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Webtechnologie (Fach) / TTB6 (Lektion)

Prüfungsstoff

Diese Lektion wurde von sarahw90 erstellt.

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  • Wie kann man unterschiedliche Ballonfrequenzen verhindern? Hohe Spannungsspitzen durch Änderung der Ballonform! Cops:  Bal-Con: positions-änderbare Ballonglocke zur Balloneinengung; aber hohe Reibung am besten in Kombi mit Tension Manager Spule: Öse näher an Garnspeicher ran (optimum Abstand= Durchmesser Spule) Linearospule: Nach links flach bewickelt, nach rechts steil; dadurch beim Abziehen wenn Ablösepunkt nach hinten wandert mehr Material zur Verfügung; wenn Ablösepunkt nach vorne weniger Material
  • Fadenzugkräfte Ohne Autospeed: Hohe Fadenzugkräfte, Fadenzugkraft = 90 cN (nur Ballonbrecher)  Mit Autospeed: Fadenzugkraft = 65 cN (autom. Geschwindigkeitregulierung, aber: unterschiedliche Bewicklungsdichte = Färbeprobleme)  Mit AutoTense: Fadenzugkraft = 40 cN (Fadenspannungssensor = Steuerung der Fadenbremse, Anfang Bremse zu, Ende Bremse auf) à keine Ballonfrequenzen
  • Welche Wicklungsformen und besonderen Spulenformen gibt es bei einzelmotorischer Fadenverlegung? Wilde Wicklung (Verl. Winkel konstant) Präzisionswicklung (Windungsverhältnis konstant) Digitalwicklung(Variation d. Verlegungswinkels um +- 1°) Hubverkürzung (Vermeidung der toten Zonen) Potential: Freie Wahl d. Windungsverhältnisses
  • Zusammenhänge beim Spulen (Parameter) Spule dichter, wenn Spulspannung höher (bzw. Spulenrahmenbelastung höher) Reibung höher, wenn Garnfeuchte höher (Klimatisierung wichtig!) Spulenverlegungswinkel: klein=hart (z.B 30° für Zettelwalzen), groß=weich (60° Färbespulen) Bei Nutentrommel: fester Verlegungswinkel (Winkeländerung = Trommelwechsel) à Variabler Verlegungswinkel nur durch Einzelmotorische Fadenverlegung Tote Zonen: Umkehrpunkte der Bewicklung+ Größere Umschlingungswinkel = Höhere Reibung = härte Bewicklung = schlechteres Färbeverhalten 
  • Welche Bildstöreinrichtungen gibt es? ProPack/VarioPack: Durchmesservariation bei kritischen Drehzahlverhältnissen (à mehr Druck) Ribbon-less Package: Nutentrommel mit unterschiedlichen Verlegungswinkeln: Faden springt bei kritischen Windungsverhältnissen in andere Nut (flacher bzw. steiler Winkel)  Vermeidung von kritischen Windungsverhältnissen (2-1) durch geringe Spulendurchmesser Autoconer: einzelmotorische Fadenverlegung
  • Nennen Sie die Vorteile der einzelmotorischen Fadenverlegung Vermeidung von Reibung; Vermeidung von Bildwicklungen; Verlegungswinkel variabel je nach Spulenhärte (ohne Umrüstzeit); Alle Wicklungsarten möglich (Wilde Wicklung, Präzisionswicklung, Digitalwicklung und Hubverkürzung)
  • Beschlichtungsgrad Zusammenhänge B abhängig von vielen Parametern (Material, Garndrehung, Garnart, Quetschdruck, Viskosität der Schlichte,Geschwindigkeit...) Viel hilft nicht immer viel! Höherer Quetschdruck = geringere Beschlichtungsgrad höhere Kettgeschwindigkeit = höhere Beschlichtungsgrad (hydrodynamischer Druck:      Walze wird abgehoben) --> Quetschdruck erhöhen  Generell: 4% Restdehnung, um vernünftig Weben zu können d.h. Beim Zetteln/Schlichten/Spulen: nicht mehr als 2% Dehnung herausziehen
  • Methoden der Schlichteauftragsmessung Pleva: Mikrowellenmessgerät: misst Feuchte àeinfacher Regelkreis s. Skript Visacoll: billigere Variante; kein Pleva benötigt; Quetschdruck wird reguliert über Konzentrationsmessung mittels Durchlaufrefraktometer; Über Schwimmer: Niveaubestimmung oder Gewichtsbestimmung erst wenige Minuten laufen lassen (nicht für Buntketten geeignet da viel Aufwand und ständig neu einzustellen)
  • Viskosität Schlichte Bestimmung der Viskosität: Viskosimeter Bei höherer Temperatur Abnahme der Viskosität/Klebkraft Bei hoher Viskosität sind hydraulische Transporte schlecht (Pumpe – Rohrleitung) durch höhere Geschwindigkeit, steigende Scherkräfte à Flotte wird flüssiger Zeitabhängige Viskositätsänderung bei bestimmten Schlichten
  • Wie funktioniert die Klebkraftmessung? Fasern + Schlichteflotte in Rotor einspeisen, spinnen von beschlichteten Faserbändchen, diese trocknen lassen und Zugkraftprüfung durchführen Faser/Schlichtedehnung nimmt mit steigender Klebkraft zu Bestrebung: Schlichte zu benutzen, die hydroskopisch ist (viel Feuchte anzieht), aber: zu feucht: Schlichte wird schnell abgerieben, zu trocken: Schlichte nicht mehr elastisch, spröde Kruste
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  • Wie kann die Benetzbarkeit von Fasern bzw. Klebkraft von Schlichte verbessert werden? Behandlungsart: Dämpfen, Erhitzen, Kochen, Netzmittel, Vornetztrog (Nachteil: Verwässern der Schlichteflotte; Vorteil: Schlichtemitteleinsparung, Verbesserung der Höchstzugkraft und Scheuerbeständigkeit, Verringerung der Haarigkeit) Kleinerer Randwinkel = Tropfen dringt besser ein (Messung über Tropfengeometrie) bessere Benetzbarkeit; Bessere  Klebkraft = Schlichteeinsparung   Klebkraft/Benetzbarkeit = Faser-/Begleitstoffabhängig Wenn zu gering: Zugabe von Netzmitteln (nicht Menge sondern Art d. Wachse wichtig) Kringelneigungsabhängig (Dampfapparat)  
  • Trennkraftmessung auf einer Bandwebmaschine Weben auf einer Bandweb-Maschine mit Fadenkette (FK) 144 (ohne Schuss) Fadenspannung liegt bei 0,5 cN/tex (nicht wie normal: 2-3 cN/tex) dadurch reiben die Kettfäden mehr aneinander --> Verklammerungen Trennstift geht von hinten nach vorne und trennt Ober und Unterfach voneinander, die Kraft, die hierfür benötigt wird, wird gemessen = Trennkraft Glattes Garn = geringe Trennkraft = geringere Klammerneigung = besseres Webverhalten Trennkraft sinkt mit steigendem Beschlichtungsgrad (am besten mit Vornetzen) Auch Haarigkeitsvergleich und Faserabriebprozentsatz mittels Absaugung möglich
  • Verbesserung des Webverhaltens geschlichteter Kettgarne: Faser- und Garnparameter Faserlänge: lange Fasern Faserfeinheit: nicht zu feine Fasern Garnhaarigkeit: geringe Haarigkeit des Rohgarns, ger. Haarigk.zunahme beim Weben Garndrehung: hohe Garndrehung, Einfluss auf Schlichteflottenaufnahme beachten Spinnverfahren: verdichtetes Garn, weniger Drehungen nötig f. gleiche Festigkeit, weniger abst. Haareàweniger Schlichte nötig (Achtung: textiler Griff)
  • Verbesserung des Webverhaltens geschlichteter Kettgarne: Beschlichtungsparameter Benetzbarkeit: Vornetztechnik einsetzen Beschlichtungsgrad: abh. Von Garnfeinheit festlegen (bei LDM 3-5% Punkte höher) Schlichtemittel: hohe faserspez. Klebkraft, hohe Höchstzugkraftarbeit, bei Austausch von Schlichtemittelkomponenten: AQ ermitteln und äquivalenten Beschl.grad festl. Dehnung beim Schlichten (Fasern werden gestreckt und komprimiert): etwas höher 1-1,5% (red. Klammerneigung), aber auf Restdehnung beim Weben achten!
  • Verbesserung des Webverhaltens geschlichteter Kettgarne: Webmaschinenparameter Mittlere Kettzugkraft: erhöhen (ungünstig, da dauerhaft wirksam) Hinterfachlänge: kurz (30-35cm), dadurch Hinterfachwinkel größer und kurzzeitig hohe Kettzugkräfte bei Offenfach: Trennung von Verklammerungen (gute Bschl. Wichtig da mehr aneinander reiben) Rieteinzug: möglichst geringfädig (nicht 1), bindungsabhängig, Warenausfall beachten, 2-fädig optimal
  • Weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Klammerneigung Bedampfen d. Kettgarne Zugabe von Wachs in Schlichteflotte Erhöhung d. Beschlichtungsgrades Beschlichtung mit höherem Quetschdruck bei höherer Flottenkonzentration (mehr SchlichterückflussàGlättung der Garne) Doppeltrogverfahren, Trocknung mit echter Nassteilung (artikelabh) Nachölen d. Kette nach Vortrocknen, Nachwachsen nach Trocknen Erhöhung der rel. Luftfeuchtigkeit im Websaal
  • Mechanische Geräteelemente zur Reduzierung der Haarigkeit geschlichteter Kettgarne Rillenwalze: Anordnung zwischen Vortrockner und Resttrockner Die nach unten abstehenden Haare werden angelegt aber geben auch Fadendichte vor evtl. Verklebungen zwischen den Rillen in Praxis nicht gut umsetzbar  Sinterwalze :  Walze mit flüssigem Öl drin: schwitzt durch Sinterporen hindurch und legt Fasern an Reibungsreduzierung durch Öl an der Oberfläche Problem: bei Stillstand fließt Öl weiter raus àStreifen im Gewebe (Walzen müssten abgehoben werden und Wanne drunter) àschwierige Handhabung Poren verkleben
  • Zusammenhang zwischen Klammerneigung und Webmaschinenparametern Fachwinkel: für Klammerneigung (Haarigkeit,Garnart) : Auswirkung auf Kettspannung Kurzes Vorderfach: großer Fachwinkel àstarker Anstieg d. Kettspannung (1.-letzer Schaft) Langes Vorderfach: kleiner Fachwinkel (abh. Von Haarigkeit der Kettgarne), zu hohe Kettspannung bei großem Fachhub; größere Gefahr von Verklammerungen  Abhilfe: größeren Fachwinkel, höhere Kettspannung Allgemein am besten: leichte Vergrößerung des Fachwinkels und Kettspannung lassen!
  • Facheinstellung (Tendenz) bei hohen WM-Drehzahlen (kurzer Ladenweg) -          Größerer Fachwinkel -          Weniger Kettfadenscheuerung -          Geringere Klammerneigung -          Stärkerer Kettspannungsanstieg (1.-letzter Schaft) -          Mit geringerer Schaftzahl weben
  • Speichergeräte und Bremsen CAT-Bremse: Borstenring zur Balloneinengung mit selbstregulierender Bremse (Teller) Problem: Borsten verschleißen schnell (Polyamid besser aber nicht temperaturbeständig :schmilzen)  Flex-Bremse: Gummimanchette mit dünnem Metallband zum bremsen; wird leicht verbogen: Verschiebbar je nachdem wie doll es klemmen soll Richtung Trommel schieben für höhere Spannung  Sirio Progress: Trichter/Kegelstumpf der von Federn gehalten wird, die mitschwingt; aber keine Beschriftung --> mit Fadenspannungssensor möglich: Ring kann abgehoben oder verstellt werden je nach Spannung  Sirio Smart: kleinerer Trommeldurchmesser (z.B für viele Farben: platzsparend)  (TEM= Tension Master: Spannungsmesser steuert Fadenbremse; Picanol Blue 22: für LDWM; Schussfadenspeicher mit verstellbarem Durchmesser)
  • gesteuerter Greifer: aktiv, positiv kann Fadenklemme öffnen und schließen Einstellung Schussfadenbremse schwächer; elektr. Fadenbremse bei Übernahme offen feinheitsunabhängig, geringe Fadenspannung (dadurch geringere Rückspringneigung) Schussfadenbruchgefahr durch Zugkräfte Stangengreifer und manche Bandgreifer
  • Wie wirken die Zugkräfte auf den Schuss beim Schusseintrag: Greiferwebmaschine gesteuerter Greifer? Höchster Peak am Anfang wenn Bringergreifer den Faden mitnimmt und beschleunigt bei Übernahme ist Faden gestrafft aber die elektr. Fadenbremse ist offen: nur leichte Zugkräfte: Übernahme des Fadens aus Bewegung heraus Zugkraft nimmt zu wenn Nehmergreifer beschleunigt Am Schluss Fadenbremse geschlossen um nachschießen zu vermeiden und Faden gestrafft abzulegen: muss aber nur schwach gebremst werden
  • Ungesteuerter Greifer: passiv, negativ Faden wird rein gerammt und rausgerissen Einstellung Schussfadenbremse stärker wegen sicherer Mittenübergabe; el. Fadenbremse bei Übernahme geschlossen hohe Fadenspannung (höhere Rücksprungneigung) keine unterschiedlichen Feinheiten möglich (einstellen) Schussfadenbruchgefahr durch Scherkräfte, Achtung bei Querempfindlichen Material Bandgreifer
  • Wie wirken die Zugkräfte auf den Schuss beim Schusseintrag bei Greiferwebmaschine mit ungesteuerten Greifer? Hoher Peak am Anfang (40ms), Faden wird von Fadenbremse gehalten damit dieser gespannt und in Klemme des Bringergreifers gerammt werden kann Bei Mittenübergabe auch hohe Spannung da Bremse wieder geschlossen für sicheres rausreißen des Nehmergreifers Beschleunigung des Nehmergreifers, Spannung steigt Hoher Peak am Ende, Fadenbremse geschlossen um nix nachschießen zu lassen
  • Wie wirken die Zugkräfte auf den Schuss beim Schusseintrag bei Projektilwebmaschinen? ·         Projektilbeschleunigung am Anfang hohe Zugkräfte ·         Flugphase in der Mitte ·         Am Ende gesteuerte Doppellöffelbremse
  • Maßnahmen zur Reduzierung der Schussfadenzugkräfte bei Greiferwebmaschinen und Projektilwebmaschinen Maschinen-Einstellungen: Freihängende Schussfadenlänge verringern (m); Abstand des Schussspeichers red. Anpressung des Borsten-/Bremsrings so gering wie möglich Schussspeicher mit abhebendem Borsten-/Bremsring einsetzen (nur bei gesteuerten) Fadenlauf möglichst gerade (Umschlingungsreibung!) Schussfadenbremse möglichst schwach einstellen, bei gesteuerten Greifer ganz öffnen bei Übernahme, bei Schussfadenbeschleunigung durchs Projektil ganz öffnen  Maschinen-Konstruktion: Greifer: Übernahme des Schussfadens bei ger. Greifergeschw. (Getriebekonstruktion) Greifer: Lange Beschleunigungszeit bei Übernahme durch Bringergreifer (abh. Vom Greifertyp) Fadenlauf möglichst gerade Überwindung der Haftreibung des Schussfadens vor Übernahme durch Bringergreifer/ Beschleunigung durch das Projektil    Vorbeschleunigung des Schussfadens vor Übernahme durch Bringergreifer/ Beschleunigung durch Projektil Elektronisch gesteuerte Schussfadenbremse einsetzen
  • Modell zur Berechnung der Schussfadenzugkraft F = m*a + FR   (Summe aller Reibkräfte)  F = m*a + FSD  (Zugkraft der beim Schussfadenstopp noch im Einsatz bef. Staf.-/Streckdüsen)  a = dv/dt  F = m*dv/dt  Möglichkeiten um Zugkräfte zu verringern: Reibung verringern m verändern (z.b. mit Speichergerät näher ran) Vorbeschleunigung
  • Maßnahmen zur Lufteinsparung bei LDWM Tandemdüse 3 Haupttanks bei größeren Breiten Mehr Stafettendüsenventile aber weniger Düsen pro Magnetventil Schussfadenklemme in Hauptdüse und Streckdüse Bei Einstellung Stafettendüsendruck red. bis Schlingenbildung dann etwas hoch Schwenkbarer Hauptdüsenblock (f. 8 Schussfarben) Hauptdüsentrichter=Jet Funnel à zentr. Einlauf Profilierte Blattzähne Airmaster: misst Verbrauchàgibt Warnung wenn zu viel ARVD= Adaptive Relay Valve Drive: Regelung der Stafettendüsen Schließzeiten ARVD plus: Regelung der Öffnungszeiten ARVD 2 plus: Regelung der Intensität
  • Flugzeitregelung bei LDWM Innere Garnlagen einer Kreuzspule fliegen beim Schusseintrag an LDWM Bei Fasergarnen langsamer --> Anlegen der Härchen durch Druck Bei Filamentgarnen schneller -->ovaler Garnquerschnitt durch Druck  --> Geschwindigkeitsunterschiede beim Schusseintrag bewirken Flugzeitunterschiede (Überwachung durch Schussfadenwächter)  Auswirkungen: Zugkraftunterschiede beim Abstoppen des Schussfadens Dehnungsunterschiede beim Abstoppen des Schussfadens Unterschiede in den Gewebeeigenschaften (Festigkeit, Optik,Glanzstellen,Anfärbbarkeit)  Abhilfe: Regelung der Blaszeiten von Haupt-und Stafettendüsen Regelung der Blasdrücke Spulenüberlaufsensor ermöglicht schussgenaue Änderung der Parameter bei Schussspulenwechsel (auf gespeicherte Werte für volle Kreuzspule) Messung der Abzugszeit pro Windung am Schussfadenspeicher ermöglicht schussgenaue Regelung der Düsen-Blasdrücke (ohne Überlaufsensor) Messung der Garnquali mit Uster-Garnreiniger zwischen Spule und Speichergerät ermöglicht schussgenaue Regelung der Düsen-Blaszeiten mit mehrfacher Überprüfung der Fadenposition während des Fluges
  • Wie wirken die Zugkräfte auf den Schuss bei Schusseintrag bei einer LDWM? ·         Anfangs geringe Spannungsspitze; Fadenbremse geöffnet ·         Am Ende hoher Piek wegen Stopperfinger ·         Mit Pulsarbremse 2 kleinere Pieks
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  • Maßnahmen zur Reduzierung der Schussfadenzugkräfte bei LDWM Maschinen Einstellungen:  Verkürzung der freihängenden Schusslänge (Speicher näher ran; nur mit Ballontrichter möglich) Fadenlauf möglichst gerade (Umschlingungsreibung) Schussfadenbremse (Vorbremsung) Wirkzeit und Schussfadenumschlingung mit Zugkraftmessgerät einstellen Einstellung der Düsendrücke optimieren  Maschinen-Konstruktion: Schusseintragswinkel getriebetechnisch vergrößern (lange Flugzeit, ger. Fluggeschw.) Fadenlauf gerade Elektr. gesteuerte Schussfadenbremse zur Vorbremsung Schussfadenklemme in Hauptdüse Schussfadengenaue Regelung der Schusseintragszeit
  • Was ist der Totpunkt? Totpunkt = maximale Auslenkung des Webblattes Problem: bei schnellem Weben geht das Blatt durch Trägheit über den Punkt hinaus              à Anlaufstelle (evtl. Weblade verstärken)
  • Welche Maßnahmen gibt es zur Qualitätssteigerung durch Anlaufstellenvermeidung? Beidseitiger Webladenantrieb (gleichm. Beschleunigte Massen li. Und re.; exakter Blattanschlag senkrecht zu den Kettfäden) Schaftgleichstellung (Geschlossenfach bei Stillstand der WM) Stopp-Entlastung der Kette Stopp-Entlastung der Ware Start-Korrektur (Anspannen der Kette und Warenrandkorrektur) Überdrehzahl beim Start Überdrehmoment beim Start Leerschuss-Automatik Einzelschuss-Eintrag (Denim)= 1 Schuss langsam dann schnell Schussdichte Rampe Schuss-Suchen ohne Anschlag des Webblattes am Warenrand Automatische Schussbruchbehebung (PRA,ASB) (Maschine steht nur kurz, kein relaxieren) Automatische Schussspeicherumschaltung bei Schussbruch zwischen Kreuzspule und Schuss-Speicher =Mischwechsel Separate Antriebe Webmaschine und Fachbildung
  • Webmaschinenantriebskonzepte von Dornier Direct drive without centrifugal mass: Direktantrieb wie SUMO Keine Kupplung sondern direkte Übersetzung: Anlauf nur durch Strom Große Gleichlaufschwankungen da keine Schwungscheibe Möglichst wenig Schäfte benutzen (16-18 evtl. noch möglich) Grundbindungen, Uni-Artikel Bei zu hoher Schaftzahl könnten Scheinanlaufstellen entstehen  Modern Dornier series drive: Antrieb mit Kupplung und Bremse: Verschleiß der Beläge àWartung Mittlere Gleichlaufschwankungen: WM und Schaftmaschine gleicher Antrieb Schwungscheibe vorhanden Viele Schäfte möglich Fast alles webbar: modische Artikel (z.B Greifer-WM)  Dornier SyncroDrive with CLS: Seperater Antrieb von WM und Schaftmaschine (elektr. gekoppelt) Geringste Gleichlaufschwankungen da sep. Antrieb und Schwungscheibe Kann alles weben, viele Schäfte möglich Auch Jaquard möglich da wg sep. Antrieb keine Schwingungen übertr. Werden Gute Anlaufstellenvermeidung
  • Welche neuen Schaftkonstruktionen für Hochleistungswebmaschinen (Steel Heddle) gibt es? R-Flex-Eckverbindungen: Flexible Eckverbindungen erlauben geringfügiges biegen Setzen Spannungen im Profil und Seitenarm herab Gute Belastungsverteilung à längere Lebensdauer  Eingebaute Weblitzendämpfer: In Schaftprofile integrierte Dämpfer Dämpft Weblitzenbewegung durch Verringerung des Spiels in Litzentragschiene Geringerer Verschleiß und weniger Bruch der Litzen  Verleimte Litzentragschienen: Macht Nietlöcher überflüssig = Schwachstelle des Rahmens Erhöht Lebensdauer des Schaftrahmens
  • Was für Entwicklungen gibt es für den Streichbaum? Streichbaum hat kaum Zukunft, kann wegen seiner Trägheit nicht sofort auf Spannungen reagieren, ist immer etwas spät dran. (vorallem bei hohen n)  Dynamic Warp Guide = Federblechstreichbaum Man kann mit geringster Kettspannung weben àweniger Kettfadenbrüche Ideale Spannungsbalance zw. Offen u. Geschlossenfach auch bei n=max Schwingt durch geringe Masse schnell hin und her Sofortige Reaktion auf Kettspannung=Spannungsreduktion Geringe Spannungsschwankungen (wichtig f. dehnungsunf Materialien wie Aramid)  Webkettenspanner
  • Maßnahmen gegen Kantenwelligkeit im Webprozess Kettfadenzugkraftniveau senken --> beeinflusst: Klammerneigung der Kettfäden, Bindungsfehler, Ketteinarbeitung Späterer Fachschlusszeitpunkt --> beeinflusst: Schussrücksprung Fach symmetrischer (nicht zu sehr im Sack weben) --> beeinflusst: Klammerneigung der Kettfäden, Warenbild,Rüstaufwand Zylinderbreithalter durch Stabbreithalter ersetzen--> beeinflusst:Flexibilität der Webbreite,Handhabung Stabbreithalter durch Riemchenbreithalter ersetzen (nur auf re. Warenseite möglich) --> beeinflusst: Kantenabfall, Einsetzbare Garnfeinheiten (begr.), Flächengewicht Vollkettbaum durch Teilkettbaumsystem ersetzen --> beeinflusst: Ketteinarbeitung
  • PCD= Picanol Catching Device Haltevorrichtung zur Fadenklemmung und Anspannung bei Fadenankunft Homogenisierung der Schussfadenspannung über Gewebebreite
  • Welche Möglichkeiten bietet das Open Reed Weaving? Stickweben: Lücke des Riets wird durch große bauchige Nadeln geöffnet  Max. 60mm nach re. und li Schritt: 7mm Stickweite Fäden können nicht kreuzen Abbindung durch eingetr. Schuss  Anwendung: z.B um Heizdrähte aufzubringen oder Verzierungen (sparen der Stickmaschine) Multiaxialweben=Diagonalweben: Stumpfe dünnere Nadeln tauchen ins Riet  300mm nach re. und li. Schritt: 15mm Verkreuzung der Fäden möglich Ketten ohne Garndrehung möglich  Anwendung: Diagonalgewebe, partielle Verstärkungen, Drehergewebe
  • Laser-Doppler Anemometrie -Berührungslose Messung der Strömungsgeschwindigkeit -Gestreute Lichtwellen weisen Dopplerfrequenzverschiebung auf, die Geschwindigkeitsinformationen enthalten. -Detektor sieht Überlagerung beider Wellen
  • Vornetzen Vorteile - Festigkeit erhöht 15-20% -Haarigkeit verbessert um 50% -Scheuerbeständigkeit verbessert 60% -Schlichteauftrag verringert um 10-40% --> Billiger und weniger Umweltbelastend
  • Nennen Sie die Vorteile des Kaltschlichtens = Tangentialschlichten Schlichte wird tangential aufgetragen --> Minimalauftrag mit Tangentialapplikation (Walze) Vorteile: nur so viel Schlichte wie benötigt wird -->Einsparung Haare werden angelegt energiesparend weil trocknen weg fällt und muss nicht erhitzt werden, Auftrag bei Raumtemperatur man hat keine Kernschlichte weil nicht abgequetscht wird: gut für Wolle Weiterentwicklung: Schlichtezufuhr im Zwickelspalt mit Abquetschen