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Hämatologie (Fach) / Gerinnungskontrolle (Lektion)
- Optimierter Quick-Test (Thromboplastinzeit, Prothrombinzeit) extrinsisches System Der Quick-Test prüft die Faktoren VII, X, V, II und I (Fibrinogen). Ist die Plasmaaktivität eines dieser Faktoren unter 30 % gesunken so verlängert sich die Gerinnungszeit Um die Messung des Quick-Wertes beim Hund zu optimieren, wurde eine Empfindlichkeitssteigerung durch eine Verdünnung der Blutprobe und eine daraus resultierende Verlängerung der Gerinnungszeit erreicht. Das Testplasma wird vorverdünnt und extern zugesetztes Fibrinogen gewährleistet eine ausreichende Fibrinbildung und ermöglicht damit deren exakte messtechnische Erfassung verändert bei: Cumarinvergiftung, Kontrolle von Vitamin K Gabe, massive Lebererkrankungen
- aPPT Aktivierte partielle Thromboplastinzeit (aPTT) untersucht die Aktivität der Faktoren XII, XI, IX, VIII, X, V, II und die Fibrinogenkonzentrationintrinsisches Systemhoch: Vergifungen (Cumarin) , Vitamin K Mangel, Leberinsuffizienz, Heparingabe, direkte orale Antikoagulantien vom Anti-FIIa-Typ (Thrombinhemmer)Vitamin-K-AntagonistenFibrinogenmangel, Hämophilie, Verbrauchskoagulopathie (DIC) Mangel an Gerinnungsfaktoren Faktor VIII, Faktor IX, von-Willebrand-Faktor, sog. Lupus-Antikoagulantien, Hemmkörperhämophilie
- Röhrchen für Gerinnung - durch Natriumcitrat - Röhrchen muss exakt befüllt werden - und danach sofort geschüttelt
- Thrombinzeit - Umwandlung von Fibrinogen in Fibrin - Kontrolle einer Heparintherapie
- Buccal Bleeding Time Die Schleimhautblutungszeit (en. Buccal Mucosal Bleeding Time) ist ein diagnostischer Test, der in der Tiermedizin zur Untersuchung und Differenzierung von Blutgerinnungsstörungen eingesetzt wird. Er dient als Funktionstest der Blutplättchen und damit der primären Hämostase und liefert so einen Anhaltspunkt für die Unterscheidung zwischen Thrombopathien und Koagulopathien. InterpretationDie normale Dauer der Blutung beträgt nach dem Schnitt bei Hunden zwei bis vier Minuten, bei Katzen bis 3,3 Minuten. Eine verlängerte Blutungszeit deutet auf eine Funktionsstörung der Blutplättchen (Thrombopathie) oder auf einen Blutplättchenmangel (Thrombozytopenie) hin. Bei Störungen der sekundären Hämostase (Koagulopathie) ist die Schleimhautblutungszeit normalerweise nicht verlängert, es kann allerdings zu Nachblutungen kommen
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