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Puma3 (Fach) / Neues Steuerungsmodell (Lektion)
neues Steuerungsmodell
Diese Lektion wurde von MaikeW erstellt.
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- Public Management Ausgangspunkte Mängel im Verhältnis Verwaltung - Bürger-- Bürger-/Kundenorientierung -- Bearbeitungs- / Genehmigungszeiten / Verwaltungsverfahren -- Öffnungszeiten-- "Zuständigkeitswirrwarr" Mängel in der Zusammenarbeit zwischen politische Gremien und Verwaltung-- Detailsteuerung durch politische Gremien-- Gegenseitiges Misstrauen-- Fehlende strategische Steuerrung Mängel in der Organisation-- Zentrale Ressourcenverantwortung-- Ein-LinienOrganisation mit starken Querschnitseinheiten-- Zu geringe Prozessorientierung Mängel im Personalbereich-- Eher leistungsfeindliches Dienstrecht-- Unterentwickelte Führungskultur-- Personalentwicklung als Ausnahme Mängel im finanzwirtschaftlichen Bereich-- Kameralistische Haushaltsführung-- Fehlende Kosten- und Leistungsrechnung-- Fehlender Wettbewerb / Betriebsvergleich / Benchmarking-- Fehlende Stuerungsinformationen
- Verwaltungssteuerung heute Das Neue Steuerungsmodell - Outputorientierte Steuerung Ziel:Betriebswirtschaftliche Konzepte, Methoden und Techniken in die Strukturen der öffentlichen Verwaltunh integrieren, um eine leistungsfähige, effiziente und dienstleistungorientierte Verwaltungsorganisation zu schaffen Das neue Steuerungsmodell ist ein Gesamtkonzept, das sich aus verschiedenen Bausteone zusammensetzt
- Reformpersperktiven Innsensicht Resultate statt Regeln Ziel-/Ergebnis- Orientierung Transperentes Finanzmanagement Eigenverantwortlichkeit statt Hierarchie Dezentralisierung und Verantwortungsstärkung Grundlegende Struktur- und Prozess-Reorganisation Motivation statt Alimentation Verbessertes Personalmanagement
- Reformperspektive - Außenansicht Steuern statt Rudern Konzentration auf "Kernaufgaben" Neuzuschnitt des Leistungsprogramms ("Gewährleistungsstaat") Wettbewerb statt Monopol Stärkung der Markt- und Wettbewerbs-Orientierung Verbesserung der Dienstleidtungen für die Bürger-("Kunden"-) Orientierung
- Einsatz betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente in Bibliotheken Übergreifende Instrumente Leitbild Controlling Berichtswesen Zielvereinbarungen/Kontraktmanagement mit höherer Verwaltungsebene Jahreszielplanung Balanced Scorecard Qualitätsmanagementsystem Produktdefiinition/-katalog Teilnahme an Benchmarking
- Einsatz betriebswirtschaftlciher Steuerungsinstrumente in Bibliotheken Finanzmanagement und Haushalt Flexibilisierung des Haushaltsvollzug Kosten- und Leistungsrechnung Budgetierung Kaufmännische Buchführung (Doppik) Fundraising / Sponsoring Förderverein
- Einsatz betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente in Bibliotheken Organisation und Personal Mitarbeitergespräch individuelle Zielvereinbarungen Regelmäßiges Beurteilungswesen Personalbedarfsplanung Leistungsbezogene Entgeltbestandteile Job Rotation Geschäftsprozessanalyse/-optimierung Überprüfung der Aufgaben/Leistungen im Sinne der Aufgabenkritik
- Einsatz betriebswirtschaftlicher Steuerungsinstrumente in Bib. Kundenorientierung Regelmäßige Analyse der Kundenzufriedenheit Servicegarantien bzw. Leistungsstandards in Auskunft, Information und/oder Leihbereichen Servicegarantien bzw. Leistungsstandards bei internen Abläufen Aktives Beschwerdemanagementsystem
- Produktdefinition - Basisinstrument des PuMa Produkte Beschreibungen kommunaler Leistungen als Basis von Zielvereinbarungen, Budgetierungen, DRV Für jedes Produkt wird ein "Produktsteckbrieg" erstellt Steckbrief: ProduktbereichProduktgruppeProduktGesamtverantwortung1 Produktdefinition Kurzbeschreibung Auftragsgrundlage Zielgruppe Ziele2 Leistungsumfang3 Finanzen / Budget4 Daten/Kennzahlen zu Quantität, Qualität und Zielerreichung Produktpkanung als Zusammenfassung der Produkte einer Organisationseinheit
- Instrumente des PuMa Instrumente des PuMaQualitätsmanagement / Innovationsmanagement / WIssensmanagement Zielvereinbarungen / Kontraktmanagement Dezentrale Ressourcenverantwortung Controlling / Berichtswesen Kennzahlen / Benchmarking Budgetierung Kosten- und Leistungsrechnung Produktdefinition Organisation Personalmanagement
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- Dezentrale Ressourcenverantwortung - Kernstück des PuMa Politische Gremien VerwaltungsspitzeBauamtReinigung; Unterhaltung / Bewirtschaftung der Gebäude GrünflächenamtAußenanlagen PresseamtVeröffentlichungen HauptamtEinrichtung; EDV; Beschaffungen; Telefon, Post KämmereiMittelbereitstellung / -freigabe LiegenschaftsamtMietkonditionen PersonalamtPersonalauswahl; Eingruppierung; Personalentwicklung; Arbeitsschutz
- Dezentrale Ressourcenverantwortung -- Aufhebung der Trennung von Fach- und Ressourcenverantwortung ==> Konzentration der Gesamtverantwortung auf Ebene der Fachämter/Einrichtungen (=Dezentralisierung) -- Höhere Verantwortung der Fachebene -- Höhere Verantwortung der einzelnen Mitarbeiter -- Neue Rolle für die Querschnitssverwaltung -- Neue Rolle für die politische Gremien
- PuMa - Instrumente und Methoden Zielvereinbarungen / Kontraktmanagement Zielvereinbarungen / Kontraktmanagement -- Dezentrale Verantwortung erfordert zentrale Steuerung -- Aufgaben müssen ordnungsgemäß und angemessen wahrgenommen werden -- Finanzielle Leistungsfähigkeit muss gewährleistet bleiben -- Politische Entscheidungen der Gremien müssen umgesetzt werdm' -- Einheit des Verwaltungshandelns muss gewährleistet werden ==> Zielvereinbarungen (="Kontrakte") sind verbindliche Absprachen zwischen zwei hierarchischen Ebenen für einen festgelegten Zeitraum über die zu erbringenden Leistungen (Output) und/oder zu erreichenden Wirkungen/Ergebnisse (Outcome) und die hierzu bereit gestellten Ressourcen
- PuMa Instrumente und Methoden Produkte und Zielvereinbarungen Produkte und Zielvereinbarungen -- Mithilfe der Informationen der Produktpläne können konkrete Zielvereinbarungen getroffen werden-- Unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Mittel kann vereinbart werden -- Welche Produkte sollen angeboten werden? -- Welche Zielgruppe(n) soll(en) bedient werden? -- Welches Qualitätsniveau wird angestrebt? -- Welche Quantität soll erreicht werden? -- Welcher Preis wird festgesetzt?
- Internationale Tendenzen -- Ziele der Verwaltungsreform ähneln sich weltweit-- Best-Practice-Modelle werden kopiert-- nationale Unterschiede: -- Kulturunterschiede / Verwaltungskultur -- Politisch-administratives System -- Öffentliches Recht-- "Pionierphase" ist abgeschlossen-- Erfolgreiche Instrumente sind identifiziert-- Wandel muss umgesetzt und gelebt werden!