29

Hämatologie (Fach) / Klinische Chemie (Lektion)

SERUM Enzyme - sollten sofort untersucht werden

Diese Lektion wurde von mary2rade erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • ALT, ALAT; (GPT) - Leberspezifisch Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT)Die Alaninaminotransferase (ALT) ist ein Enzym, das bei Hunden und Katzen leberspezifisch istKommt auch in großen Mengen im (Herz)muskel vor Anstieg bei Schädigung der LeberzellenWichtig die ALT erhöht sich auch bei vermehrter Durchlässigkeit der Zellen. die Zelle muss dafür nicht unbedingt zerstört werdenist ein Enzym aus dem Zytoplasma der Hepatozyten kommt nur im Zytoplasma vor und ist nicht sehr sensitiv. Bereits bei Membrandesintegrationen erhöht sich ihre Aktivität hoch: Hepatitis, Hepatische Lipidose, Hypoxie, Diabetes Meillitus, Steroid Hepathopathie, Lebertumoren Cushing DoxygabeSepsisAnämie Anstieg bei schweren Muskelerkrankungen, Rhabdomyolyse, Myositis,  Hyperthyreose (katze) Hämolyse, Neugeborene,  Trauma !!!Bei Schädigung des Muskels ist ein gleichzeitiger Anstieg der Ck + AST zu erwarten 
  • AST (früher GOT) ( Muskel)! unspezifischDie Aspartataminotransferase ist im Zytoplasma und in den Mitochondrien der Zellen, daher kommt es bei Membranschäden oder besonders bei Zellnekrosen zu einer Aktivitätserhöhung des EnzymsStarke Aktivität der AST ist im Herzmuskel, Skelettmuskel und geringe Aktivität in der Leber festzustellen ( bei Katze) hoch: Hepathopathien, Kardiopathien, Hämolysedeutlicher Anstieg bei Muskelerkrankungen  niedrig: Lipidämie, Neugeborene, Kortikosteroide
  • AP (ALP)- alkalische Phosphatase (Leber, Knochen, Cortisol) arbeiten im alkalischen Bereichtrennen Phosphat von molekülen ab ( Vorkommen in Organophosphaten)indikator für Erkrankungen des Knochenstoffwechsels, Leber / Galle, Skelettsystem, SchwangerschaftIn fast allen Geweben ist die AP mit unterschiedlicher Aktivität nachzuweisen.erhöht bei Corticoiden: Addison, Cusching, Gabe von Phenobarbital -> StressleukogrammBesonders bei Jungtieren ist eine hohe Enzymaktivität nachzuweisen, da das Enzym in den Osteoblasten enthalten ist. Dadurch ergibt sich eine altersabhängige Enzymaktivität, die bei der Beurteilung berücksichtigt werden mussErkrankungen mit hohem Knochenumsatz Skelettmetastasen (z.B. bei Prostatakarzinom)Knochentumoren,  Rachitis Osteoporose, Osteomalazie Beim Hund steigt die Aktivität besonders bei cholestatischen Zuständen anCholestase (in Kombination mit Gamma-GT)Lebermetastasen (z.B. bei Colonkarzinom) Virushepatitis LeberzirrhoseHyperparathyreoidismus Hyperthyreose  Niereninsuffizienz 
  • GLDH- Leberspezifisch Die Glutamatdehydrogenase ist ein monolokuläres leberspezifisches Enzym, das an die Mitochondrienmatrix der Hepatozyten gebunden ist sehr sensitiv für Lebererkrankungen beim Hund  Die höchste Aktivität befindet sich im zentritubulären Bereich des Leberläppchens. Die GLDH ist ein sehr sensitiver Parameter, bei geringgradigen, kurzfristigen Erhöhungen liegt nicht unbedingt ein Leberschaden vor (mit Zellnekrosen) Ursachen ähnlich ALT  Leber, Pankreatitis, Herzinsuffizienz, 
  • GGT- Leber und Gallenspezifisch Die Gamma- Glutamyltransferase gilt als leberspezifischer Messparameter und ist ein typischer Marker für Cholestasen, dabei reagiert sie aber träger als die alkalische Phosphatase und ALT. Dieses Enzym hat eine höhere Aktivität in der Niere als in der Leber. Marker für Erkrankungen der Leber und der Gallengänge  Erhöhung nach Gabe von Phenobarbital, Prednisolon hat bei Katzen keine Aussagekraft hoch: Ehrlichose, Leishmaniose, Plasmazytome 
  • CK- Creatinin Kinase - muskelspezfisch Dieses Enzym lässt sich in der Muskulatur, im Herzen und im Gehirn nachweisen. Labordiagnostisch ist die Kreatinkinaseaktivität im Muskel am bedeutsamsten Beim Tier gilt sie als muskelspezifisches Enzym, da die Gehirn-Kreatinkinase nicht in das Blut übertritt hoch: Sie eignet sich zur Diagnostik von Muskelkrankheiten, Muskelschwäche und Herzmuskelkrankheiten, da die Kreatinkinase bei Zerstörung der Muskelzellen frei wird, da sie fast ausschließlich im Zytoplasma lokalisiert ist, Hämolyse, Myosititen, Krampfanfälle, Hund: Ikterus, I.m. Injektion, Jungtiere (wachstum)  Katze: Harnwegsobstruktionen
  • Lipase- Pankreasspezifisch/ Leberspezifisch/ Nierenspezifisch Lipasen sind zusammen mit den Gallensäuren für die Fettverdauung zuständig. In der Labordiagnostik wird hauptsächlich die Pankreaslipase bestimmtZusätzlich kommt sie noch in der Magen- und Darmschleimhaut, in Fettgewebszellen, in der Gefäßintima und in der Leber vor. Zur Spaltung der Nahrungsfette wird Lipase in den Dünndarm sezerniert und dort durch die Salze der Gallensäuren aktiviert. Durch den emulgierenden Effekt auf Fette wird die Grenzfläche zwischen Öl und Wasser vergrößert und somit die Hydrolyse erleichtert. Die Synthese dieses zytoplasmatischen Enzyms findet im Pankreas und in den Azinuszellen an dem angelagerten Ribosomen des endoplasmatischen Retikulums statt.hoch: akute Pankreatitis und Pankreasnekrose  Sie ist wesentlich spezifischer als die Alpha-Amylase und steigt wesentlich später an. Sie sollte immer zusammen mit der Alpha- Amylase gemessen werdenNiereninsuffizienz, Hepatopathien, diabetischer Ketoazidose, glucokortikoid- Katze sicherer Nachweiß von EPI (exkretorischer Pnkreasinsuffizienz ist Lipase + TLI (Trypsin like Immunoreaktivity Test)Cave: geht auch hoch bei Ileus, Cushing, Steroidgabe, Diabetes, Kardiomyopathie, Portale Hypertensionauch Tiere mit normalen Lipasewerten können eine Pankreatitis haben !!!
  • alpha Amylase- Pankreas/ Parotis spezifisch spaltet Stärke und Glykogen  Amylase wird im Pankreas, Speicheldrüse, Leber und im Dünndarm synthetisiert und sorgt im Dünndarm für die Kohlenhydratverdauung.  Die Sensitivität und Spezifität für die Diagnose einer Pankreatitis ist gering Die Aktivitätsstärke im Serum korreliert nicht mit dem Schweregrad einer Pankreatitis  hoch: Niereninsuffizienz,   niedrig: akute Pankreatitis, Lipidämie  Katze: Hämolyse, Sulfonamide, Tetracyklin, Furisemid, Metronidazol
  • Triglyceride auch Neutralfette gennannt  – sind Fette, die in unserem Blut vorkommen und Energie freisetzen -  Sie werden über den Darm mit der Nahrung aufgenommen, zum Beispiel in Form von Butter, Wurst oder Milchprodukten. Anschließend speichert der Körper die Triglyceride im Fettgewebe, aus welchem sie bei Energiebedarf freigesetzt werden können. Bei ihrem Abbau spalten spezielle Enzyme (Lipasen) die Triglyceride wieder in Glycerin und Fettsäuren auf. Das Glycerin wird dann an das Blut abgegeben Zu hohe Triglyzerid-Werte können auf eine Fettstoffwechselstörung, Diabetes mellitus, Hyperchylomikronämie oder Übergewicht hindeuten. Auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion, bei Nierenerkrankungen können die Werte erhöht sein. -hoch: postprandial, akute pankreatitis, Cushing !!! - niedrig: enteropathien, pankreatiden, Mangelernährung
  • Fruktosamin hoch: dauerhafte Hyperglykämie (Diabetis mellitus)  Die Fruktosaminkonzentration ist ein guter Indikator für die Diabetisdiagnostik. Eine länger bestehende Hyperglykämie, lässt den Frukosaminwert ansteigen. So kann ein Diabetis mellitus von einer passageren Hyperglykämie unterschieden werden. Auch kann mit Hilfe der Fruktosaminkonzentration die Einstellung mit Insulin eines diabetischen Patienten erleichtert werden 
  • Anzeige
  • LDH (Laktatdehydrogenase) - unspezifisches Enzym - hoch: Herz und Muskelerkrankungen, maligne Tumoren, Lebererkrankungen, - Katze Physiologosch
  • Gesamteiweiß (TP) - Gesamteiweiß im Plasma bzw. Serum ist ein Laborparameter der klinischen Chemie, der die      Konzentration aller Proteine im Blut angibt - Immunglobuline- Transportproteine (z.B. Albumin)- Enzyme- Proteohormone (EPO, Prolaktin,  GH, STH, TSH, Leptin, Insulin, Parathormon ) - Gerinnungsfaktoren - hoch: postprandial, Septikämie, Dehydratation, Entzündungen, Dehydratation, Infekte  - niedrig: Nierenversagen, Leberschäden, Enteropathien, Verbrennungen 
  • BUN/ CRE Erhöht bei: Nierenerkrankungen- akuter oder chronischer Niereninsuffizienz  GlomerulonephritisPyelonephritisNierenversagenHypovolämieHerzinsuffizienzHerzinfarktSchockGastrointestinalen BlutungenErhöhtem Proteinabbau (Hungerzustand)Erhöhter Proteinaufnahme Erniedrigt bei: LeberinsuffizienzProteinarmer Diät (Vegetarier)Malnutrition
  • Albumin Albumine bilden die Hauptgruppe pflanzlicher und tierischer Proteine, die in Neutralsalzlösungen und Wasser löslich sind. Albumin wird in der Leber synthetisiert und befindet sich in Blut und Lymphe. Seine Konzentration im Blutserum hängt vom Gleichgewicht zwischen Synthese, Abbau und Verlust ab hoch: Dehydratation, akute infektionen, Entzündungen, niedrig: Jungtiere, Kachexie, Malabsorbtion, Verlust über den Darm, Verlust über die Niere, Verlust über die Haut, Leberzirrose, Enteropathien, chronischer Blutverlust, Verbrennungen, Peritonitis,LymphomSchwere Parasitosen Pankreatits ( Ktz) 
  • Billirubin (Leber+ Blut ) Das Bilirubin (Gallenfarbstoff) ist ein Abbauprodukt von Hämoglobin, was erst als primäres, wasserunlösliches, lipidlösliches Bilirubin (Bilirubin I) an Albumin gebunden wirdDieser Komplex wird an der Hepatozytenmembran durch Abspaltung des Albumins wieder getrennt und das Bilirubin I konjugiert mit Glucuronsäure zu wasserlöslichem Bilirubin-Diglucuronid (Bilirubin II), welches mit der Galle in den Dünndarm ausgeschieden wird. Das Gesamtbilirubin setzt sich aus dem Bilirubin I und dem Bilirubin II zusammen.Geringgradige Konzentrationserhöhung im Blutserum beim Hund lassen sich nicht nachweisen, da die Nierenschwelle für Bilirubin II niedrig ist. Es wird zwischen prähepatischem oder hämolytischem Ikterus und posthepatischem oder cholestatischem Ikterus je nach Entstehungsort unterschieden  prähepatischer Ikterus= Billirubin I erhöhthepatischer Ikterus= Billirubin I + II erhöhtposthepatischer Ikterus= Billirubin I + II erhöht Hoch: Leber: Hepatitiden, Hepatische Lipidose , Lebernekrose, Leishmaniose, hepatische enzephalopathie,  Galle: Cholestase, gallentumoren  Blut: Hämolyse, Anämien,  Pankreas: Pankreatitis
  • BUN - Blood Urea Nitrogen - Niereninsuffizienz- Flüssigkeitsmangel: Verminderte Urinproduktion nach hohem Volumenverlust z.B Blutung- Ernährung: Hohe Eiweißzufuhr - hoher Eiweißabbau: Anhaltender Hunger, Muskelquetschung,
  • Cholesterin - Cholesterin-Serumspiegel setzt sich zusammen aus dem HDL-Cholesterin (HDL-C; engl.: high density lipoprotein) -> gut und dem LDL-Cholesterin (LDL-C; engl.: low density lipoprotein -> böse - Cholesterin ist ein ungesättigter, einwertiger, hydroaromatischer Kohlenwasserstoff, der zu den Steroiden zählt. Die Hydroxylgruppe des Cholesterins kann in der Leber verestert werden oder frei sein. So entsteht das veresterte Cholesterin oder das sogenannte freie Cholesterin. Die Synthese findet in der Leber und verschiedenen anderen Geweben statt und ist in der Leber von der Nahrungsaufnahme abhängig. Die Ausscheidung des Cholesterins findet hauptsächlich über die Gallensäuren in den Darm statt  hoch: postprandial, Diabetis Mellitus, Kortikosteroide,  Hund: akute Pankreatitis, Cushing, Katze: Gallengangobstruktion,  niedrig: Hepatopatien, Leberversagen 
  • Gallensäuren Ein wichtiges Enzym für Digestion und Resorption von Lipiden aus dem Darm. Serumgallensäuren (SGS) werden in der Leber synthetisiert und gelangen mit der Galle in den Darm, wo ein geringer Teil mit dem Fäzes ausgeschieden wird. Der größte Teil wird proteingebunden wieder resorbiert und der Leber zugeführt.Werden die Mikrovilli an der kanalikulären Seite des Hepatozyten geschädigt, können die Gallensäuren nicht mehr genügend ausgeschieden werden und akkumulieren im Blut. Dies hat zur Folge, dass die toxischen Eigenschaften zu Funktionsstörungen des Organismus führen.Die Serumgallensäuren ist ein sehr sensitiver Parameter für Leber- und Gallengangserkrankungen hoch: Lebererkrankungen mit Cholestase niedrig: Malabsorbtion, Darmobstruktion 
  • Glucose Glukose kommt in freier und gebundener Form vorist ein Monosaccharid und am Aufbau von Maltose, Saccharose, Lactose, Stärke und anderen Kohlenhydraten beteiligt. Sie wird in der Leber durch die Glukoneogenese und Glykogenolyse gebildet und über das Futter aufgenommen, wodurch ein Einfluss der letzten Futteraufnahme auf die Glukosekonzentration im Serum besteht. Sie ist in vielen tierischen Zellen eine leicht verwertbare Hexose, die in einer bestimmten Konzentration im Blutplasma als sogenannter Blutzucker vorkommtnicht benötigte Glukose wird als Glykogen in der Leber gespeichertist zu wenig Glukose da wird Fett verstoffwechselt und es entstehen Ketonkörper Hoch: postprandial, Stress, Diabetis, Niereninsuffizienz, Cushing, Septikämie, Pankreastumor,Niedrig: Insulinom, bei Neugeboreren, Rind: Ketose,
  • Harnstoff ist in Alkohol und Wasser löslich und wirkt als schwache Base. Harnstoff wird aus Ammoniak in der Leber synthetisiert und ist das entgiftete Stoffwechselprodukt der Proteinverdauung. Über die Niere wird der Harnstoff hauptsächlich ausgeschieden aber auch in geringen Mengen über Schweiß und Verdauungssekretekorreliert mit Nahrungsaufnahmein Leber syntetisiert ( Mithochondiren + Cytosol)baut in der Niere einen osmotischen Gradient aufharnpflichtige Substanzglomerulär filtriert und tubulär rückresorbiert hoch: Niereninsuffizienz, Obstruktion und Ruptur der Harnwege, Schock, Dehydratation, Proteinreiche Ernährung, Kortikosteroide, Furosemid, Durchfall, Diabetis, Vergiftungniedrig: Leberinsuffizenz, Proteinmangel, Kachexie, 
  • Kreatinin OP Katze erst wenn Krea unter 2,5aus Kreatin und Phosphokreatin wird Kreatinin gebildet ( unter Verbrauch von ATP) es ist ein Produkt des endogenen Muskelstoffwechsels. Der Kreatininspiegel ist ein zuverlässiger Indikator für die renale Filtrationsrate, ein weiterer Vorteil ist, dass Kreatinin weder von dem Proteinmetabolismus noch von der Nahrungsaufnahme abhängig istUrinpflichtgsyntetisiert in Leber, Niere und Pankreas, und im Skelettmuskel gespeichertwichtig für Niere, Muskel und Hirnfunktion,Der Wert steht in Beziehung zur Muskelmasse des jeweiligen Tieres. In den Nieren wird Kreatinin glomerulär filtriert, ohne dass eine tubuläre Sekretion oder Rückresorption erfolgt, so dass eine Erhöhung des Kreatinins im Serumspiegel eine Einschränkung der Nierenfunktion bedeutetWichtig zur Beurteilung der Nierenfunktion ist, dass der Kreatininwert erst bei einer Einschränkung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) über 50 % ansteigt, bzw. erst dann signifikant wird. Damit schließt ein „normaler“ Kreatininwert eine beginnende Niereninsuffizienz nicht aushoch: Nephropathien, Obstruktion und Ruptur der Harnwege, Schock, Dehydratation, kongestive herzinsuffizienzniedrig: hämolyse, ikterus 
  • laktat Laktat ist die ionisierte Form der Milchsäure und ein Stoffwechselprodukt des postmortalen anaeroben Energiestoffwechsels bzw. ein wichtiges Produkt des Erythrozytenstoffwechsels. Ein Anstieg der Laktatkonzentration kann zu einer metabolischen Azidose führen hoch: Muskelerkrankungen (Myathenia Gravis, Überanstrengung, Hypoxie, Schock, 
  • SDMA Symmetrisches Dimethylarginin - typischer renaler Marker (6-18 Monate vor Kreatinin)
  • Cortisol Hoch: - Hypophysentumoren, die typischerweise gutartige Tumore sind, die auch als Mikroadenome bezeichnet werden.- Adrenale Tumore, die zu viel Cortisol verschleiern. 50% dieser Tumoren sind gutartige Adenome und 50% sind maligne. - 15% der Hunde Cushing-Fälle sind adrenal-basierte- Bestimmte Medikamente (Kortikosteroide) für Allergien können den sogenannten iatrogenen Hyperadrenokortizismus induzieren. - Wenn Ihr Tierarzt die Behandlung abbricht, ist dieser Zustand vollständig reversibel. Einige Rassen sind einem größeren Risiko ausgesetzt, an Morbus Cushing zu erkranken, darunter Deutsche Schäferhunde, Gold- und Labrador-Retriever, Terrier und Pudel. Hypophysenabhängige Cushing's sind häufiger bei kleinen Hunden, unter 20 kg (44 Pfund)  niedrig:  -  Morbus Addison - Blutungen- Tumoren der Nebennierenrinde (auch Metastasen von Tumoren in anderen Körperregionen)- Infektionen 
  • Transsudat - geringer Gehalt an gelösten Substanzen  - entsteht als Folge einer Differnez zwischen dem intravasalen und extravasalen hydrostatischen Drucks  - Ursachen:  - Hypoprotämie ( renal/ enteral)  - Leberzirrose - Pleuraerguss aufgrund von Herzinsuffizienz  - Lnn. Tumoren  - Proteingehalt unter 3 g/ dL 
  • Exsudat - lösliche Substanzen terten in einer Körperhöhle auf und ziehen Flüssigkeit nach  Ursache:  Pleuritis unf Peritonitis  - Zwerchfellhernie,  - Infektionen ( z.b. FIP)  - Organtorsion  - Protein über 3 g/dL 
  • modifiziertes Transsudat Pleuraerguss ( Herz)  Aszites ( Herz)  Organ und Lnn. Tumoren 
  • Gesamteiweis in Ergüssen unter 1 g/dl = Harnbalsenruptur, Hypoprotämie , Leberzirrose,  1,0-2,5 g/dl= Herzinsuffizienz wenn im Thorax 3,0-6,0  g/dl =  Tumor, bakterielle Pleuritis wenn im Thorax  über 4,5 g/dl = FIP 
  • CRP - akute Phase Proteine Während beim Hund das C-reaktive Protein (CRP) und das Serum-Amyloid-A (SAA) zu den „major“ APP gerechnet werden, zeigt das C-reaktive Protein bei der Katze während eines entzündlichen Stimulus keine bzw. kaum Konzentrationsveränderungen. Stattdessen werden bei der Katze eher das Serum-Amyloid-A und das α-1-Glykoprotein den „major“ Akute-Phase-Proteinen zugeordnet. Haptoglobin (HP), Fibrinogen und Coeruloplasmin werden bei beiden Spezies zu den „moderaten“ APP gezählt, während die Albuminkonzentration im Verlauf einer APR absinkt und Albumin daher zu den „negativen“ Akute-Phase-Proteinen gerechnet wird.Die APP gelten als sehr sensitive, aber unspezifische Marker entzündlicher bzw. infektiöser Prozesse. Auch wenn nicht alle Erkrankungen zwangsläufig zum Anstieg der APP führen müssen, reflektiert das Ausmaß der Konzentrationsverschiebungen i. d. R. den Schweregrad eines ablaufenden inflammatorischen Geschehens. Besonders bakterielle Infektionen und autoimmune Erkrankungen korrelieren häufig mit sehr hohen Konzentrationen der „major“ APP.Die Bildung von CRP erfolgt nach Eintritt einer auslösenden Ursache sehr schnell, wobei bereits wenige Stunden nach einem entzündlichen Stimulus ein signifikanter Anstieg zu beobachten ist (z. B. 4 Stunden nach einem chirurgischen Eingriff), und die Peakkonzentration nach etwa 24 Stunden erreicht wirdFür den Hund sind zahlreiche infektiöse und entzündliche Erkrankungen und pathologische Veränderungen beschrieben, in deren Verlauf es zum Anstieg der APP (besonders vom C-reaktiven Protein) kommen kann:LeishmanioseEhrlichioseBabesioseParvovirosegeneralisierte DemodikoseIBDPyometraverschiedene Tumoreimmunvermittelte Erkrankungennach Ops Bei Katzen wurde ein Anstieg von Haptoglobin, α-1-Glykoprotein und Serum-Amyloid-A im Zusammenhang mitInfektionskrankheiten (z. B. FIP, FIV- und FeLV-Infektionen)endokrinologischen ErkrankungenNeoplasienVerletzungenNierenversagenAmyloidoseAbszessenPyothoraxFettnekrosenund bei hospitalisierten Tieren beobachtet.