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Anlagensicherheit (Fach) / AS (Lektion)

Anlagensicherheit

Diese Lektion wurde von Soran erstellt.

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  • Frage 1: Welche Bedeutung hat das Lehrprofil „Prozess- und Anlagensicherheit" für die Ausbildung an Hochschulen? Es handelt sich um eine Ausbildungsempfehlung im Rahmen desBologna-Verfahrens mit einer Vielzahl von Untergruppen, wie Störfälle,Absicherung, Arbeitsschutz, Gefahrenanalyse, Risikoanalyse u.a.m.
  • Frage 2: Worauf stützen sich die gesamten sicherheitstechnischen Vorschriften und Massnahmen in Deutschland ab? Die Basis ist in Deutschland das Grundgesetz, danach folgen dieGesetze, die Verwaltungsvorschriften, die Rechtsverordnungen, dieDIN EN Normen, Sicherheitsregeln Merkblätter als sogenannte,,Regeln der Technik".
  • Frage 3: Wie unterteilen sich die Arbeitsschutz- und die Anlagensicherheitssysteme? Antwort 1: in den Bereich Europäischen Union: Allgemein anerkannteRegeln der Technik, z.B. VDE-BestimmungenAntwort 2: in den Bereich „Staat": Gewerbeaufsicht, Gesetze,Verordnungen, Verwaltungsvorschriften.Antwort 3: Selbstverwaltung: Berufsgenossenschaften, Unfallverhütungsvorschriften, z.B. TRGS (= Technische Richtlinien fürgefährliche Stoffe.
  • Frage 4: Was bedeutet Produktsicherheistrecht? Bereitstellung von gefahrfreien Produkten im EuropäischenWirtschaftsraum: Produktsicherheitsgesetz, CE-Zeichen, GS-Zeichen.
  • Frage 5: Das Gebiet der Anlagensicherheit ist vernetzt mit einer Vielzahl von Normen, Gesetzen, Richtlinien, Regeln und Vorschriften. Welche? Auswahl: MaschRL, BetrSichV, GefStoffV, ArbSchG, ASiG, DGRL,REACH, ArbStättV, TRBS ......
  • Frage 6: Welche Bedeutung hat der Verband der Technischen Überwachungsvereine im Bereich der Anlagensicherheit (VdTÜV)? Der VdTÜV ist der authentische Ansprechpartner für alle Fragen desBaues, der Konstruktion, der Berechnung, Werkstoffe, Herstellung,Prüfung, Inbetriebnahme, Überwachung, Wartung und Reparatur fürApparate, Rohrleitungen und Zubehör unter Druck und Temperatur.Der VdTÜV berät Parlamente, Ministerien und öffentliche und privateorganisationen.
  • Frage 7: Wer muss die Gefährdungsbeurteilung in und für eine Chemie-Anlage durchführen? Antwort: Vom Arbeitgeber / Unternehmer muss· die GefährdungsbeUrtelungdurchgeführt werden . und zwar in folgenden Hauptschritten:Planung, Beschaffung, Abnahmen.Transport, Montage, Probebetrieb,Betrieb, Wartung und evtl. Entsorgung
  • Frage 8: Was bedeutet der Begriff der Anlagensicherheit? Anlagensicherheit bedeutet, die schädlichen und verlustreichen Einwirkungenauf Menschen Tiere, Umwelt; Umfeld und Sachwerte, wieMaschinen, Apparate und ganze Anlagen zu minimieren.
  • Frage 9: Was ist eine Anlage? Eine Anlage ist das vollständige Zusammenwirken von vieleneinzelnen und unterscheidlichen Komponenten, wie Apparate, Rohrleitungen,Armaturen, Pumpern, Komperessoren und MSR-Systeme.
  • Frage 10: Welche Maßnahmen existieren zur der Anlagensicherheit? Es gibt technische, gesetzliche und organisatorische Maßnahmen zurErreichnung der Anlagensicherheit. Diese wirken vielfach zusammen.
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  • Frage 11 :Welche Maßnahmen gibt es in Verbindung zur Anlagensicherheit? Man kennt : Gesetze, Richlinien, Normen, Verordnungen, Regelwerke,Vorschriften und Betriebsanweisungen auf nationaler Ebene.
  • Frage 12: Nennen Sie bitte typische und bekannte Maßnahmen zur Sicherheit einer Chemie-Anlage als kleine Auswahl: • Die Druckgeräterichtlinie (DGRL)• Die Störfall-Verordnung (StVO)• Die Unfallverhütungsvorschriften (UW)• Das AD 2000-Regelwerk für Druckgeräte (VdTÜV)
  • Frage 13: Nur ein einziger, undichter Flansch kann eine ganze Chemie-Anlage In die Katastrophe führen. Flansche dienen der sicheren Verbindung von Rohrleitungen, Behälter-Deckeln und Armaturen. Sind Flasche genormt? Wenn JA - nach welchen Kriterien? Kriterien sind:• Die Nennvveite NW (NW = Durchmesser des Anschlussrohres))• Die Druckstufen (z.B. P = bis maximal 16 bar)• Die Temperaturbereiche (z.B. 0 bis 200 °C)• Werktoffe: Metalle, Kunststoffe, Glas.
  • Frage 14: Zur Anlagensicherheit gehören zum Beispiel auch Montageanweisungen. Nennen Sie bitte ein technisches Beispiel. Die Montageanweisung zum Anziehen von Schrauben an einerFlansch - Dichtung - Schrauben - Verbindung. ( Zul. Drehmomente)
  • Frage 15: Welche Bedeutung hat eine Schaltzentrale bei der Anlagensicherheit einer Chemieanlage? Hier laufen ständig alle Informationen aus der Produktionsanlagen ein.Es erfolgt hier der Soll-Ist-Abgleich aller physikalisch-chemisch-technischenParameter einer Produktionsan·lage.
  • Frage 16: Was könnte der Grund sein, wenn das Sicherheitsprogramm der Chemieanlage fordert: : : Kühlwassermenge erhöhen. : : Zweites Kühlwerk dazu einschalten, : : Produktionsanlage drosseln oder Gesamtanlage abschalten? Antwort: Die augenblickliche Betriebstemperatur an einem Wärmeübertragerhat sich über den zulässigen Soll-Wert erhöht.
  • Frage 17: Wer erarbeitet die Regularien in Deutschland und gibt sie heraus? • Die Bundesministrien, z.B. das Bundesumweltministerium• Der Technische Überwachungsverein, z.B. der VdTÜV in Berlin• Der Verband des Maschinen- und Anlagenbaus, z.B. der VDMA• Berufsgenossenschaften und den Verband dt. Sicherheitsingenieure
  • Frage 18: Gehen die Gefahren nur von bestimmten Apparaten aus? Nein, auch die verbindenden Rohrleitungen, Armaturen und MessSteuer-und Regeleinrichtungen können Gefahren auslösen.
  • Frage 19: Gibt es vorausschauende Überlegungen zur Neugestaltung von Industrieanlagen? Ja, man plant heute komplett zusammenhänge Industrieanlagen annur einem einzigen Standort: B_essere+schnellere Eingriffsmöglichkeit.
  • Frage 20:Was bedeuten die Begriffe Risikobeurteilung und Risikominderung? => Risikobeurteilung: Schon im Planungsstadium müssen alle Risikenerkannt und bewertet werden .=> Risikominderung: Alle technischen, gesetzlichen und organissatorischenMaßnahmen müssen eingesetzt werden.
  • Frage 21 :Wo kann Anlagensicherheit auch ermittelt, erprobt und bewertet werden? Anwort: In externen Versuchsanlagen, also außerhalb der realenProduktionsanlagen.
  • Frage 22: Was antworten Sie, wenn Sie jemanden nach „HALON" fragt? Man antwortet: Das ist ein hervorragendes Löschgas, das aber leiderfür den Mesnchen sehr giftig ist und daher nur in Ausnahmefällen eingesetztwerden darf.
  • Frage 23: Welche Aufgabe hat die Zentrale Melde- und Auswertstelle für Störfälle und Störungen? (Abkürzung ZEMA) Sie dient der Weiterentwicklung der Sicherheits - Anlagentechnik.Alle Störfälle müssen dort gemeldet werden.
  • Frage 24: Gibt es erprobte Bewertungs- und Auswertungverfahren bei der Anlagensicherheit? Ja, es gibt erprobte Bewertungs- und Auswertungsverfahren, z.B:=> HAZOP - Sicherheitsbetrachtungen: HAZOP - Analyse=> FMEA - Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse=> PAAG- Prognosnen, Auffindung von Ursachen, Auswirkungen undGegenmaßnahmen (Deutsche Version von FMEA)
  • Frage 25:Nennen Sie bitte einige Ausrüstungen zum Betrieb sicherer Anlagen o Prozess-Leit-Systeme zur Steuerung von Apparaten und Anlageno Flammendurchschlagsicherungen (FDS) zur Brandeindämmungo Funkenlöschanlagen zur Verhinderung von Brandausbreitungo Sicherheitsorgane, wie Sicherheitsventile und Berstscheiben.o Temperatur- und Druckbegrenzer,o Überfüllsicherungen im Tank- und Lagerbauo Automatische Löschanlagen: Löschwasser und Löschgaseo Überwachungen aus der Luft, z.B. mit Drohnen -o Farbindikatoren zur Feststellen von Anlageveränderungen
  • Frage 26:Gibt es auch nichttechnische Maßnahmen zum Brandschutz? Ja, die gibt es, wie z.B. Organisatoririsch Maßnahmen, wie z.B.:- Rohrleitungskennzeichnung nach GefStoffV § 23- Rohrleitungskennzeichnung durch Farben durch Fließpfeile- Rohrleitungskennzeichnungen durch Beschriftungen- Apparate- und Rohrleitungskennzeichung durch Gefahrensysmbole- Wiederholte Personalschulungen- Übungen unter Realbedingungen, z. B auch Probealarm.
  • Frage 27:Die Brandschutzverordnung nach DIN sieht eine deutliche Unterscheidung der Brandschutzmaßnahmen vor. Welche sind das? - Vorbeugender Brandschutz, das ist:   • Baulicher Brandschutz   • Anlagentechnischer Brandschutz   • Organisatorischer Brandschutz- Abwehrender Brandschutz, das ist:   • Feuerwehrmaßnahmen   • Verringerung der Begeleitschäden   • Verhinderung von Begleitschäden- Organissatorischer Brandschutz, das ist:   • Bestellung eines Brandschutzbeauftragten   • Einrichtung von Brandschutzwarten   • Erstellung von Alarmplänen   • Unterweisungen nach Brandschutzordnung
  • Frage 28:Brandschutzmaßnahmen - dargestellt als Regelkreis. Wie sieht so etwas aus? • Siehe Grundlagen der Anlagensicherheit im Skriptum Seite 95• Im Unterpunkt 9.4. oder Karteikarte Frage 28
  • Frage 29:Welche Hauptbrandursachen kennt man? Es sollen einige Beispiele genannt werden: • Fehlbedienungen• Einflüsse Elektizität, z.B. elektrostatische Aufladungen, Kurzschluss• Chemische Fehlreaktionen, z.B. Selbstentzündungen• Zündquellen, z.B. Schweißen, Schneiden, Schleifen, Überspannung• Überhitzungen, z.B. Reibungswärme, Heizdefekte -• Natürliche Ursachen, z.B. Blitz, Einstrahlungen, Funkenflug• Brandstiftung und Sabotage, z.B. durch Drohnen oder Flugkörper
  • Frage 30: Unter dem Begriff „ Brandschutzmaßnahmen" findet man den Bezeichnung „Technische Regeln für Gefahrstoffe" nach TRGS 800. Was sagen derartige Richtlinien aus? Antwort: Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (= TRGS) gebenden Stand der Technik und Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffenwieder. Herausgeber: Der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS)
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  • Frage 31 :Welches Umfeld haben die Brandschutzmaßnahmen? o Brandschutzmaßnahmen dienen der Risikominderungo Das Umfeld der zu sichernden Industrieanlage besteht aus:   - Sicherheitsvorkehrungen: Technisch und organisatorisch     z.B. Löschwasserteiche, Werksfeuerwehren   - Qualitätserhaltung der zu produzierenden Produkte     z.B. Eingangs- und Ausgangkontrolle der Produkte   - Umweltschutz, Klimaschutz, Gesundheitsschutz der Menschen   - Wirtschaftlichkeit aller Maßnahmen muss gegeben sein.
  • Frage 32:Welches wichtige Teilgebiet der Brandschutzmaßnahmen existiert? Es handelt sich um Brandschutzmaßnahmen in Verbindung mit demTeilgebiet der Gefatirstoffe. Dort gibt es Technische Richtlinien fürHandhabung der Gefahrstoffe mit der BezeichnungTRGS = Technische Richtlinien für gefährliche Stoffe.
  • Frage 33: Was sind Gefahrstoffe ? Das sind zum Beispiel:- Brennbare Stoffe und endzündliche und endzündbare Stoffe- Gase, Aerosole, Flüssigkeiten, Feststoffe, Stäube, Nebel, Dämpfe.- Explosive Stoffe und Gemische von Gefahrstoffen.
  • Frage 34: Was verteht man unter einer Explosion? Das ist ein schlagartig verlaufende chemische Reaktion eines brennbarenStoffes in Anwesenheit von Sauerstoff unter Freisetzung hoherEnergien. Man denke dabei auch an das Verbrennungsdreieck.
  • Frage 35: Welche drei Bedingungen müssen bei einer Explosion erfüllt werden? • Ein brennbarer Stoff, z.B. ein brennbares Gas, wie Azethylen• Sauerstoff aus dem Umgebungsluft ( ca. 21 % 0 2 in der Luft)• Ein Zündquelle, z.B. eine heiße Oberfläche, Schweißhitze, Reibung.• Ergebnis: Das sogenannte Verbrennungsdreieck ist geschlossen.
  • Frage 36: Gibt es bereits entsprechende Richtlinien im Explosionsschutz? Ja, diese gibt es in großer Zahl und zwar in zwei Gruppen:Gruppe 1: Europäische Richtlinien, wie z.B. ATEXGruppe 2: Deutsche Richtlinien, wie z.B. IEC Einteilung: Ex-Bereiche
  • Frage 37: Was bedeutet: Einteilen einer Chemie-Anlage in Ex-Zonen? Hier werden Gefährdungsbereiche definiert:• Explosionsfähige Atmosphäre: ständig, langzeitig oder gelegentlichoder selten oder kurzzeitig oder nie.• Zündquellen: Keine oder nur kurzzeitig oder nur gelegntlichoder beliebige Zündquellen
  • Frage 38: Kann eine Chemie-Anlage in unterscheidliche Ex-Zonen eingeteilt werden? Ja, z. 8. ein Braunkohlesilo kann in die Ex-Zonen 20 und 21 und 22eingeteilt werden. Bitte eine Skizze - wenn möglich.Zone 20 bedeutet: Hochgefährliche explosionsfähige AtmosphäreZone 21 bedeutet: Gelegentliche explosionsgefährliche AtmosphäreZone 22 bedeutet: Normalbetrieb ohne explionsgefährliche Atmoshäre
  • Frage 39: Was sind Anlagensicherungen durch Explosionsschutzmaßnahmen? Die Unterteilung erfolgt in:• Primärer Explosionsschutz: Vermeidung von Zündquellen• Sekundärer Explosionsschutz: Vermeidung von Expl.-Ausweitungen• Tertiärer Explosionsschutz: Einhaltung der Vorschriften, z.B. der EU.
  • Frage 40: Machen Sie bitte einen Vorschlag, wie man beim Primären Expliosionsschutz vorgehen sollte - vorgehen muss . => Bildung einer gefährlichen explosionsfähigen Atmosphäre     verhindern=> Zündung gefährlicher explosionfähiger Stoffe verhindern oder     vermeiden .=> Auswirkung einer Explosion auf ein Minimum reduzieren .=> Fremdwissen einholen:z.B. TÜV, BG, IHK, GA (Gewerbeaufsicht)
  • Frage 41: Wodurch enstehen explosionsfähige Atmosphären? - Feuer, Flammen, Schwelbrände, Kurzschlüsse- Elektrostatische Entladung, elektrische Funkenbildung, Kabelbrand- Heiße Öberflächen, Selbstendzündungen, Reibungswärme- Schweiß- und Schleiffunken- Blitzentladungen
  • Frage 42: Nennen Sie bitte beim Sekundären Explosionsschutz einige, wichtige Schutzmaßnahmen. Es wird nur eine Aufzählung erwartet. Ganz Wichtig sind zum Beispiel:- Ständige Temperaturüberwachung- Ständige Drucküberwachung- Deutliche Kennzeichnung des Ex-Bereiche mit Warnsymbolen- Kennzeichnung der Rohre (Inhalt und Fließrichtung)- Und sehr viele andere, phys. + ehern. Enflußgrößen mehr.
  • Frage 43: Wofür sind die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (Abk. TRGS)? Die TRGS behandeln gesicherte, arbeitswissenschaftliche Erkenntnissefür Tätigkeiten mit Gefahrstoffen zum Schutz der Menschen, derUmwelt und der Sachwerte.Herausgeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Frage 44: Der Gesetzgeber hat beim Umgang mit Gefahrstoffen sogenannte Gefahrenbezeichnungen eingeführt und deutlich bezeichnet. Nennen Sie bitte eine Vielzahl solcher Gefahrenbezeichnungen. Gefahrenbezeichnungen sind: Explosionsgefährlich, hochendzündlich,leichtendzündlich, brandfördernd, sehr giftig, giftig,gesundheitsschädlich, ätzend, reizend, umweltgefährlich.
  • Frage 45: Skizzieren Sie bitte eine Darstellung mit der eigentlichen Anlage in der Mitte und denGrößen, die den Betrieb der Anlage beeinflussen: Antwort: Siehe Skriptum Neu: Seite 100 : Anlagensicherungdurch Risikominderung.
  • Frage 46: Skizzieren Sie bitte die Einflussgrößen, die die Anbringung der des EX-Symbols an einer Anlage rdechtfertigen. Antwort: Siehe Skriptum Neu: Seite 102 , Bild unten.
  • Frage 47: Was antworten Sie, wenn man Sie nach der konsequenten Einhalung der Euroäischen Rechtsvorshriften bei der Anlagensicherheit fragt? Sie antworten:=> Eine EU-Rechtvorschrift ist das CE-Kennzeichen     Die CE-Kennzeichnung wird durch den Hersteller in eigener Verantwortung     angebracht, wenn z.B. alle Sicherheistanforderungen an     das Produkt/ den Apparat erfüllt sind .=> Die Herstellerfirma muss eine EU-Konformitätserklärung vorlegen .=> Konformität heißt Übereinstimmung mit: ATEX-Exschutz-Richtlinie,     Harmonisierten EN-Normen, Maschinen-Richtlinien, DGRL u.a.
  • Frage 48: Man erreicht die Anlagensicherheit auch durch korrekte Auslegung nach Deutschen und Europäischen Regelwerken. Welche Regelwerke können Sie hierzu nennen? - Deutsches Regelwerk: AD 2000-Regelwerk (VdTÜV)- Europäisches Regelwerk: DGRL 2014/68 (EU)
  • Frage 49: Womit befasst sich das Deutsche Regelwerk AD 2000-Regelwerk? o Mit der Festigkeitsauslegung der Apparate und Komponenteno Mit den zugelassenen Werkstoffen : Metallisch und nichtmetallischo Mit der Ausrüstung, Aufstellung und Kennzeichnungo Mit der Erfüllung der Sicherheitsanforderungen für Druckgeräteo Mit der Herstellung und Prüfung von Druckgeräten/Druckapparaten.
  • Frage 50: Womit befasst sich die Europ. Druckgeräterichlinie 2014/68 / EU? o Mit der Entwicklung und Herstellung von Druckgeräten,   Rohrleitungen und Ausrüstungsteilen mit Sicherheitsfunktion   in der EUo Diese Aussage gilt auch für vollständige Baugruppen von Apparaten   und Anlagen.