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Persönlichkeitspsychologie Aufbau (Fach) / Reliabilität (Lektion)

Methoden der Rel.bestimmung, Möglichkeiten der Rel.erhöhung und Implikationen für die Praxis

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  • Methoden der Rel.bestimmung Retestmethode Paralleltestmethode (inkl. Testhalbierung Konsistenzmethode
  • Retestreliabilität 1 Stichrpobe, 1 Test, 2 Druchführungen Korrelation der Testwerte au Testdruchführung 1 mit den Testwerten aus Testdurchführung 2 Länge des Zeitintervalls beeinflusst die Höhe der Korrelation zwischen den Testwerten Stabilität des Merkmals über die Zeit >> eher bei zeitlich stabilen Merkmalen: Intelligenz, Persönlichkeit
  • Länge des Zeitintervalls bei Retestrel. >> kurzes Intervall: mögliche Überschätzung (Lern-, Erinnerungseffekte)>> großes Intervall: mögliche Unterschätzunen (personenspez. Veränderungen, z.B Medikamenteneinnahme), wahren Werte verändern sich auch über die Zeit, Lerneffekte geringer Festlegung durch praktische Erwägungen (IQ mind. 2 Jahresintervall) Lern- und Übungseffekte beachten: Zeitintervalle nicht zur kurz wählen
  • Paralleltestreliabilität 1 Stichprobe, 2 Tests, je 1 Durchführung Korrelation der Testwerte aus Test A mit den Testwerten aus dem Paralleltest B Anwendung: Leistugnstests (Speed- und Power)
  • Voraussetzung für Paralleltestrel. Modell paralleler Messungen: Paralleltest muss sich auf dieselben wahren Werte beziehen Messfehler des Test A = Messfehler Test B Messfehler der Tests sind unkorreliert Korrelation der wahren Werte sollte 1 betragen >> Test müssen äquivalent sein (Prüfung über Strukturgleichungsmodelle)
  • Cross-over-design (Randomisierung) bei Paralleltest Gruppe 1: Test A - Test B Gruppe 2: Test B - Test A durch das Kreuzen erhält man aus Test A die gleichen Mittelwerte wie aus Test B in beiden Messwertereihen ist die gleiche Situation abgebildet: Erstmessung + Transfereffekte
  • Testhalbierung 1 Stichprobe, 1 Test, 1 Durchführung Aufteilungstechniken: Odd-Even-Methode Halbierung nach laufender Nummer Zufallsaufteilung >> nur bei sehr homogenen Konstrukten anzuraten, bei heterogenen Konstrukten: Itemzwillinge (Schwierigkeit / Trennschärfe) Halbierung nach Testzeit (bei Speedtest)
  • Problem bei der Testhalbierung Korrelation der Testhälften unterschätzt die Rel. des Gesamttests denn je mehr Items ein Test hat, desto höher die Rel.: viele Items mitteln auch Messfehler raus (gelten quasi als Messwiederholungen) >> Korrektur mit Spearman-Brown-Formel Relkorr = (m * Rel) / ( 1 + ((m-1) * Rel) ) m = Faktor, um dne sich die Itemzahl erhöht Testverdopplung (bei parallelen Messungen) führen zu Verdopplung der Messfehlervarianz sowie zur Vervierfachung der wahren Varianz
  • interne Konsistenz Tests in so vielen Teile zerlegen, wie Items vorliegen alle Teile miteinander korrelieren = Interkorrelationen durchschnittliche Interkorrelation = Schätzung der Rel. Cronbachs alpha Anwendung: nur sinnvoll bei homogenen Tests wenn lediglich einmalige Erfassung sinnvoll (Befindlichkeitsfragebögen)
  • cronbachs alpha schätzt die durchschnittliche Korrelation zwischen allen Testitems, nach oben korrigiert um m durch die Spearman-Brown-Formel alpha = (m * r) / (1 + (m-1) * r) r = durchschnittliche Interkorrelation zwischen den Items
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  • Interpretation der Reliabilität niedrig < .80 mittel .80 - .90 hoch > .90
  • Möglichkeiten, um Rel. zu erhöhen Messfehler reduzieren: klare Instruktionen, klare Formuierung der Items, stand. Testbedingungen Homogenität erhöhen: Items mit geringer Trennschärfe entfernen Testverlängerung: erhöht den Anteil der wahren Varianz, d.h. erhöht die Rel. (bester Weg) >> vorhergesagte Rel. kann man mit Sperman-Brown-Formel errechnen Homogenität & Varianz >> erhöhen Rel. Schiefe Verteilung der Testwerte & Messfehler >> drücken Rel.
  • Standardmessfehler gibt an, wie stark die Messfehler um die wahren Werte der Personen streuen sE = sx * Wurzel (1 - Rel )
  • Konfidenzintervall = Vertrauensintervall gibt den Bereich an, in dem der wahre Testwert einer Person bei einer zuvor festgelegten Irrtumswahrscheinlichkeit liegt CI = X +/- zα/2 * sE
  • 90% - CI zα/2 = 1,64
  • 95% - CI zα/2 = 1,96
  • 99% - CI zα/2 = 2,57
  • kritische Differenz gibt an, wie groß die DIfferenz zwischen zwei Testwerten sein muss, damit sie als signfiikant gilt: beob. Diff > kritische Diff.
  • Verdünnungsparadoxon = Verschlechterung der Validiät trotz hoher Reliabilität facettenreiche Merkmale werden inhaltsarm, weil man zugunsten der Rel. Items mit geringer Trennschärfe entfernt
  • Standardnormalverteilung: + / - 1 SD 68,27%
  • Standardnormalverteilung: + / - 2 SD 95,45%
  • Standardnormalverteilung: + / - 3 SD 99,74%