Krankheiten, die sich auf ein gesamtes Organsystem auswirken. Synonyme: Allgemeinerkrankung, generalisierte Erkrankung
- Wann nimmt man eine Milchprobe? Euterentzündungen Zykluskontrolle
- Wann nimmt man eine Kotprobe? Durchfallerkrankungen MD-Parasiten