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Editing (Fach) / Grundlagen des Videoschnitts - 02 Richtlinien für den Filmschnitt (Lektion)
02 Richtlinien für den Filmschnitt
Diese Lektion wurde von jbraetsch erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
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- Was ist Coverage und welche Unterschiede ergeben sich dabei bei Projekten mit Drehbuch und Projekten ohne Drehbuch? - Praxis eine Szene mehrfach und aus anderen Position raus aufnehmen- Muss nicht im selben Moment gedreht werden- Kann im Schnitt so zusammengesetzt werden, dass es als zeitlich Einheit wirkt bei Projekten mit Drehbuch:- Coverage sehr flexibel weil alles immer wieder aus anderen Winkeln aufgenommen werden kann- Wird so oft wiederholt bis das benötigte Coverage vorhanden ist bei Projekten ohne Drehbuch:- Nicht so flexibel- Allerdings tauchen immer wieder Muster in den Aktionen auf- So können sich wiederholende Aktionen aus mehreren Kamerawinkeln aufgenommen werden Mit Coverage kann die visuelle Erzählung konstruiert werden
- Wofür kann eine Totale angewendet werden? 4 Anwendungsfälle nennen - Filmfigur kann in seiner Umgebung dargestellt werden - Damit kann das Verhältnis zwischen der Filmfigur und anderen Menschen im Bild dargestellt werden - Oder einfach das Verhältnis zur räumlichen Umgebung - Totale eignet sich um der Szene einen physischen oder emotionalen Kontext zu geben
- Welche Eigenschaften haben Halbnahen? 5 nennen - Oft die Häufigste Einstellung in einem Film- "normale" Einstellungen- Protagonist ist der vordringliche Teil des Filmausschnitts- Halbnahen liefern Grundlegenden Kontext für Raum und Umgebung- Je näher die Einstellung desto mehr Emotionale Wirkung kommt dem Protagonisten zu
- Was ist ein OTS (Over the Shoulder) und wofür kann es eingesetzt werden? - Über die Schulter - Kann genutzt werden um das Machtgefüge auszudrücken
- Welche Eigenschaften haben Nahaufnahmen? 4 nennen - Bild wird mit dem Protagonisten ausgefüllt - Räumliche und Emotionale Dominanz - Volle Aufmerksamkeit auf den Protagonisten - Emotionale Intensität kann überhöht werden
- Was lässt sich mit Draufsicht und Obersicht (Tiefer Winkel und hoher Winkel) ausdrücken? - Machtgefüge kann weiter akzentuiert werden
- 2 häufig verwendete Einstellungsfolgen nennen und erklären Halbtotale - Halbnahe - Nahaufnahme - Nahaufnahme - Halbnahe - Halbtotale Allgemein eröffnen viele Editoren eine Szene mit einer Halbtotalen um einen Kontext zu Generieren.Dann näher heran in die Halbnahe.Bei Bedarf werden dann Nahaufnahmen benutzt.Am Ende wird wieder eine Totale gezeigt. Nachaufnahme - Nachaufnahme - Nachaufnahme - Halbnahe - Halbnahe - Halbtotale Reihe von Nahaufnahmen um den Betrachter einen Einblick in die Szenen Details zu geben.Dann wird weiter rausgegangen um die Charaktere in ihrer Umgebung zu zeigen.
- Was ist bei Kamera und Objektivbewegungungen zu beachten? Kamera und Objektivbewegung sollten dem Zuschauer versprechen dass sie am Ende der Bewegung neue Informationen und Einsichten sehen können. Sonst wäre die Bewegung unnötig
- 2 Arten von Kameraschwenks nennen Horizontaler Schwenk:Seitliche Kamerabewegung von einem festen Punkt aus Vertikaler Schwenk:Kamerabewegung nach oben oder unten von einem festen Punkt aus
- Was sind Tracking Shots (Dolly Shots)? Kamerafahrten die etwas verfolgen
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- 2 Objektivbewegungen nennen? Zooms Schärfeverlagerung
- Was sind die 5 Regeln der Kontinuitätsmontage (Unsichtbaren Schnitt)? Erklären Mise en scène (fzr:"auf die Bühne bringen") Wenn 2 Einstellungen aneinander gesetzt werden, muss darauf geachtet werden, dass diese zusammenpassen. Die Position der Protagonisten und alles andere muss so identisch sein, dass es als zeitliche Einheit erscheint. Darbietung - Tempo - Emotion- Stimme Müssen einheitlich sein 180-Grad-Regel Sonst geht die Räumliche Orientierung verloren 20/30 Regel Die Einstellungen müssen sich um mindestens um 20 mm und 30 Grad unterscheidenSchnitte zwischen zu ähnlichen Einstellungen wirken wie ein Jumpcut Bewegungsschnitt Beginnt der Protagonist in einer Einstellung mit einer Handlung, so sollte er diese in der nächsten Einstellung vollenden.Der Schnitt kann so gut kaschiert werden. Schnitte ohne Bewegung fallen deutlicher auf.
- Welche 2 Methoden zählen zum Complexity-Editing? - Die 5 Methoden der Montage nach Sergei Eisenstein - Jumpcuts (Bildsprung)
- Was sind die 5 Methoden der Montage nach Sergei Eisenstein? Erklären Metrisch: Jede Einstellung hat dieselbe Länge. Zusammenschnitt ohne Wert auf Inhalt zu legen. Rhythmisch: Die Länge des Clips bestimmt die emotionale Energie. Tonal: Bildkomposition und Emotion der Einstellung bestimmen die emotionale Energie. Es geht nur um die Handlung und ihre Bedeutung, nicht um die Länge der Schnitte. Übertonal: Kombination aus metrischen, rhythmischen und tonalen Strategien, um emotionale Energie zu erzielen. Intellektuell: Zusammenprall der Bilder. Bedeutung liegt nicht in den einzelnen Einstellungen. Der Sinn ergibt sich nur wenn die Einstellungen nebeneinander gestellt werden.
- Was sind Jumpcuts (Bildsprung) Regeln der Kontinuität werden außer Acht gelassenEinstellungen nicht unterschiedlich genug (Brechen der 20/30 Regeln)
- Welche Fragen sollten bezüglich Timing und Tempo gestellt werden? - Wann muss eine Szene gestrafft werden um die Spannung zu halten. - Wann werden Schnitte weggelassen damit die Szene atmen kann und Stimmung aufkommt.
- Welche Wirkung kann ein Weiter Schnitt haben? Kann Desorientierung, Spannung oder Verzweiflung erhöhen
- Was ist eine Parallelmontage? 2 Szenen wechseln sich im Schnitt ab
- Wie kann ein Reissschwenk im Schnitt eingesetzt werden? Aus der Einstellung weg schwenken und im Schwenk den Schnitt zur nächsten Einstellung setzen