74

Allgemeine Pädagogik (Fach) / Fragen (Lektion)

Klausurfragen

Diese Lektion wurde von pisomehl erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Lernen aus Beobachtung ist tendenziell schwieriger, als Lernen aus verbalen Beschreibungen falsch
  • vor allem abstrakte Zusammenhänge benötigen eine besondere didaktische Aufbereitung richtig
  • Aus evolutionsbiologischer Perspektive wird dem Mensch die Fähigkeit zugeschrieben alles lernen zu können. falsch
  • nennen sie 3 Bewertungskriterien für den AUf- bzw Abbau von neuronalen Verbindungen, sowie passende Beispiele aus Praxis m
  • Je ausgeprägter die Anschauungsmöglichkeiten, desto höhere Wahrscheinlichkeit des Lernerfolgs bei unterschob. Herangehensweise richtig 
  • im Bildungswesen finden ausschließlich homogenisierende Prozesse statt falsch
  • Homogenisierung und Heterogenisierung sind zwei Seiten einer Medaille richtig
  • Als Leitbild ist einzig und allein Heterogenität zukunftsfähig nein Heterogenität steht immer in Wechselbeziehung mit Homogenität
  • Die Idealanthropologie beschäftigt sich vor allem mit deskriptiven Perspektiven falsch
  • Frage: Die Anthropologie bietet bei der Frage nach dem Menschen eine problemorientierte Integration einzelwissenschaftlicher Ergebnisse richtig
  • Anzeige
  • Anthropologische Menschenbilder dienen der Deutungs- Orientierungs- und Legitimierungsfunktion. richtig
  • Beim Mutualismus gibt es eine unmittelbare Gewinnerwartung für beide Partner. richtig
  • Die naturwissenschaftlich-evolutionäre Anthropologie nimmt die Gemeinsamkeiten von Mensch und Tier in den Blick. richtig
  • Laut der Position des Kritischen Rationalismus kann die Erziehungswissenschaft Urteile über die Geltung und die normative Verbindlichkeit bestimmter pädagogischer Ziele fällen. ?
  • Frage: Im Zuge einer geisteswissenschaftlichen Anthropologie wird die Natur des Menschen von seinem Geist abgegrenzt richtig
  • Die Position des kritischen Rationalismus beinhaltet die Reflexion von Werten, Normen und Zielen an Maßstäben der Vernunft. falsch
  • Ein großer Paradigmenwechsel in der Anthropologie wurde durch das abwenden von Gott ausgelöst richtig
  • Die pädagogische Anthropologie trägt zur Reflexion impliziter und expliziter Annahmen über den Menschen bei. richtig
  • Das Modell der genzentrierten Entwicklung besagt, dass die genetische Information die Reaktion auf die Umwelt definiert richtig
  • In der pädagogischen Anthropologie werden implizite oder explizite Aussagen über den Menschen gemacht. richtig
  • Aus der evolutionsbiologischen Perspektive dient Lernen der Fitnessmaximierung richtig
  • aus der Perspektive der philosophischen Anthropologie überwindet der Mensch mithilfe der Kultur das Handicap der physiologischen Frühgeburt richtig
  • Das Erkenntnisinteresse der historischen Anthropologie besteht darin, universelles Wissen über den Menschen zu gewinnen falsch
  • Ein wichtiger Bestandteil der ästhetischen Anthropologie ist die Reflexion unterschiedlicher Menschenbilder richtig
  • DIe These der Hominisation besagt, dass der Homo Sapiens Resultat aus einem reversiblen Evolutionsprozess sei falsch
  • Die These der Hominisation besagt, dass Menschen eine genetische, jedoch keine kulturelle Gemeinsamkeit mit Primaten haben falsch
  • Laut Evolutionstheorie sind Menschen in ihrer genetischen Ausstattung an die Lebensbedingungen in der heutigen Zeit angepa falsch
  • Die Theorie der Anpassung beschreibt das Verhalten entsprechend evolvierter Merkmale aus den Bedingungen des Pleistozäns. falsch
  • Jungen und Mädchen unterscheiden sich immer in Hinblick auf den individuellen Bildungserfolg falsch
  • Die unterschiedlichen Fähigkeiten von Jungen und Mädchen sind laut biowissenschaftlichen Erklärung durch genetische Ursachen erklärbar. richtig
  • Anzeige
  • Für Männer spielt die Treue der Frau keine große Rolle bei ihrer Partnerwahl falsch
  • Die Organisation der Tiere in Schwärmen ist ein Beispiel für den reziproken Altruismus. falsch
  • Beim Nepotismus Erwartet man eine Erhöhung der direkten genetischen Fitness falsch
  • Kooperation wird umso wahrscheinlicher je öfter die Gruppenzusammengehörigkeit wechselt. falsch
  • Der Aufbau von Kooperationen in der philosophisch-sozialwissenschaftliche Perspektive ist eine Frage der Kosten-Nutzen-Analyse falsch
  • Pädagogisches Handeln kann sowohl intentional als auch unbeabsichtigt sein. falsch
  • Laut des kritischen Rationalismus muss Wissenschaft werturteilsfrei sein. richtig
  • Anthropologie besitzt einen selbstreferenziellen Charakter. richtig
  • an kann den jeweiligen Gen-/Umweltanteil an der individuellen Persönlichkeitsentwicklung genau ermitteln. falsch
  • Es ist jeweils ein bestimmtes Gen für das jeweilige Persönlichkeitsmerkmal verantwortlich. falsch
  • laut evolutions-biologischen Perspektive sind nur Menschen in der Lage zu lernen. falsch
  • Lernen wird in der evolutions-biologischen Perspektive als determiniert gesehen richtig
  • Die Schule repräsentiert Homogenitätsannahmen bezüglich Lernfähigkeit und Entwicklung der Kinder (in Abhängigkeit des Alters) richtig
  • Die biologische Erklärung für Verhaltensweisen legitimiert diese. falsch
  • Unter Wertesynthese ist ein gleichzeitiges Nebeneinander von Pflicht- und Akzeptanzwerten und Selbstbestrimmungswerten zu sehen. richtig
  • Frage: Nennen und erklären Sie die Bewertungskriterien für neuronale Verbindungen und die jeweilig daraus resultierenden Herausforderungen für Pädagogen/-innen. Gefühle: schnelle Reaktionen auf Umwelteindrücke --> Schaffung einer angenehmen, positiven Lernatmosphäre --> Vermeidung von Angst, Druck,... - Anschlussmöglichkeiten: Lernen ist Verknüpfung --> bei unterschiedlichen Möglichkeiten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass passende Anschlussmöglichkeiten gefunden werden -->verschiedene Herangehensweisen sind relevant - Module: "modularer" Aufbau des Gehirns --> Reflexion über didaktische Anschaulichkeit, besondere didaktische Settings bei abstarakten Zusammenhängen - Eigeninitiative: Selbstständigkeit des Gehirns --> Wecken von Motivation & Interesse - Wiederholung: neuronale Verbindungen bestehen umso sicherer, je öfter sie wiederholt werden --> Übung & Wiederholung notwendig
  • Nennen und erklären Sie die Bewertungskriterien für neuronale Verbindungen und die jeweilig daraus resultierenden Herausforderungen für Pädagogen/-innen. Gefühle: schnelle Reaktionen auf Umwelteindrücke --> Schaffung einer angenehmen, positiven Lernatmosphäre --> Vermeidung von Angst, Druck,... - Anschlussmöglichkeiten: Lernen ist Verknüpfung --> bei unterschiedlichen Möglichkeiten, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass passende Anschlussmöglichkeiten gefunden werden -->verschiedene Herangehensweisen sind relevant - Module: "modularer" Aufbau des Gehirns --> Reflexion über didaktische Anschaulichkeit, besondere didaktische Settings bei abstarakten Zusammenhängen - Eigeninitiative: Selbstständigkeit des Gehirns --> Wecken von Motivation & Interesse - Wiederholung: neuronale Verbindungen bestehen umso sicherer, je öfter sie wiederholt werden --> Übung & Wiederholung notwendig
  • Erläutern Sie drei verschiedene Formen der Kooperation aus naturwissenschaftlicher Weise und ergänzen Sie jede mit einem Beispiel aus der pädagogischen Praxis Mutualismus: Investition in gemeinsames Verhalten bei unmittelbarer Gewinnbringung für alle --> gemeinsames Lernen auf eine Klausur - Reziproker Altruismus: Investition in einen Partner bei späterer Gewinnerwartung --> Erklären des Stoffes für Mitstudenten; Erwarten einer Gegenleistung im späteren Verlauf des Semesters - Nepotismus: Investition in einen Verwandten bei Gewinnerwartung in Einheiten indirekter Fitness -->Aufzucht von Kindern (Eltern bekommen keine direkte Gegenleistung)
  • Definieren sie den Begriff der pädagogischen Anthropologie, erläutern sie die beiden Zugänge und die Art wie eine pädagogische Anthropologie zu betreiben ist. eine wissenschaftliche Subdisziplin mit deren Hilfe die impliziten und expliziten bzw. ideal und realanthropologischen Annahmen über den Menschen im Hinblick auf die Frage des Lernens, der Erziehung und der Bildung reflektiert werdenkultur- sozialwissenschaftliche Anthropologie: Untersuchung des Menschen hinsichtlich seiner Sozialisation und seiner Historizität (Wulf 1994)Naturwissenschaftliche Anthropologie: Untersuchung des Menschen als Gattungswesen
  • Der Integrative Ansatz einer pädagogischen Anthropologie berücksichtigt den Menschen in seiner Historizität, Kultur und als Gattungswesen. richtig