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Nebenfach Soziologie Datenerhebung (Fach) / Art of Asking questions (Lektion)

Datenerhebung

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  • Erkläre die Satisficing Theorie. Response-Order-Effekte, wenn Befragte aus Gründengeringer Motivation, geringer kognitiver Fähigkeiten odereiner hohen Aufgabenschwierigkeit den kognitiven Prozessvereinfachen wollen.
  • Definiere Chunks (Gedächtniselemente). Ansammlung von Konzepten, welche eine starkeAssoziation miteinander haben und eine deutlichschwächere Assoziation mit anderen gleichzeitigvorhandenen Konzepten.
  • Was ist eine Heuristik? Nenne und beschreibe verschiedene Heuristiken. Heuristik bezeichnet man in der Psychologie eine einfache Denkstrategie für effizientere Urteile und Problemlösungen, die meist schneller, aber auch fehleranfälliger ist als ein Algorithmus. Heuristik bezeichnet also ganz allgemein ein Verfahren, um Probleme zu lösen. Ankerheuristik Referenzwerte als Anker, die die darauf folgende Einschätzung beeinflussen. Dabei ist es nicht relevant ob der Anker eine inhaltliche Bedeutung für die folgende Schätzung beträgt.Ø Referenzwerte verzerren/beeinflussen Einschätzung Repräsentativitätsheuristik dient der Vereinfachung von Urteilen, indem sie die Repräsentativität eines konkreten Falles als entscheidendes Kriterium für Wahrscheinlichkeits bzw. Kategorisierungsurteile heranzieht. Verfügbarkeitsheuristik Je leichter eine Information für uns abzurufen ist, desto eher zieht man sie für die Nutzung der Urteilsbildung in Betracht.Ø Problem der selektiven Wahrnehmung
  • Beschreibe das Kommunikationsquadrat. 1. Sachebene:Ø Informationen2. Selbstkundgabe:Ø Selbstoffenbarung (unbewusst) vs. Selbstdarstellung (bewusst), ICH-Botschaft3. Beziehungsebene:Ø WIR vs. DU-Botschaft (Wie sieht der Sprecher die Beziehung vs. die andere Person?)4. Appell-Ebene:Ø Empfehlung, Anweisung/Befehl, Wunsch, Erwartung
  • Nenne und beschreibe die Konversationsmaxime. Quantity: Angemessener Informationsumfang Quality: Wahrheitsgemäße, beweisbare Aussagen Relation: Nur relevante Informationen Manner: Unklarheiten, Zweideutigkeiten und Ausschweifungen vermeiden
  • Erkläre Effekte der Fragenreihenfolge. Ø Vorangehende Fragen können den Kontext für nachfolgende Fragen bilden    Antworten zu späteren Fragen werden wahrscheinlich auf dieselben Überlegungen aufgebaut      wie vorangehende Fragen zu ähnlichen ThemenØ Ausstrahlungseffekte oder Halo-Effekte   Orientierung bei der Beantwortung von Folgefragen an vorhergehende Fragen bzw. zuvor           gegebenen Antworten
  • Nenne Regeln zum Konstruieren von ‚guten‘ Fragen. 1. Einfache und geläufige Formulierungen2. Einfache, aber vollständige Sätze formulieren3. Reizwörter vermeiden4. Suggestive Formulierungen vermeiden5. Ausbalancierte und gleichwertige Antwortkategorien verwenden6. Eindimensionale Fragen stellen7. Kategorien müssen wechselseitig exklusiv sein8. Merkmalsausprägungen sinnvoll zusammenfassen9. Fragen müssen für Befragte sinnvoll sein10. Fragen müssen beantwortbar sein11. Doppelte Verneinungen vermeiden12. Kausalkonstruktionen bei Statements vermeiden13. Mehrdeutige und interpretationsfähige Begriffe vermeiden
  • Nenne verschiedene Skalen.  Likert-Skala  Gesichter- oder Kunin-Skala  Leiterskalen  Thermometer- oder Meterstabskala  Notenskala  Grafische Schätzskala  Numerische Skala  Szenarien
  • Erkläre Effekte der Antwortreihenfolge. Primacy-Effekt: Bei einer visuellen Präsentation der Antwortalternativen tendieren Befragte dazu eine der oberen Alternativen zu wählen Recency-Effekt: Bei mündlich vorgebrachten Antwortalternativen tendieren Befragte dazu aus den zuletzt genannten Alternativen zu wählen
  • Nenne zwei Antworttendenzen und beschreibe sie. Soziale Erwünschtheit:Tendenz von Befragungsteilnehmern, dem zuentsprechen, was der Interviewer oder anderebeteiligte Personen vermeintlich von einemerwarten Tendenz zur Mitte:Tendenz zu Antwortkategorien in der Mitte einerAntwortskala
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