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Ernährungsphysiologie der Tiere (Fach) / Physiologie der Verdauung I (Lektion)

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  • Abschnitte des Gastrointestinaltraktes (GIT) Magen (Gaster) Dünndarm (Intestinum tenue) mit Zwölffingerdarm (Duodenum), Leerdarm (Jejunum), Krummdarm oder Hüftdarm (Ileum) Dickdarm (Intestinum crassum) mit Blinddarm (Caecum), Grimmdarm (Colon), Mastdarm (Rectum)
  • 1.3 Verdauung der Kohlenhydrate (Stärke und Zucker) 1.3.1 Prüfung auf Stärkekörner Stärkenachweis mit Iod: Jod zeigt mit Polysacchariden, die Schraubstruktur haben (siehe Stärkekette Karteikarten), je nach Verzweigungsgrad und Packungsdichte, verschiedene Farbreaktionen, bei Amylose eine blaue und bei Amylopektin eine braunviolette Färbung. Die labile Additionsverbindung beruht auf Einlagerung von atomaren Jodketten in den kanalartigen Hohlraum des betreffeneden Polysaccharids und hat eine äußerst starke Erhöhung und Veränderung der Lichtabsorption zur Folge. Die Einschlussverbindung kommt nur im wässrigen Milieu zustande und ist hitze- und alkalieempfindlich.
  • 1.3 Verdauung der Kohlenhydrate (Stärke und Zucker) 1.3.2 Prüfung auf reduzierende Zucker Reduktionsprobe der Zucker mit Fehlingscher Lösung: FEHLING I und II Öffnung des Pyranose- und Furanose-Rings bei den einzelnen monomeren Zuckern (Beim Kochen in alkalischer Lösung) Umlagerung Kettenabspaltungen Oxido-Reduktionen Voraussetzung für reduzierende Wirkung eines Zuckers: freie acetalische OH-Gruppe (bei allen Monosacchariden und Disacchariden vom Maltose-Typ vorhanden Metallsalze (Cu) werden reduziert und Zucker werden zu Carbonsäuren oxidiert Zugabe von Komplexbildnern (mehrwertige Carbonsäuren oder Alkohole): Verhindert das Ausfallen der Metalle als Hydroxide (im alkalischen Milieu) es entsteht ein orangeroter Niederschlag des Kupfer (I)-oxids.  
  • 1.4 Verdauung des Eiweißes 1.4.1 Allgemeiner Nachweis auf Eiweißkörper Nachweis von Peptidbindungen durch die Biuretreaktion: Verbindungen mit mindestens zwei Peptidbindungen gehen farbigen Komplex ein mit zweiwertigen Kupferionen  (in wässrig alkalischer Lösung) Farbumschlag nach dunkelviolett
  • 1.4 Verdauung des Eiweißes 1.4.2 Nachweis freier Aminosäuren Ninhydrinreaktion: Ninhydrin reagiert mit primären Aminogruppen unter Dimerisierung. Die Aminosäure wird dabei decarboxyliert (CO2 wird abgespalten) und die Aminogruppe auf Ninhydrin übertragen. Aus der Aminosäure entsteht ein Aldehyd. Mit einem zweiten Ninhydrin-Molekül wird das Produkt gebildet, das als Ruhemanns Purpur bezeichnet wird.
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