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AOW 1! (Fach) / Intervention (Lektion)
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- Primäprävention "Vermeidung der Inzidenz" - fokussiert auf arbeitsbezogene Umweltfaktoren, die ein Risiko darstellen können: Arbeitsinhalte, Arbeitsorganisation, Arbeitsabläufe.
- Sekundärprävention "Vermeidung der Prävalenz" - fokussiert auf die Reaktionen der Arbeitenden, stärkt Bewältigungsressourcen und Bewältigungsmöglichkeiten
- Tertiärprävention "Vermeidung der Komplikationen" - schafft Abhilfe bei bereits vorhandenen Konflikten, Störungen, Problemen
- Ziele der Intervention - Organisation: Veränderung der Quelle des Stresses durch organisationsbasierte Intervention. z.B.: Job Redesign, Edukations- und Trainingsprogramme, Mitarbeiterpartizipation erhöhren - Individuum: besseres Copingverhalten erlernen. z.B.: Entspannungstrainings, Zeitmanagement, Stressmanagement
- Zweck der Intervention - Identifikation von Stressoren- Primary prevention- Secondary prevention- Treatment- Rehabilitation
- Betriebliche Gesundheitsförderung: Verhaltensorientierte Interventionen (personenbezogen) Verhältnisorientierte Interventionen (bedingungsbezogen)
- Planung einer Intervention - Schritte 1. Development-Phase 2. Implementation-Phase 3. Evaluation-Phase
- 1. Development-Phase (Planung einer Intervention) - Research: welche Modelle sind für Situation angemessen? - Risiko-Bewertung: welche Gruppen sind betroffen? Was für Konsequenzen folgen daraus? - Aktionspläne ausarbeiten: Weöche konkreten Veränderungen sollen stattfinden?
- 2. Implementation-Phase (Planung einer Intervention) Dokumentation: - Welche Strategien wurden durchgeführt?- Welche Hindernisse haben sich dabei geboten?- Welche Zielgruppe wurde dabei angepeilt?
- 3. Evaluation-Phase (Planung einer Intervention) Reduzierung von adversen Arbeitsfaktoren: -Hatte die Intervention Erfolg?
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- Entscheidende Faktoren in Interventionen: 1. Übergreifende Interventionen2. Partizipative Ansätze3. Implementation Framework4. Einschätzung von Risiken, Bedürfnissen und Kontext5. Starkes Commitment und klar definierte Rollen
- Entscheidende Faktoren in Interventionen: 1. Übergreifende Interventionen - Kann Ursachen & Konsequenzen von Arbeitsprblemen gleichzeitig addressieren- Interventionen, die sich nicht auf ein Level beschränken, haben eine größere Erfolgsrate --> Implikation: Personenbezogene Intervention ermöglicht der organisationsbezogenen Intervention, bessere Effke zu erzielen
- 2. Partizipation Ansätze (Entscheidende Faktoren in Interventionen) - Gewährleisten Commitment von allen Betroffenen der Intervention - Alle Betroffenen sind in Development und Implementation der Intervention involviert (vs. Nur-Arbeiter*innen und nur-Management)
- 3. Implementation Framework (Entscheidende Faktoren in Interventionen) - genaue, durchführbare Planung, die nicht nach Risikobewertung stoppt --> das WIE ist genau so wichtig wie das WAS! (was wird getan, wie wird es getan?) - WÄhrend Implementation-Phase entstehende Probleme/Erkenntnisse sind wichtig für die Ergebnisse der Intervention
- 4. Einschätzung von Risiken, Bedürfnissen und Kontext (Entscheidende Faktoren in Interventionen) - Evnidenzbasis ist essentiell - Interventionen sollten auf Bedüfrnisse abgestimmt sein - Potentielle Risiken der Interventionsmaßnahmen (z.B. psychosoziale Risiken) müssen inkludiert und beschrieben sein
- 5. Starkes Commitment und klar definierte Rollen (Entscheidende Faktoren in Interventionen) - Klare Rollen (koordinierende Gruppen, Line Managers, Arbeiter*innen) helfen bei den z.T. stark umstrukturierenden Maßnahmen organisationeller Interventionen - Commitment ist wichtig, um Veränderungen nachhaltig implementieren zu können