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Mikrobiologie Fragenkatalog (Fach) / mibi (Lektion)
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- 1. Welche Aussagen zur Chemotaxis von E. Coli sind richtig? - Gerichtete Bewegung in einem chemischen Gradienten - Umschalten auf eine reine Taumelbewegung - Die Zahl der Taumelereignisse nimmt bei Sensieren eines Schreckstoffs zu - Die Zahl der Taumelereignisse nimmt bei Sensieren eines Schreckstoffs ab - Es gibt eine biochemisch kontrollierte Adaptation - Gerichtete Bewegung in einem chemischen Gradienten - Die Zahl der Taumelereignisse nimmt bei Sensieren eines Schreckstoffs zu - Es gibt eine biochemisch kontrollierte Adaptation
- 2. Welche Aussagen zum Aufbau der Zellhülle der Gram-positiven Bakterien sind richtig? - Peptidoglycan mit alternativer Verknüpfung von N-Acetylglucosamin und N- Acetylmuraminsäure - Peptidbrücke aus Glycinresten - Periplasmatischer Raum - Endotoxin - Äußere Membran - Peptidoglycan mit alternativer Verknüpfung von N-Acetylglucosamin und N-Acetylmuraminsäure - Peptidbrücke aus Glycinresten
- 3. Welche Aussage zur Fortbewegung von Myxobacterien ist richtig? - Geißel-getriebenes Schwimmen mit einer polaren Geißel - Pili-getriebenes Gleiten auf einer Oberfläche - Endogeißel-getriebene schraubenförmige Bewegung - Myxococcus gehört zu den unbeweglichen Bakterien - Geißel-getriebenes Schwimmen mit peritrich angeordneten Geißeln - Pili-getriebenes Gleiten auf einer Oberfläche
- 4. Welche Aussagen zum Aufbau von Phosphatidylethanolamin sind richtig? - Phosphoesterbindung - Phosphoetherbindung - Langkettige gesättigte Fettsäure - Cholin - Ethanolamin - Phosphoesterbindung - - Langkettige gesättigte Fettsäure - - Ethanolamin
- 5. Welche Errungenschaft verdanken wir Robert Koch? - Entdeckung des Milzbranderregers Bacillus anthracis - Entedckung des Pasteurisierens - Entwicklung der Phylogenie der Bakterien - Entdeckung des Prozesses der Fermentation - Entdeckung des uropathogen E. Coli - Entdeckung des Milzbranderregers Bacillus anthracis
- 6. Welche Bedeutung haben Bakterien (Normalflora) für den Menschen? - Zelluloselieferant - Schulung des Immunsystems - Abbau von Nährstoffen, z.B. Stärke - Schutz vor pathogenen Bakterien - Ionenhomöostase - Schulung des Immunsystems - Abbau von Nährstoffen, z.B. Stärke - Schutz vor pathogenen Bakterien
- Welche Aussagen zur extrachromosomalen Plasmid-DNA sind richtig? - Austausch von genetischem Material und Transferfunktion (Konjugation) (F-Plasmid) - Kodierte Gene ermöglichen eine Resistenz gegen Antibiotika und / oder giftige Schwermetalle - Kodierte Gene ermöglichen den Abbau besonderer Kohlenstoffquellen, z.B. Kohlenwasserstoffe - Kodierte Gene ermöglichen Pathogenität / Infektiösität (Toxine, Hämolysine) - Handwerkszeug für die Molekularbiologie - Austausch von genetischem Material und Transferfunktion (Konjugation) (F-Plasmid) - Kodierte Gene ermöglichen eine Resistenz gegen Antibiotika und / oder giftige Schwermetalle - Kodierte Gene ermöglichen den Abbau besonderer Kohlenstoffquellen, z.B.Kohlenwasserstoffe - Kodierte Gene ermöglichen Pathogenität / Infektiösität (Toxine, Hämolysine) - Handwerkszeug für die Molekularbiologie
- 8. Welchen Prozess fördern die von Bakterien hergestellten Siderophore? - Siderophore werden zur Aufnahme von Eisen benutzt - Siderophore sind wichtige Antibiotika und wirken gezielt gegen Gram-positive Pathogene - Siderophore gehören zu den Spurenelementen und verbessern die Funktion einiger Enzyme - Siderophore sind Co-Faktoren bei der Photosynthese - Siderophore kontrollieren den horizontalen Gentransfer - Siderophore werden zur Aufnahme von Eisen benutzt
- 9. Welche der folgenden Aussagen trifft nicht auf die Heterocysten der Cyanobakterien zu? - Die Heterocysten dienen als Ort der Stickstofffixierung - Die Heterocysten besitzen Verbindungskanäle zu ihren Nachbarzellen - Den Heterocysten fehlt das Photosystem II - Die Heterocysten können kein CO2 fixieren - Die Heterocysten besitzen eine vergleichsweise dünne Zellwand - Die Heterocysten besitzen eine vergleichsweise dünne Zellwand
- 10. Bacillus subtilis ist in der Lage, Sporen zu bilden. Welche dieser Aussagen sind richtig? - Im Gegensatz zu anderen Bakterien bildet B. subtilis keine Vorspore - B. subtilis Sporen sind reich an Dipicolinsäure - Während der Sporenbildung wird die DNA der Mutterzelle abgebaut - Ca2+ spielt eine wichtige Rolle während der Sporenbildung von B. subtilis - B. subtilis Sporen besitzen einen geringen Wassergehalt - B. subtilis Sporen sind resistent gegenüber Hitze und chemischen Lösungsmitteln - B. subtilis Sporen sind reich an Dipicolinsäure - Während der Sporenbildung wird die DNA der Mutterzelle abgebaut - Ca2+ spielt eine wichtige Rolle während der Sporenbildung von B. subtilis - B. subtilis Sporen besitzen einen geringen Wassergehalt - B. subtilis Sporen sind resistent gegenüber Hitze und chemischen Lösungsmitteln
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- 11. Welche der folgenden Aussagen treffen auf das bakterielle Wachstum in einem Chemostat zu? - Es handelt sich um eine kontinuierliche Kultur - Die Bakterien befinden sich dauerhaft in der exponentiellen Wachstumsphase - Es herrscht eine konstante Durchflussrate - Die Durchflussrate bestimmt die Zelldichte - Ist die Verdünnungsrate zu niedrig kommt es zum „Wash Out“ - Wachstumsrate und Verdünnungsrate korrelieren positiv - Es handelt sich um eine kontinuierliche Kultur - Die Bakterien befinden sich dauerhaft in der exponentiellen Wachstumsphase - Es herrscht eine konstante Durchflussrate - Die Durchflussrate bestimmt die Zelldichte - Ist die Verdünnungsrate zu niedrig kommt es zum „Wash Out“
- 12. Welche der folgenden Aussagen treffen auf die Streptomyces zu? - Streptomyces können Geosmin produzieren - Es handelt sich um Gram-positive Mikroorganismen - Streptomyces können lange Sporenketten (Sporophoren) bilden - Streptomyces sind resistent gegenüber Austrocknung - Streptomyces bilden viele Sekundärmetabolite (z.B. Antibiotika) - Streptomyces sind hauptsächlich Bodenorganismen - Streptomyces können Geosmin produzieren - Es handelt sich um Gram-positive Mikroorganismen - Streptomyces können lange Sporenketten (Sporophoren) bilden - Streptomyces sind resistent gegenüber Austrocknung - Streptomyces bilden viele Sekundärmetabolite (z.B. Antibiotika) - Streptomyces sind hauptsächlich Bodenorganismen
- 13. Welche der folgenden Aussagen treffen auf die Proteobacteria zu? - Es handelt sich um Gram-negative Bakterien - Ihre Außenmembran enthält Lipopolysaccharide (LPS) - Vertreter der Proteobacteria sind häufig in der Lage Sporen zu bilden - Einige Vertreter der Proteobacteria sind Pathogene - Die Proteobacteria sind in 5 Klassen unterteilt - Die Proteobacteria besitzen eine extreme Strahlungsresistenz - Es handelt sich um Gram-negative Bakterien - Ihre Außenmembran enthält Lipopolysaccharide (LPS) - Einige Vertreter der Proteobacteria sind Pathogene - Die Proteobacteria sind in 5 Klassen unterteilt
- 14. Welche der folgenden Entdeckungen verbinden Sie mit dem Wissenschaftler Carl Woese? - Carl Woese entwickelte eines der ersten Sterilisationsverfahren - Carl Woese konnte 1944 zeigen, dass DNA als Träger genetischer Informationen dient - Carl Woese konnte zum ersten Mal anaerobe Bakterien n Reinkultur gewinnen - Carl Woese hat 1928 die Penicilline entdeckt - Carl Woese gilt als Erfinder des phylogenetischen Sequenzvergleichs anhand 16S rRNA - Carl Woese gilt als Erfinder des phylogenetischen Sequenzvergleichs anhand 16S rRNA
- 15. Welche der folgenden Aussagen zur Energiegewinnung und zum Wachstum bei Bakterien sind richtig? - Bei der aeroben Atmung wird Glucose zu CO2 und H2O oxidiert - Bei der aeroben Atmung entstehen bei Bakterien pro Mol Glucose 20 Mol ATP - Fakultativ anaerobe Bakterien können in Anwesenheit von Sauerstoff oxidative Phosphorylierung durchführen und in Abwesenheit von Sauerstoff fermentativ wachsen - Bei der Ethanolgärung werden 2 Mol ATP pro Mol Glucose gebildet - Bakterien können in der Atmungskette verschiedene Endoxidasen besitzen und auch alternative Elektronenendakzeptoren, d.h. nicht nur Sauerstoff, nutzen - Bei der aeroben Atmung wird Glucose zu CO2 und H2O oxidiert - Fakultativ anaerobe Bakterien können in Anwesenheit von Sauerstoff oxidative Phosphorylierung durchführen und in Abwesenheit von Sauerstoff fermentativ wachsen - Bei der Ethanolgärung werden 2 Mol ATP pro Mol Glucose gebildet - Bakterien können in der Atmungskette verschiedene Endoxidasen besitzen und auch alternative Elektronenendakzeptoren, d.h. nicht nur Sauerstoff, nutzen
- 16. Welche der folgenden Aussagen zum Stoffwechsel sind richtig? - Als Reduktionsmittel bei Aufbaureaktionen dient NADPH+H+ - Ist die freie Standardenthalpie deltaG0 negativ, verläuft die Reaktion vorwärts (exergon) - Phosphorylierte Metabolite wie Phosphoenolpyruvat und 1,3-Bisphosphoglycerat haben ein hohes Phosphatgruppenübertragungspotential und können Phosphat auf ADP übertragen - Die Hydrolyse des Thioesters Acetyl-CoA ist endergon (deltaG0 ist positiv) - In gekoppelten Enzymassays kann die Umwandlung von NADH+H+ zu NAD+ spektroskopisch anhand der unterschiedlichen Absorptionsmaxima bestimmt werd - Als Reduktionsmittel bei Aufbaureaktionen dient NADPH+H+ - Ist die freie Standardenthalpie deltaG0 negativ, verläuft die Reaktion vorwärts (exergon) - Phosphorylierte Metabolite wie Phosphoenolpyruvat und 1,3-Bisphosphoglycerat haben ein hohes Phosphatgruppenübertragungspotential und können Phosphat auf ADP übertragen - In gekoppelten Enzymassays kann die Umwandlung von NADH+H+ zu NAD+ spektroskopisch anhand der unterschiedlichen Absorptionsmaxima bestimmt werden
- 17. Welche Aussagen zu den Möglichkeiten der mikrobiellen Oxidation von Pyruvat sind richtig? - Pyruvat kann durch die Pyruvatdehydrogenase oxidativ decarboxyliert werden. Die Pyruvatdehydrogenase kommt nicht nur in Bakterien, sondern auch in Eukaryoten vor - Die Pyruvat-Ferredoxin-Oxidoreduktase kommt in strikt anaeroben Bakterien vor - Die Pyruvat-Formiat-Lyase ist ein Schlüsselenzym der gemischten Säuregärung bei einigen fakultativ anaeroben Bakterien - Bei der ethanolischen Gärung in Hefen ist die Pyruvat-Decarboxylase ein Schlüsselenzym - Das Endprodukt der Reaktion der Pyruvatdehydrogenase ist Acetyl-CoA. Die Reaktion verläuft mit Hilfe von NAD+ - Pyruvat kann durch die Pyruvatdehydrogenase oxidativ decarboxyliert werden. DiePyruvatdehydrogenase kommt nicht nur in Bakterien, sondern auch in Eukaryoten vor - Die Pyruvat-Ferredoxin-Oxidoreduktase kommt in strikt anaeroben Bakterien vor - Die Pyruvat-Formiat-Lyase ist ein Schlüsselenzym der gemischten Säuregärung bei einigen fakultativ anaeroben Bakterien - Bei der ethanolischen Gärung in Hefen ist die Pyruvat-Decarboxylase ein Schlüsselenzym - Das Endprodukt der Reaktion der Pyruvatdehydrogenase ist Acetyl-CoA. Die Reaktion verläuft mit Hilfe von NAD+
- 18. Welche Antworten zur Atmungskette sind richtig? - Die Atmungskette ist sowohl in der bakteriellen Plasmamembran, als auch in der inneren Mitochondrienmembran von Eukaryoten lokalisiert - An der Atmungskette wird CO2 fixiert, wobei H2O gespalten wird und Sauerstoff entsteht - An der Atmungskette werden Reduktionsäquivalente (NADH + FADH2) regeneriert und dabei Protonen über die Membran gepumpt - Durch die ATP Synthase (F0F1) fließen die Protonen zurück in die Zelle. Bei diesem Vorgang wird ATP synthetisiert. - Die ATP Gewinnung durch die Atmungskette wird auch Substratkettenphosphorylierung genannt. - Die Atmungskette ist sowohl in der bakteriellen Plasmamembran, als auch in der inneren Mitochondrienmembran von Eukaryoten lokalisiert - An der Atmungskette werden Reduktionsäquivalente (NADH + FADH2) regeneriert und dabei Protonen über die Membran gepumpt - Durch die ATP Synthase (F0F1) fließen die Protonen zurück in die Zelle. Bei diesem Vorgang wird ATP synthetisiert.
- 19. Welche der folgenden Aussagen zur heterofermentativen Milchsäuregärung sind richtig? - Bei Wachstum auf Hexosen wird weniger Energie in Form von ATP generiert, als wenn Pentosen als Substrat angeboten werden - Die Phosphoketolase ist das Schlüsselenzym der heterofermentativen Milchsäuregärung - Überträger von Wasserstoff und Elektronen bei den Eingangsreaktionen der heterofermentativen Milchsäuregärung ist NADP+ und nicht NAD+ - Die Eingangsreaktionen der heterofermentativen Milchsäuregärung ähneln denen des Pentosephosphatweges und nicht der Glykolyse - Endprodukte der heterofermentativen Milchsäuregärung sind Lactat und Formiat. - Bei Wachstum auf Hexosen wird weniger Energie in Form von ATP generiert, als wenn Pentosen als Substrat angeboten werden - Die Phosphoketolase ist das Schlüsselenzym der heterofermentativen Milchsäuregärung - Überträger von Wasserstoff und Elektronen bei den Eingangsreaktionen der heterofermentativen Milchsäuregärung ist NADP+ und nicht NAD+ - Die Eingangsreaktionen der heterofermentativen Milchsäuregärung ähneln denen des Pentosephosphatweges und nicht der Glykolyse
- 20. Welche der folgenden Aussagen zum Abbau von Hexosen in Bakterien sind richtig? - Der 2-Keto-3-desoxy-6-phosphogluconat (KDPG) oder Entner-Doudoroff Weg bringt in seiner Energiebilanz zwei Moleküle ATP pro Molekül Glukose und ist damit der Energieausbeute der Glykolyse gleichgestellt - Die KDPG-Aldolase und die Phosphogluconat-Dehydrogenase sind die Schlüsselenzyme des KDPG-Weges - E. Coli kann Glucose über die Glykolyse und den KDPG-Weg abbauen, während Zymomomas mobilis einzig den KDPG-Weg beim Abbau der Glucose nutzt - In der Glykolyse werden beim Abbau von einem Molekül Glucose netto zwei Moleküle Pyruvat, zwei ATP und zwei NADH+H+ gebildet - Transketolase und Transaldolase katalysierte Reaktionen sind charakteristisch für den Pentosephosphatweg - Die KDPG-Aldolase und die Phosphogluconat-Dehydrogenase sind die Schlüsselenzyme des KDPG-Weges - E. Coli kann Glucose über die Glykolyse und den KDPG-Weg abbauen, während Zymomomas mobilis einzig den KDPG-Weg beim Abbau der Glucose nutzt - In der Glykolyse werden beim Abbau von einem Molekül Glucose netto zwei Moleküle Pyruvat, zwei ATP und zwei NADH+H+ gebildet - Transketolase und Transaldolase katalysierte Reaktionen sind charakteristisch für den Pentosephosphatweg
- 21. Welche der folgenden Aussagen zur Methanogenese sind richtig? - Bei der Methanogenese wird Energie in Form von protonenmotorischer Kraft und damit über oxidative Phosphorylierung bereitgestellt. Die Methanogenese ist daher keine Gärungsform. - Bei der Methanogenese wird CO2 mit H2 zu CH4 reduziert - Das Enzym Methyl-Coenzym-M-Reduktase katalysiert die Freisetzung von CH4 - Die Methanogenese ist ein charakteristischer Stoffwechselweg im Magensystem der Wiederkäuer - Methan kann auch aus C1-Molekülen wie Methanol gewonnen werden - Bei der Methanogenese wird Energie in Form von protonenmotorischer Kraft und damit über oxidative Phosphorylierung bereitgestellt. Die Methanogenese ist daher keine Gärungsform. - Bei der Methanogenese wird CO2 mit H2 zu CH4 reduziert - Das Enzym Methyl-Coenzym-M-Reduktase katalysiert die Freisetzung von CH4 - Die Methanogenese ist ein charakteristischer Stoffwechselweg im Magensystem der Wiederkäuer - Methan kann auch aus C1-Molekülen wie Methanol gewonnen werden
- 22. Welche der folgenden Aussagen zu phototrophen Bakterien sind richtig? - Cyanobakterien sind wie Pflanzen zur oxygenen Photosynthese fähig - Elektronendonator der oxygenen Photosynthese ist Wasser. Der Elektronentransport erfolgt nach dem Z-Schema mit Beteiligung der Photosysteme I und II - Bakterien mit anoxygener Photosynthese haben keinen Wasser-oxidierenden Komplex - Bakterien mit anoxygener Photosynthese nutzen Schwefelwasserstoff oder andere anorganische oder organische Stoffe als Elektronendonator, um letztlich NAD(P)H für die Reduktion von Kohlendioxid bereitzustellen - Chlorosomen sind von einer Lipidmonoschicht umhüllte Vesikel, die Bakteriochlorophyll enthalten und grünen Schwefel- und Nichtschwefelbakterien als Antennenkomplexe zur Lichtabsorption dienen - Cyanobakterien sind wie Pflanzen zur oxygenen Photosynthese fähig - Elektronendonator der oxygenen Photosynthese ist Wasser. Der Elektronentransport erfolgt nach dem Z-Schema mit Beteiligung der Photosysteme I und II - Bakterien mit anoxygener Photosynthese haben keinen Wasser-oxidierenden Komplex - Bakterien mit anoxygener Photosynthese nutzen Schwefelwasserstoff oder andere anorganische oder organische Stoffe als Elektronendonator, um letztlich NAD(P)H für die Reduktion von Kohlendioxid bereitzustellen - Chlorosomen sind von einer Lipidmonoschicht umhüllte Vesikel, die Bakteriochlorophyll enthalten und grünen Schwefel- und Nichtschwefelbakterien als Antennenkomplexe zur Lichtabsorption dienen
- 23. Welche der folgenden Aussagen zur Biotchnologie ist falsch? - Biotransformationen sind Prozesse, in denen Mikroorganismen durch Katalyse von oft nur einer Reaktion eine Ausgangsverbindung in ein strukturell ähnliches Produkt umwandeln - Die Fähigkeit von Acidithiobacillus ferrooxidans zur Oxidation von Metallionen (Fe2+, Cu+) und Sulfiden wird in der Erzlaugung genutzt - Gluconobacter und Acetobacter sind Gattungen von Essigsäurebakterien, die Ethanol über Acetaldehyd zu Essigsäure oxidieren können - Essigsäurebakterien bilden Essigsäure aus Ethanol nur unter anaeroben Bedingungen. Ziel ist es dabei, ATP durch Substratkettenphosphorylierung zu gewinnen - Acidithiobacillus ferrooxidans ist ein chemolithoautotropher Organismus - Essigsäurebakterien bilden Essigsäure aus Ethanol nur unter anaeroben Bedingungen. Ziel ist es dabei, ATP durch Substratkettenphosphorylierung zu gewinnen
- 24. Welche der folgenden Aussagen zur Glutamatproduktion ist richtig? - Für die industrielle Prodution von Glutamat wird Clostridium glutamicum eingesetzt - Glutamat ist wie Gluconat das Salz einer Zuckersäure (Polyhydroxycarbonsäure) - Glutamat wird aus a-Ketoglutarat und Ammoniumionen gebildet - Eine erhöhte Aktivität der a-Ketoglutaratdehydrogenase und eine reduzierte Aktivität der Glutamatdehydrogenase erlauben eine Überproduktion von Glutamat - Für eine optimale Glutamatproduktion muss das Medium mit Sauerstoff gesättigt sein - Glutamat wird aus a-Ketoglutarat und Ammoniumionen gebildet
- 25. Welche der Aussagen zu Influenza A Viren sind richtig? - Influenza A Viren sind doppelsträngige RNA-Viren - Das virale Oberflächenprotein Hämaglutinin bindet an Sialinsäure-haltige Rezeptoren der Wirtszellen - Hämaglutinin ist in die Fusion der viralen und endosomalen Membranen in Wirtszellen involviert - Die Neuraminidase ist wichtig für die Ablösung neu gebildeter Viruspartikel von der Wirtszelloberfläche - Neuartige Influenzaviren können durch Austausch von Genomfragmenten zwischen verschiedenen Influenza-A-Typen (Antigenverschiebung) entstehen - Das virale Oberflächenprotein Hämaglutinin bindet an Sialinsäure-haltige Rezeptorender Wirtszellen - Hämaglutinin ist in die Fusion der viralen und endosomalen Membranen in Wirtszellen involviert - Die Neuraminidase ist wichtig für die Ablösung neu gebildeter Viruspartikel von der Wirtszelloberfläche - Neuartige Influenzaviren können durch Austausch von Genomfragmenten zwischen verschiedenen Influenza-A-Typen (Antigenverschiebung) entstehen
- 26. Welche Aussage zu Wurzelknöllchenbakterien ist falsch? - Wurzelknöllchenbakterien zum Beispiel der Gattungen Rhizobium und Bradyrhiziobium können Bakteroide bilden - Bakteroide der unter a genannten Bakteriengattungen kommen in Symbiose mit Leguminosen vor - Eine schnelle Zellteilung der Bakteroide führt zu Platzen und steter Neubildung der Wurzelknöllchen - Nod-Faktoren sind von den Wurzelknöllchenbakterien produzierte Moleküle, die für die Induktion einer Krümmung der Wurzelhaarspitzen der Pflanze und die Knöllchenbildung wichtig sind - Im fertigen Symbiosom sind Bakteroide von einer Pflanzenzellmembran umhüllt - Eine schnelle Zellteilung der Bakteroide führt zu Platzen und steter Neubildung der Wurzelknöllchen
- 27. Welche der folgenden Aussagen zur Stickstofffixierung ist falsch? - Die Stickstofffixierung beinhaltet die Reduktion von Ammoniak zu Stickstoff - Die Nitrogenase ist aufgrund ihres Gehalts an Schwefel-Metallkomplexen (Fe, Mo) sauerstoffempfindlich - Heterozysten sind differenzierte Zellen von Cyanobakterien, in denen bei N-Mangel die Stickstofffixierung stattfindet - Heterozysten sind unter anderem durch eine verdickte Zellwand gekennzeichnet. Photosystem II ist nicht vorhanden - Leghämoglobin ist ein pflanzliches Protein, das in den Schutz der Nitrogenase von Wurzelknöllchenbakterien vor Sauerstoff involviert ist - Die Stickstofffixierung beinhaltet die Reduktion von Ammoniak zu Stickstoff
- 28. Welche Aussage zu Viruspartikeln ist falsch? - Ein virales Kapsid ist ein Mantel aus Proteinen (Kapsomeren), der das virale Genom verpackt - Die Kapsomere können helikale oder ikosaedrische Strukturen ausbilden - Die Lipidhülle behüllter Viren stammt von der Plasmamembran oder intrazellulären Membranen der Wirtszelle ab - Viren vermehren sich obligat intrazellulär und sind dabei abhängig vom Stoffwechsel der Wirtszelle - Viren vermehren sich durch Zweiteilung - Viren vermehren sich durch Zweiteilung
- 29. Welche der Aussagen zu Infektionskrankheiten ist falsch? - Nosokomiale Erreger sind Krankenhauskeime, die oft multiresistent gegen Antibiotika und Desinfektionsmittel sind - Ein Resistenzmechanismus beruht auf dem Transporter-vermittelten Export von Antibiotika aus Bakterienzellen - Das 3. Koch’sche Postulat verlangt, dass der vermutliche Krankheitserreger in einem gesunden Organismus die untersuchte Krankheit auslöst - Die genetische Variabilität von Bakterien ist eine wesentliche Ursache für die anhaltende Bedeutung von Infektionskrankheiten - Die Anwesenheit und das Wachstum von Mikroorganismen auf oder in einem Wirt führen immer zu einem Krankheitszustand - Die Anwesenheit und das Wachstum von Mikroorganismen auf oder in einem Wirt führen immer zu einem Krankheitszustand
- 30. Welche Aussagen zu bakteriellen Toxinen sind richtig? - AB-Toxine sind Exotoxine mit Aktivitäts- und Bindedomänen - Die A-Domäne des Botulismustoxins hat eine Zink-abhängige Proteaseaktivität - Es gibt Exotoxine, die durch Porenbildung in Zytoplasmamembranen die Wirtszelle lysieren - Endotoxine sind Bestandteile von Phospholipiden der Zytoplasmamembran Gram- negativer Bakterien - Endotoxine sind pyrogen (induzieren Fieber) - AB-Toxine sind Exotoxine mit Aktivitäts- und Bindedomänen - Die A-Domäne des Botulismustoxins hat eine Zink-abhängige Proteaseaktivität - Es gibt Exotoxine, die durch Porenbildung in Zytoplasmamembranen die Wirtszelle lysieren - Endotoxine sind pyrogen (induzieren Fieber)
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- 1. Seit wann existieren Prokaryoten auf der Erde? (1 richtige Antwort) - 3,6 Milliarden Jahre - 2,6 Millionen Jahre - 3,6 Billionen Jahre - 100.000 Jahre - 300.000 Jahre - 3,6 Milliarden Jahre
- 2. Worin unterscheiden sich Prokaryoten grundsätzlich von den Eukaryoten? - Genom - Phospholipiddoppelschicht - Peptidoglykan - Ribosom - Translationsmechanismus - Genom - Peptidoglykan - Ribosom
- 3. Welche Aussagen zur Chemotaxis von E. Coli sind richtig? - Gerichtete Bewegung in einem chemischen Gradienten - Umschalten auf eine reine Taumelbewegung - Die Zahl der Taumelereignisse nimmt bei Sensieren eines Scheckstoffs zu - Die Zahl der Taumelereignisse nimmt bei Sensieren eines Scheckstoffs ab - Es gibt eine biochemisch kontrollierte Adaptation - Gerichtete Bewegung in einem chemischen Gradienten - Die Zahl der Taumelereignisse nimmt bei Sensieren eines Scheckstoffs zu - Es gibt eine biochemisch kontrollierte Adaptation
- 4. Welche Aussagen zur Zellhülle der Gram-positiven Bakterien sind richtig? - Peptidoglycan mit alternativer Verknüpfung von N-Acetylglucosamin und N- Acetylmuraminsäure - Peptidbrücke kann aus Glycinresten bestehen - Periplasmatischer Raum - Lipopolysaccharid - Äußere Membran - Peptidoglycan mit alternativer Verknüpfung von N-Acetylglucosamin und N-Acetylmuraminsäure - Peptidbrücke kann aus Glycinresten bestehen
- 5. Welche Aussagen zum Aufbau von Phosphatidylcholin sind richtig? - Phosphoesterbindung - Phosphoetherbindung - Langkettige ungesättigte Fettsäuren - Ethanolamin - Cholin - Phosphoesterbindung - Langkettige ungesättigte Fettsäuren - Cholin
- 6. Welche Errungenschaft verdanken wir Louis Pasteur? (1 richtige Antwort) - Fermentation - Pasteurisieren - Mikroskopieren - Phylogenie - Biogasgewinnung - Pasteurisieren
- 7. Was versteht man unter einem obligat anaeroben Organismus? - Der Organismus ist abhängig von Sauerstoff - Der Organismus kann Sauerstoff tolerieren, benötigt ihn aber nicht zum Wachstum - Sauerstoff ist für diesen Organismus toxisch - Moderate Sauerstoffkonzentrationen fördern das Wachstum des Organismus - Der Organismus benötigt Sauerstoff nur unter bestimmten Bedingungen - Sauerstoff ist für diesen Organismus toxisch
- 8. Welche der folgenden Aussagen zur phylogenetischen Sequenzanalyse mittels 16S rRNA ist falsch? - Die 16S rRNA ist ein essentielles Molekül mit konservierter Funktion - Die 16S rRNA besitzt mehr als 100 hypervariable Bereiche, die zum Sequenzvergleich benutzt werden können - Phylogenetische Tests mittels 16S rRNA Sequenzanalyse erlauben Rückschlüsse auf die Ökologie und Evolution von Mikroorganismen - Die Sequenz der 16S rRNA ist im Durchschnitt konservierter als das Gesamtgenom - Carl Woese gilt als Erfinder des phylogenetischen Sequenzvergleichs anhand 16S rRNA - Die 16S rRNA besitzt mehr als 100 hypervariable Bereiche, die zum Sequenzvergleich benutzt werden können
- 9. Was verstehen Sie unter dem Begriff „laterale Inhibition“? - Die Inhibition der Heterocystenbildung bei benachbarten Cyanobakterien - Die Inhibition des Gentransfers bei verwandten Mikroorganismen - Die Inhibition des Anheftens von Caulobacter crescentus an eine gekrümmte Oberfläche - Die Inhibition der Antibiotikasynthese im Luftmycel von Streptomyceten - Die Inhibition der Fruchtkörperbildung bei Myxococcus xanthus - Die Inhibition der Heterocystenbildung bei benachbarten Cyanobakterien
- 10. Welche der folgenden Aussagen trifft auf das bakterielle Wachstum in einem Chemostat zu? - Es handelt sich um eine kontinuierliche Kultur - Die Bakterien befinden sich dauerhaft in der exponentiellen Wachstumsphase - Es herrscht eine konstante Durchflussrate - Die Durchflussrate bestimmt die Zelldichte - Ist die Verdünnungsrate zu niedrig, kommt es zum „Wash-Out“ - Wachstumsrate und Verdünnungsrate korrelieren positiv - Es handelt sich um eine kontinuierliche Kultur - Die Bakterien befinden sich dauerhaft in der exponentiellen Wachstumsphase - Es herrscht eine konstante Durchflussrate - Die Durchflussrate bestimmt die Zelldichte - Wachstumsrate und Verdünnungsrate korrelieren positiv
- 11. Bacillus subtilis ist in der Lage, Sporen zu bilden. Welche dieser Aussagen ist richtig? - B. subtilis benutzt kleine, säurelösliche Proteine (SAPs) zum Schutz der eigenen DANN - B. subtilis Sporen sind reich an Dipicolinsäure - Während der Sporenbildung wird die DANN der Mutterzelle abgebaut - Ca2+ spielt eine wichtige Rolle während der Sporenbildung von B. subtilis - B. subtilis Sporen besitzen einen geringen Wassergehalt - B. subtilis Sporen sind resistent gegenüber Hitze und chemischen Lösungsmitteln - B. subtilis benutzt kleine, säurelösliche Proteine (SAPs) zum Schutz der eigenen DANN - B. subtilis Sporen sind reich an Dipicolinsäure - Während der Sporenbildung wird die DANN der Mutterzelle abgebaut - Ca2+ spielt eine wichtige Rolle während der Sporenbildung von B. subtilis - B. subtilis Sporen besitzen einen geringen Wassergehalt - B. subtilis Sporen sind resistent gegenüber Hitze und chemischen Lösungsmitteln
- 12. Welche der folgenden Aussagen treffen auf Archaea zu? - Einige Spezies der Archaea sind zur Methanogenese fähig - Die Membranlipide einiger Archaea sind ethergebundene Isoprenoide - Die Archaea sind häufig pathogen für Mensch und Pflanze - Archaea wachsen häufig unter extremen Bedingungen - Ihre Gene sind in vielen Fällen durch Introns unterbrochen - Sie benutzen N-Formyl-Methionin zur Translationsinitiation - Einige Spezies der Archaea sind zur Methanogenese fähig - Die Membranlipide einiger Archaea sind ethergebundene Isoprenoide - Archaea wachsen häufig unter extremen Bedingungen - Ihre Gene sind in vielen Fällen durch Introns unterbrochen
- 13. Welche der folgenden Aussagen zum Abbau von Hexosen in Bakterien sind richtig? - Der 2-Keto-3-desoxy-6-phosphogluconat (KDPG) oder Entner-Doudoroff Weg bringt in seiner Energiebilanz zwei Moleküle ATP pro Molekül Glukose und ist damit der Energieausbeute der Glykolyse gleichgestellt - Die KDPG-Aldolase und die Phosphogluconat-Dehydrogenase sind die Schlüsselenzyme des KDPG-Weges - E. Coli kann Glucose über die Glykolyse und den KDPG-Weg abbauen, während Zymomomas mobilis einzig den KDPG-Weg beim Abbau der Glucose nutzt - In der Glykolyse werden beim Abbau von einem Molekül Glucose netto zwei Moleküle Pyruvat, zwei ATP und zwei NADH+H+ gebildet - Transketolase und Transaldolase katalysierte Reaktionen sind charakteristisch für den Pentosephosphatweg - Die KDPG-Aldolase und die Phosphogluconat-Dehydrogenase sind die Schlüsselenzyme des KDPG-Weges - E. Coli kann Glucose über die Glykolyse und den KDPG-Weg abbauen, während Zymomomas mobilis einzig den KDPG-Weg beim Abbau der Glucose nutzt - In der Glykolyse werden beim Abbau von einem Molekül Glucose netto zwei Moleküle Pyruvat, zwei ATP und zwei NADH+H+ gebildet - Transketolase und Transaldolase katalysierte Reaktionen sind charakteristisch für den Pentosephosphatweg
- 14. Welche der folgenden Aussagen zum Kofaktor Thiaminpyrophosphat TPP sind richtig? - TPP ist an Reaktionen beteiligt, bei denen C-C-Bindungen gespalten werden - TPP ist ein essentieller Kofaktor der Pyruvat-Decarboxylase und der Pyruvat- Dehydrogenase - Die Phosphoketolasereaktion ist nicht TPP abhängig - Durch Ionisierung des C2-Kohlenstoffs im Thiazoliumring wird das reaktive Carbanion des TPP gebildet - TPP kann als Kofaktor bei Decarboxylierungsreaktionen beteiligt sein.- TPP ist an Reaktionen beteiligt, bei denen C-C-Bindungen gespalten werden - TPP ist ein essentieller Kofaktor der Pyruvat-Decarboxylase und der Pyruvat- Dehydrogenase - Die Phosphoketolasereaktion ist nicht TPP abhängig - Durch Ionisierung des C2-Kohlenstoffs im Thiazoliumring wird das reaktive Carbanion des TPP gebildet - TPP kann als Kofaktor bei Decarboxylierungsreaktionen beteiligt sein. - TPP ist an Reaktionen beteiligt, bei denen C-C-Bindungen gespalten werden - TPP ist ein essentieller Kofaktor der Pyruvat-Decarboxylase und der Pyruvat-Dehydrogenase - Die Phosphoketolasereaktion ist nicht TPP abhängig - Durch Ionisierung des C2-Kohlenstoffs im Thiazoliumring wird das reaktive Carbaniondes TPP gebildet - TPP kann als Kofaktor bei Decarboxylierungsreaktionen beteiligt sein.
- 15. Welche Antworten zur Atmungskette sind richtig? - Die Atmungskette ist sowohl in der bakteriellen Plasmamembran, als auch in der inneren Mitochondrienmembran von Eukaryoten lokalisiert. - An der Atmungskette wird CO2 fixiert, wobei H2O gespalten wird und Sauerstoff entsteht - An der Atmungskette werden Reduktionsäquivalente (NADH + FADH2) regeneriert und dabei Protonen über die Membran gepumpt - Durch die ATP Synthase fließen die Protonen zurück in die Zelle. Bei diesem Vorgang wird ATP synthetisiert - Die ATP Gewinnung durch die Atmungskette wird auch Substratkettenphosphorylierung genannt - Die Atmungskette ist sowohl in der bakteriellen Plasmamembran, als auch in der inneren Mitochondrienmembran von Eukaryoten lokalisiert. - An der Atmungskette werden Reduktionsäquivalente (NADH + FADH2) regeneriert und dabei Protonen über die Membran gepumpt - Durch die ATP Synthase fließen die Protonen zurück in die Zelle. Bei diesem Vorgang wird ATP synthetisiert
- 16. Welche der folgenden Aussagen zur Energiegewinnung und zum Wachstum bei Bakterien sind richtig? - Bei der aeroben Atmung wird Glucose zu CO2 und H2O oxidiert - Bei der aeroben Atmung entstehen bei Bakterien pro Mol Glucose 20 Mol ATP - Fakultativ anaerobe Bakterien können in Anwesenheit von Sauerstoff oxidative Phosphorylierung durchführen und in Abwesenheit von Sauerstoff fermentativ wachsen - Bei der Ethanolgärung werden 2 Mol ATP pro Mol Glucose gebildet - Bakterien können in der Atmungskette verschiedene Endoxidasen besitzen und auch alternative Elektronenakzeptoren, d.h. nicht nur Sauerstoff, nutzen - Bei der aeroben Atmung wird Glucose zu CO2 und H2O oxidiert - Fakultativ anaerobe Bakterien können in Anwesenheit von Sauerstoff oxidative Phosphorylierung durchführen und in Abwesenheit von Sauerstoff fermentativ wachsen - Bei der Ethanolgärung werden 2 Mol ATP pro Mol Glucose gebildet - Bakterien können in der Atmungskette verschiedene Endoxidasen besitzen und auch alternative Elektronenakzeptoren, d.h. nicht nur Sauerstoff, nutzen
- 17. Welche der folgenden Aussagen zur heterofermentativen Milchsäuregärung sind richtig? - Bei Wachstum auf Hexosen wird weniger Energie in Form von ATP generiert als wenn die Pentosen als Substrat angeboten werden - Die Phosphoketolase ist das Schlüsselenzym der heterofermentativen Milchsäuregärung - Überträger von Wasserstoff und Elektronen bei der Eingangsreaktion der heterofermentativen Milchsäuregärung ist NADP+ und nicht NAD+ - Die Eingangsreaktionen der heterofermentativen Milchsäuregärung ähneln denen des Pentosephosphatweges und nicht der Glykolyse - Endprodukte der heterofermentativen Milchsäuregärung sind Lactat und Formiat - Bei Wachstum auf Hexosen wird weniger Energie in Form von ATP generiert als wenn die Pentosen als Substrat angeboten werden - Die Phosphoketolase ist das Schlüsselenzym der heterofermentativen Milchsäuregärung - Überträger von Wasserstoff und Elektronen bei der Eingangsreaktion der heterofermentativen Milchsäuregärung ist NADP+ und nicht NAD+ - Die Eingangsreaktionen der heterofermentativen Milchsäuregärung ähneln denen des Pentosephosphatweges und nicht der Glykolyse
- 18. Welche der folgenden Aussagen zu Gärungsprozessen sind richtig? - Fakultativ anaerobe Bakterien sind in der Lage, in Abwesenheit von Sauerstoff die Reduktionsäquivalente durch Gärungen im Gleichgewicht zu halten - Der anaerobe Abbau von Zuckern ist energetisch ungünstiger als der aerobe Abbau - Lactococcus lactis betreibt Milchsäuregärung und wird daher für die Herstellung von Joghurt verwendet - Neben verschiedenen Hefen gibt es auch einige Bakterien, die die alkoholische Gärung betreiben - Bei der Milchsäuregärung entstehen aus 2 Molekülen Glucose 2 Moleküle Lactat - Fakultativ anaerobe Bakterien sind in der Lage, in Abwesenheit von Sauerstoff die Reduktionsäquivalente durch Gärungen im Gleichgewicht zu halten - Der anaerobe Abbau von Zuckern ist energetisch ungünstiger als der aerobe Abbau - Lactococcus lactis betreibt Milchsäuregärung und wird daher für die Herstellung von Joghurt verwendet - Neben verschiedenen Hefen gibt es auch einige Bakterien, die die alkoholische Gärung betreiben
- 19. Welche der folgenden Aussagen zu Infektionskrankeiten ist falsch? - Eine Infektion ist das Wachstum von Mikroorganismen in einem Wirt - Nosokomiale Infektionen sind laut Definition Infektionen des Nasen-Rachen-Raums - Das 2. Koch’sche Postulat verlangt die Isolation eines vermutlichen Pathogens aus einem erkrankten Individuum - Die Ausbreitung vonResistenzen ist eine wesentliche Ursache für die anhaltende Bedeutung von Infektionskrankheiten - Helicobacter pylori ist die Ursache für chronische Entzündungen der Magenschleimhaut bis hin zu MALT-Lymphom und Magenkarzinom - Nosokomiale Infektionen sind laut Definition Infektionen des Nasen-Rachen-Raums
- 20. Welche der folgenden Aussagen zur Biotechnologie ist falsch? - Biotechnologie ist die industrielle Produktion von Waren und Dienstleistungen durch Verfahren, die biologische Organismen, Systeme und Prozesse einsetzen - Biotransformationen sind Prozesse, in denen Mikroorganismen oder isolierte Enzyme eine Ausgangsverbindung in ein strukturell meist ähnliches Produkt umwandeln - „Downstreaming processing“ in einem biotechnologischen Verfahren beginnt nach Abschluss der Zellkultur und beinhaltet unter anderem die Isolierung, Reinigung und Konfektionierung des gewünschten Produktes - Die Fähigkeit von Acidithiobacillus ferroxidans zur Oxidation von Metallionen (Fe2+, Cu+) und Sulfiden wird in der Erzlaugung genutzt - Acidithiobacillus ferroxidans wächst obligat photoorganotroph - Acidithiobacillus ferroxidans wächst obligat photoorganotroph