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Einführung in die Systemwissenschaften (Fach) / Kapitel 05 - Wortmodelle (Lektion)
- Wortmodelle Umgangssprachliche Beschreibung von Systemgrößen & Zusammenhängen Erlauben die Identifizierung von wichtigen Systemgrößen & Wirkungsbeziehungen Sind (meist) der erste Schritt in der Modellentwicklung
- Modellzweck Sinn des Unterfangens muss vorher geklärt werden -> während der Arbeit daran zu orientieren
- Modellgrößen (Welche?) Welche Systemgrößen sollen in das Modell übernommen werden? -> Analyse Wortmodell hinsichtlich angesprochener Größen
- Komplexitätsreduktion Reduzieren der vielen Größen des Realsystems auf geringere Zahl stellvertrender Größen im Modell
- Wirkungsbeziehung (extrahieren) Zerlegen des Wortmodells in "Wenn-dann-Sätze" (Modellzweck beachten!) Jede Wirkungsbeziehung wird isoliert betrachtet, als ob der restliche Teil des Systems "eingefroren" wäre Es werden nur direkt Wirkungsbeziehungen betrachtet
- Eigenschaften vor Wortmodellen Vorteile: einfachste Art zur Beschreibung dynamischer Systeme ohne Vorwissen möglich allgemein Verständlich Nachteile: umständlich, da textlastig Textstruktur (linear) vs. Systemstruktur (Netzwerk) Kreisläufe schwer darzustellen quantitative Zusammenhänge schwer darstellbar Informationen aus Problembeschreibung selten ausreichend
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