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Nebenfach Soziologie Datenerhebung (Fach) / Netzwerke, Kontexte und Sozialräume (Lektion)

Datenerhebung

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  • Definiere Netzwerkanalysen und nenne die drei Akteursebenen. Aus Sicht der sozialen Netzwerkanalyse sind Netzwerke definiert als Akteure, die miteinander über Beziehungen verbunden sind. Individuelle Ebene Organisatorische Ebene Intraorganisatorische Ebene (Organisationseinheit)
  • Was ist ein Gesamtnetzwerk? Was sind gängige Abgrenzungskriterien? Bei einem Gesamtnetzwerk wird versucht, alle im Hinblick auf eine bestimmte Fragestellung erforderlichen Beziehungen und Akteure zu erfassen. Organisationsgrenzen, Klassengrenzen, geografische Grenzen, Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen oder die Eigenschaften bestimmter Akteure untereinander
  • Was ist ein Ego-Netzwerk und was ermöglicht es? •Unter einem Ego-Netzwerk versteht man das um eine fokale Person, das Ego, herum verankerte soziale Netzwerk•Befragung eines Einzelnen (Ego)•Mögliche Aussage über soziale Einbettung großer Anzahl an Personen
  • Was nutzt man für die quantitative Datenerhebung von Netzwerken und was für die qualitative? Qualitativ: •Visualisierung, Beschreibung der Beziehungen des Ego                           •Netzkarten bzw. Netzwerkkarten oder auch social maps Quantitativ: bestehen aus drei Bestandteilen: •Stimuli, Frage nach konkreten Kontaktpersonen (Namensgeneratoren)•Fragen nach Eigenschaften der Kontaktpersonen (Namensinterpretatoren)•Fragen nach den Beziehungen zwischen den Kontaktpersonen (Dichte)
  • Definiere Kontextanalyse und nenne eine Technik hierfür. •Systematische Aufnahme der sozialen Umgebung in die Variablen, die ein bestimmtes Verhalten erklären sollen•Technik auf Grundlage der Theorien von u.a. James S. Coleman: Makro-Mikro-Modell des sozialen Handelns
  • Was ist die Voraussetzung für die Durchführung einer Kontextanalyse? hinreichend abzugrenzende Umgebung in Realität → klare Gruppenzugehörigkeiten müssen ermöglicht werden
  • Welche drei Effekte lassen sich bei der Kontextanalyse unterscheiden und worin? Individuelle Variablen(z.B. Einstellungen, soziodemographische Daten) &kontextuelle Variablen (Gruppenmerkmale)individuelle Effekte, kontextuelle Effekte undInteraktionseffekte möglich
  • Was ist ein Sozialraum? „Der Begriff Sozialraum bzw. die Sozialraumorientierung hat ihren Ursprung sowohl in der Stadtsoziologie als auch in der Pädagogik und ermöglicht es in der Analyse, die räumliche Umgebung in Verbindung mit dem sozialen Handeln zu bringen.“
  • Was sind die vier Dimensionen des relationalen Raummodells? 1.Soziales Handeln•Wer sind NutzerInnen des Raumes?•Zu welchem Zweck nutzen sie ihn?•Welche Ziele und Interessen verfolgen sie dabei?•In welcher Form treffen soz. Gruppen aufeinander?Trifft Aussagen zu NutzerInnengruppen, Intergruppenbeziehungen, Konflikten & Nutzungsarrangements 2. Materielles Erscheinungsbild•Gestaltung und Gestalt des gebauten Raumes im Mittelpunkt•Zentral: Wie wird gebaute Mitwelt von NutzerInnen wahrgenommen und angeeignet? 3. Kultureller Ausdruck•Zweck und Bedeutung des Raumes in lokalem und übergeordneten Zusammenhang•Was sind die Assoziationen mit diesem Raum?•Welche Images werden transportiert?Treffen Aussagen über Bewertungen und Bedeutungen von Orten 4. Regulation (Ordnungskriterien-und Elemente)•Welche bestimmten Planungsvorgaben bestehen für diesen Raum?•Wie war Planungsprozess bisher gestaltet und strukturiert?•Wer sind die handelnden AkteurInnenund welchen Einfluss üben sie aus?
  • Gib Beispiele für Anwendungsfelder einer Sozialraumanalyse. •Seniorenfreundliche Stadtentwicklung•Image-Probleme von Plattenbauten•Freizeitgestaltung von Jugendlichen•Inklusion von behinderten Kindern
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