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Wahrnehmung aufmerksamkeit 12 (Fach) / Wahrnehmung aufmerksamkeit 12 (Lektion)
Wahrnehmung aufmerksamkeit 12
Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.
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- wohldefinierte Probleme Probleme, bei denen der Ausgangszustand, das Ziel und die zu ihrer Lösung zur Verfügung stehenden Methoden klar dargelegt sind
- schlecht definierte Probleme Probleme, die ungenau angegeben sind; Zum Beispiel können der Anfangszustand, der Zielzustand und die verfügbaren Methoden zur Lösung des Problems unklar sein
- wissensbasierte Probleme Probleme, die von Einzelpersonen in Ermangelung spezifischer relevanter Vorkenntnisse gelöst werden können
- wissensreiche Probleme Probleme, die nur von denjenigen mit erheblichem Hintergrundwissen gelöst werden können
- Einblick die Erfahrung, plötzlich zu erkennen, wie man ein Problem löst
- Remote Associates Test Dazu gehört das Finden eines Wortes, das sich auf drei Wörter bezieht
- Inkubation eine Phase der Problemlösung, in der das Problem für einige Zeit auf eine Seite gestellt wird; es wird behauptet, um die Problemlösung zu erleichtern
- funktionale Fixierung der unflexible Fokus auf die übliche (n) Funktion (en) eines Objekts bei der Problemlösung
- mentales Set die Tendenz, eine vertraute Problemlösungsstrategie anzuwenden, die sich in der Vergangenheit als erfolgreich erwiesen hat, auch wenn sie nicht angemessen ist
- Problemraum eine abstrakte Beschreibung aller möglichen Zustände, die innerhalb eines bestimmten Problems auftreten können
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- Heuristiken Faustregeln, die kognitiv anspruchslos sind und oft ungefähr genaue Antworten liefern
- Algorithmus eine Computerprozedur, die eine spezifizierte Menge von Schritten zur Problemlösung bereitstellt
- Mittel-Ende-Analyse eine heuristische Methode zur Lösung von Problemen basierend auf der Erstellung eines Unterziels, um den Unterschied zwischen dem aktuellen Zustand und dem Zielzustand zu reduzieren
- Berg steigen eine einfache Heuristik, die von Problemlösern verwendet wird, in der sie sich auf Bewegungen konzentrieren, die sie dem Ziel scheinbar näher bringen
- Fortschrittsüberwachung eine Heuristik oder Faustregel, bei der ein langsamer Fortschritt in Richtung Problemlösung einen Strategiewechsel auslöst
- kognitiver Geizhals jemand, der mit seiner Zeit und Anstrengung bei der Durchführung einer Denkaufgabe wirtschaftlich ist
- Analogie ein Vergleich zwischen zwei Objekten (oder zwischen einem aktuellen und vorherigen Problem), der Ähnlichkeiten zwischen ihnen hervorhebt
- Sachverstand das hohe Niveau an Wissen und Leistung in einem bestimmten Bereich, das ein Experte durch jahrelange systematische Praxis erreicht hat
- Vorlage eine abstrakte schematische Struktur, die aus einer Mischung von festen und variablen Informationen über Schachfiguren und Positionen besteht
- Frage 1 Was sind wichtige Aspekte des Problemlösens? (x aus 5) 1 Der Lösungsweg ist direkt ersichtlich. 2 Es handelt sich um einen zielgerichteten Prozess. 3 Der Zeitraum, in dem eine Lösung gefunden werden muss, ist begrenzt. 4 Der Lösungsprozess läuft zumindest teilweise bewusst ab. 5 Die Person, die das Problem lösen will, kann das Problem nicht sofort lösen. Frage 1: Option 2, 4, 5
- Frage 2 In der Problemlöseforschung werden wohldefinierte von unklar definierten Problemen unterschieden. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang richtig? (x aus 5) 1 Bei Alltagsproblemen handelt es sich meist um wohldefinierte Probleme. 2 „Wie leitet man erfolgreich eine Abteilung?" ist ein wohldefiniertes Problem. 3 Bei wohldefinierten Problemen ist der Problemraum, d.h. Ausgangspunkt, Ziele und Operationen, vollständig spezifiziert. 4 Bei wohldefinierten Problemen ist die Lösung direkt ersichtlich. 5 Die Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf unklar definierte Probleme. Frage 2: Option 3
- Frage 3 Eine andere Unterscheidung ist jene in sogenannte „knowledge-rich problems" und „knowledge-lean problems". Welche Aussagen dazu sind richtig? ( x aus 5) 1 Die Expertiseforschung setzt sich mit „knowledge-rich problems" auseinander. 2 Die traditionelle Forschung konzentriert sich auf „knowledge-lean problems". 3 Bei „knowledge-lean problems" ist die zum Lösen notwendige Information größtenteils bereits in der Problemstellung enthalten. 4 „Knowledge-rich problems" können nur von Personen gelöst werden, die sehr intelligent sind. 5 „Knowledge-rich problems" sind keine Probleme im Sinne der Problemlösungsforschung. Frage 3: Option 1, 2, 3
- Frage 4 Problemlösen, bei dem systematisch vorangegangene Erfahrungen genutzt werden, nennt man: (1 aus 5) 1 Produktives Denken 2 Einsicht 3 „Knowledge-rich" Problemlösen 4 Reproduktives Denken 5 Assoziationsdenken Frage 4: Option 4
- Frage 5 Bei welchen der folgenden Probleme spielt Einsicht bei der Problemlösung eine wichtige Rolle? (x aus 5) 1 Das Problem mit dem verstümmelten Schachbrett 2 Das Neun-Punkte-Problem (neun Punkte im Quadrat verbinden) 3 Der Turm von Hanoi 4 Das Pendelproblem 5 Das „Reißzweck-Kerze-Schachtel"-Problem Frage 5: Option 1, 2, 4, 5
- Frage 6 Welche Aussagen zur Inkubation sind richtig? (x aus 5) 1 Nach der Inkubationshypothese (Wallas, 1926) spielen Träume eine wichtige Rolle bei der Problemlösung. 2 Nach der Inkubationshypothese arbeitet das Unterbewusstsein während einer Inkubationsphase weiter an dem Problem. 3 Sio und Omerod (2009) konnten in einer Metaanalyse zeigen, dass der Inkubationseffekt stärker ist, wenn man sich zuvor nicht allzu lange mit dem Problem beschäftigt hat. 4 Sio und Omerod (2009) konnten in einer Metaanalyse zeigen, dass der Inkubationseffekt stärker ist, wenn es sich um kreative Probleme mit vielen Lösungen handelt anstatt um eines mit nur einer konkreten Lösung. 5 Als mögliche Wirkmechanismen wurden das Vergessen irreführender Information oder das Vergessen festgefahrener Strategien vorgeschlagen. Frage 6: Option 2, 4, 5
- Frage 7 Nach Ohlsson (1992) kann eine falsche Repräsentation zu einer Blockade oder einer Sackgasse beim Problemlösen führen. Eine Änderung der Repräsentation kann auf folgende 3 Arten passieren: (x aus 5) 1 Hinzufügen neuer Information zur Repräsentation 2 Lockerung von Beschränkungen 3 Überbrückung von Hindernissen 4 Heranziehen von Analogien 5 Reinterpretation von bestimmten Aspekten der Problemrepräsentation Frage 7: Option 1, 2, 5
- Frage 8 Was untersuchte Duncker (1945) in seiner klassischen Untersuchung, in der Probanden eine Kerze an einer Wand befestigen mussten? (1 aus 5) 1 Das Phänomen der funktionalen Fixiertheit 2 Den Effekt der Problemelaboration 3 Den Inkubationseffekt 4 Das Phänomen des kognitiven Geizes 5 Den Einstellungseffek Frage 8: Option 1
- Frage 9 Newell und Simon (1972) (x aus 5) 1 sind Vertreter des klassischen Informationsverarbeitungsansatzes. 2 haben als erste die Zwei-Prozess-Theorien des Denkens und Schließens entwickelt. 3 haben ein Computer-Programm entwickelt, das Probleme schrittweise löst. 4 gehen von einer begrenzten Kapazität des KZG aus. 5 gehen davon aus, dass Menschen beim Problemlösen auf Heuristiken zurückgreifen. Frage 9: Option 1, 3, 4, 5
- Frage 10 Welche Aussagen zu kognitiven Geizhälsen und zum Cognitive Reflection Test (CRT) sind richtig? (x aus 5) 1 Nach Newell und Simon (1972) sind Menschen kognitive Geizhälse. 2 Ein kognitiver Geizhals ist jemand, der mit Ressourcen wie Zeit oder kognitiver Aufwand ökonomisch umgeht. 3 Mit dem CRT kann man zeigen, dass naheliegende, spontan aktivierte Assoziationen als Lösung benannt werden und zu selten bewusst reflektiert wird, ob diese Lösung auch wirklich richtig ist. 4 In einer Untersuchung unter Akademikern scheiterten 20% der Probanden an allen Aufgaben des CRT. 5 Die Leistung in dem Test korreliert nicht mit der Intelligenz. Frage 10: Option 2, 3, 4
- Frage 11 Beim analogen Problemlösen nutzt man die Ähnlichkeit zwischen einer aktuellen und einer bekannten Problemsituation und versucht, die Lösung von der bekannten in die neue Situation zu übertragen. Chen (2002) unterscheidet verschiedene Arten von Ähnlichkeit. Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5) 1 Bei der oberflächlichen Ähnlichkeit sind den beiden Problemsituationen lösungsirrelevante Details gemein. 2 Bei der strukturellen Ähnlichkeit entsprechen alle Elemente der neuen Problemsituation äquivalenten Elementen der alten Problemsituation, aber die Beziehungen unter diesen Elementen werden nicht notwendigerweise geteilt. 3 Bei der globalen Ähnlichkeit teilen sich die beiden Probleme die kausalen Beziehungen unter den Komponenten. 4 Bei der prozeduralen Ähnlichkeit teilen sich die beiden Probleme nicht nur das Lösungsprinzip, sondern auch das Verfahren, nach dem das Lösungsprinzip in konkrete Operationen umgewandelt werden kann. 5 Bei der situativen Ähnlichkeit sind die beiden Probleme im selben Kontext angesiedelt. Frage 11: Option 1, 4
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- Frage 12 Gick und Holyoak (1980) untersuchten die Nutzung von Analogien. Dabei präsentierten sie den Probanden das „Tumorproblem" sowie eine Geschichte zur Einnehmung einer Burg. Welche Aussagen zu dieser Untersuchung sind richtig? (x aus 5) 1 Wenn die Probanden aufgeklärt wurden, dass die Geschichte relevant ist, konnten alle das Tumorproblem lösen. 2 Auch wenn die Probanden nicht über die Relevanz der Analogie aufgeklärt wurden, lösten fast alle das Tumorproblem. 3 Die beiden Probleme sind sich strukturell ähnlich. 4 Die beiden Probleme sind sich oberflächlich ähnlich. 5 Für die Lösung ist es wichtig, dass die Probanden die beiden Probleme auch tatsächlich vergleichen. Frage 12: Option 3, 5