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Hämatologie (Fach) / Säure- Basenhaushalt (Lektion)

Säure- Basenhaushalt

Diese Lektion wurde von mary2rade erstellt.

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  • PH Der pH-Wert (Säuregrad) ist der negativ dekadische Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration in mmol/l: pH = -log [H+]. Er ist eine Maßzahl für die Aktivität der freien Wasserstoffionen in einer Lösung 
  • BE (Base excess) Der Basenüberschuss (BE) des Vollblutes ist die titrierbare Azidität bei einem CO2-Partialdruck (pCO2) von 40 mmHg (= 5,33 kPa) und einer Temperatur von 37°C, wobei der Titrationsendpunkt einen pH-Wert von 7,4 hat Der BE bestimmt die Menge von Säure oder Base, die benötigt wird um einen Liter Blut auf einen physiologischen pH-Wert von 7,4 zu titrieren 
  • pCO2, HCO3, TCO2, und ionisiertes Kalzium Im venösen und arteriellen Blut sind Gase in gelöster oder gebundener Form vorhanden. Diese Werte, wie der Kohlendioxidpartialdruck (pCO2), Hydrogencarbonat (HCO3), Gesamtkohlendioxid (TCO2), werden gemessen und bilden zusammen mit dem pH-Wert eine Untersuchungsmöglichkeit des Säure- Basen-Haushaltes zur Diagnostik der metabolischen und respiratorischen Alkalosen oder Azidosen Das ionisierte Kalzium ist zu 40 % an Protein und zu 5 % an anorganischen Säuren gebunden. Kalzium ist im Serum zu 55 % ionisiert und dieser Anteil ist biologisch wirksam, darum ist die Messung des ionisierten Kalziums für eine differenzierte Beurteilung des Kalziumstoffwechsels wichtig. Die Konzentration hängt vom pH-Wert des Blutes ab, sie steigt an, bei sinkendem pH-Wert