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Lernen (Fach) / Klassisches Konditionieren (Lektion)
Definition, Prinzipien, Theorien, Hypothesen
Diese Lektion wurde von Angelikaeurofh erstellt.
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- Lernen im Sinne der Lernpsychologie ? überdauernde Veränderung im Lernpotenzial eines Organismus als Folge von Erfahrung
- Lernen äußert sich nicht sofort im Verhalten, teilweile muss die richtige Gelegenheit vorliegen. Wir unterscheiden zwischen... Kompetenz kann, muss aber nicht in Performenz münden
- Was ist eine Habituation? Bei wiederholter Präsentation eines Stimulus reagiert der Organismus immer weniger stark. Habituation ist immer stimulusspezifisch und stellt keine muskuläre Erschöpfung dar Beispiel: Schreckreflex = äußert sich in reflexhaften Muskelkontraktionen (Zusammenzucken) nicht-assoziativen Lernens = wenn erfahrungsabhänginge Veränderungen im Verhaltenspotenzial keine Veränderungen in einer Assoziation zugrunden liegen
- Wer war Iwan Petrowitsch Pawlow 1849 - 1936 und was hat er gemacht? Untersuchte als erster Wissenschaftler das klassische Konditionieren systematisch Es werden zwei Reize verwendet, wobei der US (Fleischpulver) automatisch und zuverlässig die UR (Speicheln) hervorruft, während der CS (Klingel), der ursprünglich keine Reaktion hervorrief, nach wiederholter Darbietung von CS und US die CR (Speicheln) hervorruft
- Definition des klassichen Konditionieren? US = Unkonditionierter Reiz CS = Konditionierter Reiz UR = Unkonditionierte Reaktion CR = Konditionierte Reaktion Ist ein Lernvorgang, bei dem zwei Reize (US und CS) zusammen dargeboten werden; als Folge verändert sich die Reaktion auf den CS. Diese veränderte Reaktion auf den CS wird CR genannt
- Lidschlusskonditionierung? Der US ist ein Luftstoß, der auf die Hornhaut des Auges gerichtet ist. Dieser löst als Schutzreflex einen Lidschluss aus. Wird dieser Luftstoß mit einem CS gepaart (Ton), löst dieser Reiz die CR aus, ebenfalls ein Lidschluss aber schwächer. Es werden viele Durchgänge benötigt.
- die Konditionierung der elektrodermalen Reaktion (EDR)? eine leicht messbare Veränderung der elektrischen Hautleitfähigkeit, die aus einer Veränderung der Aktivität der Schweißdrüsen resultiert. Die Veränderung der Hautleitfähigkeit ist widerrum eine Reaktion auf emotionale, bedrohliche Reize, tritt 1-2 Sek. nach dem Reizbeginn auf. Nicht nur psykalische Reize (Töne, Lichter), sondern auch komplexe Reize (Gesichter, Wörter)
- Was ist eine konditionierte emotionale Reaktion? CS ist ein beliebiger Reiz z.B. Ton und CS ein Schmerzreiz z.B. Elektroschock. Der CS wird lange präsentiert ca. 30 Sek. Nach einigen Wiederholungen können während des CS Anzeichen von Furcht beobachtet werden z.B. das Geräusch eines Zahnbohrers
- Geschmacksaversionslernen? CS ist ein Geschmackreiz und der US eine ausgedrückte Handlung (Agens), das zur starken Übelkeit führt. Aus lernpsychologischer Sicht wäre zu erwarten, dass erst die durchlittene Überkeit nach dem Verzehr belasteter Speisen zur Vermeidung dieser Produkte führen würde.
- Geschmackaversionslernen hat untypische Eigenschaften für das klassiche Konditionieren, welche sind das? 1. Geschmacksaversionen treten häufig nach dem Lehrdurchgang aud 2. es können Stunden zwischen CS-US liegen, zulang für Lidschluss- oder EDR Konditionierung
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- Was sind Trials? Wiederholungen der experimentellen Prozedur
- Was geschieht in der Akquisitionsphase? CS und US werden gemeinsam dargeboten
- Wie nennt man die verschiedenen Darbietungsmöglichkeiten des CS relativ zu US? Simultankonditionierung = CS und US werden zeitgleich präsentiert, nicht optimal, da es zu keiner oder schwach ausgeprägten CR führt verzögerte Konditionierung = CS wird zunächst alleine präsentiert und der US später hinzugefügt, hier können sich CS und US kurz überlappen; Erfolgreicher als die Spurenkond., weil die zeitversetze Darbietung von CS und US bessere Ergebnisse liefert als zeitgleiche Darbeitung (Reize können besser verarbeitet werden, wenn sie nacheinander kommen) Spurenkonditionierung = alleinige Präsentation des US auf die alleinige Präsentation des CS, wobei die zwei Reize durch eine kurze Pause getrennt sind Rückwärtskonditionierung = zuerst US, dann CS unwirksam und führt sogar zur Hemmung einer Konditionierung, soge. inhibitorische Konditionierung
- Was muss man tun, um eine gelernte CR zu beseitigen? CS muss wiederholt ohne US vorgegeben werden Der Vorgang wird Extinktion = Löschung genannt, bezieht sich ausschließlich auf beobachtbare CR
- Nennen Sie die drei Phänomene der Extinktion? Spontanerholung = Verstreichen der Zeit Disinhibition (Enthemmung) = Ablenkung Schneller Wiedererwerb
- Kann der etablierte CR vergessen oder verlernt werden? Die Löschung, also Extinktion wird dir CR nur gehemmt werden, ohne dass die ursprüngliche CS-US-Assoziation ganz verloren geht
- Wie lautet das allgemeine Prinzip des Lernens? ein gelerntes Verhalten wird umso wahrscheinlicher gezeigt, je ähnlicher sich die Trainings- und die Testsituation sind
- Was ist der Unterschied zwischen Signallernen und Stimuslussubstitution (Substitut = Ersatz)? Als Signallernen bezeichnen wir die Ausbildung einer Stimulus-Stimulus-Assoziation zwischen CS und US Als Stimulussubstitution bezeichnen wir die Ausbilung einer Stimulus-Reaktion-Assoziation zwischen CS und UR
- Wenn CS den US als Auslöser ersetzt, dann sollten CR und UR identisch sein. Warum ist das nicht so? 1. Die CR ist schwächer und 2. langsamer als die UR 3. der CR-Komponente fehlen die UR-Komponenten z.B. der Hund reagiert auf das Fleichpulver auch mit Kau-und Schluckbewegungen, beim Klingeln der Glocke dagegen nicht 4. CR kann entgegengesetzt der UR sein (Konditionierungseffekt von Drogen)
- Was ist die sensorische Präkonditionierung? Hier werden CS-CS z.B. Ton und Licht, nach wiederholten Abfolge, konditioniert. Es folgt anschließend eine klass. Kond. durch Paarund des Lichts mir dem US. Es wird ein Ton angegeben, der nie mit dem US gepaart wurde. Es zeigt sich, dass auch der Ton eine CR hervorruft. Also findet hier eine CS-CS-Assoziation statt.
- Nennen Sie drei Argumente gegen die Stimulussubstitution 1. CR ist nicht gleich UR 2. Die CR wird erworben, auch wenn die UR unterdrückt wird 3. Sensorische Präkonditionierung zeigt CS-CS-Asssoziationen
- Welches Experiment untersuchte die S-R-Assoziation bei der sekundären Konditionierung und wie funktioniert diese? Rizley und Rescorla 1972 bei der sekundären Kond. wird zunächst ein CS2 mit einem US gepaart und eine CR etabliert. Dann wird der CS2 wie ein US verwendet d.h. CS2 wird mit CS1 gepaart, sodass CS1 auch eine CR zeigt. Es wurden S-S und S-R-Assoziationen experimentell unterschieden, und anschließend die CR auf den CS2 gelöst. Dies ist aber nicht gelungen, da die S-R-Assoziation konsistent ist
- Welche Argumentation des klass. Kond. ist nicht mehr haltbar? die Bildung von S-R-Verknüpfungen von Reizen CS und Reaktionen UR bzw. CR vermittelt wird. Ein wichtiges Element beim klass. Kond. ist eine Ausbildung von S-S-Verküpfungen zwischen den Reizen CS und US.
- Definition von CS+ und CS-? In Experimenten werden exzitatotischer und inhibitorischer CS verwendet CS+ = Gefahrensignal, da ein Schock als US verwendet wird, ist CS+ der Reiz, der mit der Anwesentheit des Schocks assoziiert ist CS - = Sicherheitssignal, da der CS--Reiz, der mit der Abwesentheit des Schocks assoziiert ist
- Eine Korrelation CS - US zwischen 1.0 und - 1.0 wird erreicht, wenn der CS oder US alleine präsentiert wird. Was bedeutet das? die Konditionierung erfolgt langsamer und die CR ist schwächer Bsp: Lehrer bringt eine dicke Mappe mit CS+, sicheres Zeichen für einen Test Lehrer bringt einen Mikroskop mit CS -, sicheres Zeichen für keinen Test Im obenbenannten Fall würde sich die Szene so abspielen: Lehrer schreibt nicht immer einen Test, wenn er eine dicke Mappe dabei hat und er schreibt manchmal einen Test, wenn er einen Mikroskop bei sich trägt, so reagieren die Schüler schwächer auf den Blick der dicken Mappe
- Wie lässt sich die inhibitorische Konditionierung nachweisen? Mit Retardationtest; hier wird zunächst ein CS- etabiert und anschließend zum CS+ trainiert. Hat der CS- inhibitorische Eigenschaften angenommen, dann sollte die Ausbildung des CR retardiert (verzögert) sein im Vergleich zur Kontrollgruppe (diese wird von Beginn an mit CS+ trainiert) Mit Summmationstest: Beinhaltet 2 Phasen. Phase 1; hier werden zwei CS (CS+/CS-) unabhängig voneinander etabliert. Getestet ob eine inhibitorische Wirkung erfolgt, wird durch die gemeinsame Darbietung (Summation) beider CS in der Phase 2. War die inhibitorische Konditionierung erfolgreich, dann sollte auf die CS+ konditionierte CR bei der Summation von CS +/CS - verringert auftreten
- Wie lässt sich eine inhibitorische Konditionierung erreichen? CS-Präexposition Zusatzreizparadigma Differentielle Konditionierung
- Was ist eine Präexposition? Der CS wird zunächst alleine präsentiert (Präexposition), bevor er mit dem US gepaart dargeboten wird, wird die Ausbildung der CR verzögert (Retardationstest) = latente Inhibition CS-Präexposition führt zu einer Habituation der Orientierungsreaktion, diese wird mit zunehmender Vertrautheit des CS schwächer d.h die CS-Präexposition führt zu einer Nichtbeachtung des CS, was dem Aufbau einer Konditionierung zunächst eingegensteht.
- Zusatzreizparadigma? In Pawlows Experimenten war der konditionierte Inhibitor ein Reiz, der wenn er mit dem vorauslaufenden konditionierten CS+ gemeinsam auftrat, die Abwesentheit des US vorhersagt. Stimulus A wird verstärkt, der Verbundreiz AB jedoch nicht, B wird zu einem konditionierten Inhibitor.
- Was ist differentielle Konditionierung? in zufälliger Abfolge kommen Stimulus A mit US (CS+) und Stimulus B ohne US (CS-) vor. Stimulus B wird zu einem konditionierten Inhibitor
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- Welches Experiment untersuchte die CS-US Kontiguität vs. Informationswert des CS, also den Blocking-Effekt? Kamin 1969 das Paradgma der konditionierten emotionalen Reaktion mit einem Schock als US. Es kamen drei Reize zum Einsatz: Licht, Ton, Licht-Ton-Verbundreiz
- Das Blockingexperminent von Kamin 1969 kommt zu welcher Schlussfolgerung? Das ein CS, damit er konditioniert wird, einen Informationswert bezüglich des Auftretens des US haben muss d.h. die bloße Kontiguität (räumlcihe und zeitliche Nähe zwischen CS und US) ist nicht ausreichend, damit eine Konditionierung entsteht Bsp. aus dem Buch S. 23
- Die Expermimente von Garcia und Köllig 1966 untersuchten was? Die Equipotentialität (man nahm an, dass CS beliebig gewählt werden kann) wurde durch das Ergebnis widerlegt. CS und US müssen zueinander passen d.h. dem Lernen sind biologische Grenzen gesetzt
- Was ist ein zentraler Gegenstand der Preparedness-Hypothese von Seligman 1970/71? Die biologischen Grenzen des Lernens
- Definition Preparedness? = vorbereitet sein und bezeichnet die angeborene Lernbereitschaft für bestimmte Assoziationen
- Was ist typische für die Aquisition? Bildung einer Assoziation, der US muss überraschend auf einen CS folgen
- Was sind die Kernannahmen des Rescorla-Wagner-Modell? bietet eine umfassende theoretische Erklärung des klass. Konditionierens Unerwartetheit des US d.h. es besteht keine Assoziation zwischen CS und US, wesentlich für das Lernen Es findet kein Lernen mehr statt, wenn der US aufgrund bekannter HWR bereits vorhergesagt wird Erklärt den Verlauf von Aquisition Erklärt den Blocking-Effekt
- Wie erklärt das Rescorla-Wagner-Modell die Aquisition? Bereits nach wenigen Durchgängen ist zu sehen, dass die Assoziationsstärke zwischen CS und US mit jedem Lerndurchgang stärker werden, während der Zuwachs ΔV an assoziativer Stärke zwischen CS und US mit jedem Lerndurchgang geringer wird d.h. Erstens nimmt die Assoziationsstärke mit jedem Trainingsdurchgang zu und nähert sich dabei der max. Assoziationsstärke λ an und Zweitens anfangs ist der Zuwachs groß und wird mit jeder Trainingseinheit ein wenig kleiner (Lernkurve ist negativ beschleunigt)
- Wie erklärt das RWM das Blocking? 1. V erreicht nach einer Anzahl von Trainingsdurchgängen "Ton-allein" einen hohen Wert z.B. V=0.80 2. Die max. Assoziationstärke, die durch den US unterstützt wird, ist beschränkt λ=1.0 3. Der aktuellle Lernzuwachs ist durch die Differenz beschränkt λ-V z.B. 1.0 - 0.80 = 0.20 d.h. in der zweiten Phase "Ton + Licht", startet der alte CS Ton mit einer Assoziationsstärke von V = 0.80 und das Licht mit einer Assoziationsstärke V = 0, also von Beginn an im Nachteil. Die max. Assoziationsstärke ist bei 1.0 und der Löwenanteil ist an den CS-Ton vergeben 0.80, so bleibt dem CS-Licht nur noch ein Assoziationsstärkeanteil von 0.20 (kann nur noch der max. Anteil von 0.20 übertragen werden)
- Nennen Sie einen Kritikpunkt des RWM? Betrifft die Erklärung der Löschung = Extinktion die max. Assoziationsstärke λ bekommt einen negativen Wert, ebenfall die Veränderung des Assoziationsstärke zwischen CS und US ΔV d.h nach wiederholter Darbietung des CD, dass sich V der Null nähert. Jedoch kann während einer Löschungsphase keine bestehende Assoziation verlernt werden (Spontanerholung, beschleunigter Wiedererwerb und Disinhition) Das Modell kann die Spontanerholung nicht erklären
- Die Lernregel des RWM hat in welchem Bereich theoretische und praktische Bedeutung? in der Neuroinformatik, wenn es darum geht, künstliche Netze etwas lernen zu lassen
- Was ist der Unterschied zwischen paradoxen- und orthodoxen Konditionierung? Unmittelbare Wirkung des Pharmakons auf das NZS ist die konditionierte Reaktion orthodox. Zu einer paradoxen Konditionierung kommt es, wenn das Pharmakon periphere körperliche Vorgänge beeinfluss, die durch das NZS über eine Feedbackschleife reguliert werden.
- Was ist eine Toleranz? Drogentoleranz über klassisches Kondi. vermittelfähig? Toleranz = abnehmende Empfindlichkeit des Körpers gegenüber einer Droge Ja, hierbei werden die mit der Drogeneinnahme verbundenen Handlungen und Wahrnehmungen CS mit ausgleichenden Körperreaktionen UR auf die Droge US verknüpft
- Warum befrage Siegel 1984 Heroinabhängige? Welche Ergebnisse hat er geliefert? Die Konsumenten sind mit einer Überdosis (Vergiftungen) ins Krankenhaus eingeliefert worden, obwohl Sie diese Menge vertragen hätten. Er erkundigte sich nach dem Umständen der Vergiftung. Die meisten Befragten berichteten, dass die Umstände ungewohnlich waren z.B. an ungewöhnlichen Orten. Er vermutet, dass die sonst durch die übliche Situation CS hervorgerufene ausgleichende Reaktion CR bei der Vergiftung wegblieb und das Heroin ohne Abschwächung wirksam wurde, Dies konnte er an einem Ratten-Experiment repliziieren. 1975 zeigte er, dass die üblicherweise nachlassende schmerzstillende (analgetische) Wirkung von Morphium wieder aufgehoben wird, wenn die Substanz in einer neuen Laborumgebung verabreicht wird.
- Was ist eine konditionierte Immunreaktion? Hypothese von Ader und Cohen 1975 immunrepressive Wirkung des US wird auf den CS übertragen, Versuch mit Ratten, süßen Wasser und Cyclophosphamid
- Wer untersuchte als erste Forscher die evaluative Konditionierung? Levey und Martin 1974 Sie konnten zeigen, dass die Wertigkeit eines sehr positiven oder sehr negativen Bildes auf ein neutrales Bild übertragen wird Éxperiment S. 30 (Buch kompakt)
- Was wird in neueren Untersuchungen zur evaluativen Kondi. anders gemacht? Der neutrale Stimulus wird zufällig ausgesucht und zwischen den VP variiert
- Was sind Crossmodale Effekte? CS und US sprechen unterschiedliche Sinnesmodalitäten an Damit eine glaubhafte Valenzverschiebung (evaluative Kondi.) stattfindet, muss eine glaubhafte Paarung des CS und US bestehen
- Nennen Sie eine indirekte Methode um die Valenz eines Reizes zu erfassen? affektives Priming Experiment S. 32 (kompakt)
- Was sind die Unterschiede zwischen KK und EK? Löschungresistenz: Die EK ist löschungsresistent, selbst bei wiederholter Darbietung des CS bleibt die konditionierte Valenz erhalten. Warum? Bayens und Kollegen 1992 vermuten, dass die CR bei EK sehr wenig Kosten für den Organismus erfordert, daher keinen Grund für den Organismus die Reaktion aufzugeben. Die Löschung bei EK ist nur aktiv durch Gegenkonditionierung mit einem Reiz gegenteiliger Valenz möglich. Die KK ist für den Organismus sehr aufwändig. Kontigenz (Vorhersage des CS für den US): Entscheident für KK. Alleinige Darbietung des CS beim KK führt zu besseren Konditionierung. Bei EK ist die Kontigenz unerheblich d.h. wir können uns ihr nicht entziehen Studie S.33 (kompakt)