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AOW 1! (Fach) / Berufswahl & Beruf. Entwicklung (Lektion)
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- Job Definition - hauptsächl. Geldverdienst - Kurzfristig - geringe Qualifikation --> qualifizierte Ausführung schnell erreichbar - nur geringe & instabile Identifikation mit Aufgabe
- Beruf Definition - Langfristig - Erhaltung & Weiterentwicklung der Lebensgrundlagen - Aufstiegsmöglichkeiten/mehr Verantwortung - Weiterqualifizierung - Bedeutung: Absicherung Lebensunterhalt, - für Krankheit & Alter, wirtschaftliche Unabhängigkeit
- Psychosoziale Funktionen der Erwerbsarbeit --> 1. Aktivität und Kompetenz Beim Bewältigung v. Arbeitsaufgaben erwerben wir Fähigkeiten und Kenntnisse- zugleich auch Wissen um diese Fähigkeiten --> Also ein Gefühl von Handlungskompetenz Erwerbslosen: fehlt diese Grunlage, sie müssen sich andere Felder für sinnvolle Aktivitäten suchen.
- Psychosoziale Funktionen der Erwerbsarbeit: --> 2. Zeitstrukturierung Arbeit strukturiert Tages-, und Wochen und Jahresablauf - gesamte Lebensplanung. -> gibt uns Ordnung, an der wir uns orientieren können. Zeitbezogene Befriffe (Freizeit, Urlaub, Rente) nur in ihrem Bezug zu Arbeit definierbar Erwerbslosen: zerrinnt häufiger die Zeit.
- Psychosoziale Funktionen der Erwerbsarbeit: --> 3. Kooperation & Kontakt - meisten berufl. Aufgaben können nur in Zusammenarbeit mir anderen ausgeführt werden. somit entsteht soziales Kontaktfeld Erbwerbslose: müssen hier andere Kooperationsmöglichkeiten außerhalb der Arbeit selbst suchen
- Psychosoziale Funktionen der Erwerbsarbeit: --> 5. Soziale Anerkennung entsteht durch eigene Leistung + Kooperation mit anderen -> GEfühl einen nützlichen Beitrag für Gesellschaft zu leisten Erwerbslose: stehen in Gefahr, diese Anereknnung nicht zu bekommen- dass sie als faul betrachtet werden und sich nutzlos fühlen
- Psychosoziale Funktionen der Erwerbsarbeit: --> 4. Persönliche Identität Berufsrolle + Arbeitsaufgabe + Erfahrung + Kenntnisse & Fähigkeiten => Grundlage für Entwicklung von Identität & Selbstwertgefühl. Wir sind jemand durch Arbeit Erwerbslose haben diese Grundlage nicht
- Manifeste Funktion Sicherung des Lebensunterhaltes
- Erster Schritt zur späteren Berufstätigkeit: Erfolgreicher Schulabschluss Eingeschlagenes Niveau (Realschule, Gymnasium) mit langfristigen Konsequenzen verbunden
- Schlüssel zum Berufserfolg? Familiäre Lebensverhältnisse & Bildungsbeteiligung
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- 3 Faktoren für schulischen Erfolg: - kulturelles Kabital (Sprache, Humankapital d. Eltern, kulturelle Praxis) - soziales Kapital (vollständige/unvollständige Familie, Eltern arbeitslos/beschäftigt, Stil & Intensität d. Kommunikation) - ökonomisches Kapital (Geld)
- 1. Wachstumsphase (4-13J) Grundlagen werden gelegt für: a) Planungskompetenz: durch sicher psychische Bindung -> Zutrauen in selbst + optimismus b) Entscheidungskompetenz: durch- Freiraum Entscheidungen zu treffen, verhalndeln -> entwickelt sich Gefühl der Autonoime. -Autonomie: Fördert emotionale Unabhängigkeit und persönliche Willenskraft -Selbstwirksamkeitserwartung wird durch Problembewältigung (Schule) gestärkt -->-Zukunftszuwendung- Kontrollerleben-Berufswahlkriterien-Selbstvertrauen
- 2. Explorationsphase (14-24J) - Kristallisation: a) Interessensfelder differenzieren, b) Fähigkeiten, c) Arbeitswerte - Spezifikation: Auswahl aus Präferenzen - Aktualisierung: Vom Wunsch zur Realisierung (auch gegen Widerstände)
- 3 Stile der Entwicklungsaufgaben (2. Explorationsphase) 1. Informationsorientierter Stil: aktives & eigenständiges Suchverhalten 2. Normorientierter Stil: enge Anlehnung an Vorgaben & Erwartungen anderer/Familie 3. Vermeidender Stil: herauszägerndes, vermeidendes berufliches Entscheidungsverhalten, Fehlen positive Rollenmodelle
- Berufswahlreife Bereitschaft & Fähigkeit, die Entwicklungsaufgabe der Berufswahl in Angriff zu nehmen und zu bewältigen Aspekte: - Planungskompetenz- Entscheidungskompetenz- Wissen über das Selbst- Wissen über die relevante berufliche Umwelt- Berufswahlzuversicht
- Matching-Ansatz Passung zwischen dem Beruf mit seinen Anforderungen und seinen Bedürfnisbefriedigungsmöglichkeiten & den Qualifikationen sowie Bedürfnissen der Person hergestellt werden.
- Potentialbezogene Passung Identifikation der Fähigkeiten, die benötigt werden, um zu erlernen, was man braucht um Aufgaben später erfolgreich zu erfüllen.
- Normativer Aspekt in Berufsfindung Wie sollte Berufsfindung stattfinden? Was sollten Berufswähler beachten?
- Deskriptiver Aspekt in Berufsfindung Wie sollzieht sich die Berufswahl tatsächlich? Welche rolle spielt die berufssuchende Person dabei?
- Einflussreiche Größen auf Potential 1. Ehrlichkeit 2. Gewissenhaftigkeit 3. Niveau der Schulbildung 4. Einschlägige berufliche Interessen
- Moderator bei der Potentialbezogenen -und Bedürfnisbezogenen Passung Berufszufriedenheit
- Kongruenztheorie RIASEC Modell:1) Realistic2) Investigative3) Artistic4) Social5) Enterprising6) Conventional
- Wichtige Aspekte für Erfolg in Berufsfindung - positive Selbstwertschätzung- klare Selbsteinschätzungen- In sich konsistente Selbsteinschätzungen- realistische Selbsteinschätzungen- positiver Selbstwirksamkeitseinschätzungen
- Haupthindernisse bei Berufsfindung - keine klaren Präferenzen haben- in sich konfligierende berufliche Wünsche haben- unzutreffende Inos über berufliche Umwelt- soziale Konflikte- kein Zugang (wirtschaftl. Situation, Diskriminierung, Qualifizierungsmöglichkeiten..)
- Berufliche Etablierungsmechanismen Mentoring: Networking:
- Berufliche Etablierungsmechanismen: Mentoring 1) höherrangige, einflussreiche Person im Arbeitsumfeld, 2) berufliche Erfahrung, 3) Förderung beruflicher Entwicklung der NachwuchskraftFunktionen des Mentors in Mentor-Protegé-Beziehung:- Karrierebezogen-Psychosozial-Funktion als Rollenmodell
- Funktionen von Networking Aufbau & Nutzung von Bezihungen: - Emotionale Unterstützung- Coaching- Laufbahnplanung- Sicherheit für Unterstütze person
- 4. Erhaltungsphase Sichern von Position + neuster Stand + neue Aufgaben
- Faktoren, die dazu beitragen, dass eine Person ihre Erwerbsfähigkeit auch angesichts prekärer Arbeitsmarktchancen erhalten kann: Schnittmenge aus: 1. Beruflicher Identität 2. Berufli. Anpassungsbereitschaft 3. Individuellem Sozial- und Humankapital