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Puma3 (Fach) / Wissensmanagement (Lektion)

Wissensmanagement

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  • Wissensmanagement Definition wenn Wissen die wichtigste ökonomische Ressource wird, muss das U. das Handling dieser Ressource zu seiner Kernkompetenz werden Wissen produzieren (entwickeln, generieren, erwerben) Wissen nutzen (anwenden, verteilen, verkaufen, weiterentwickeln) Wissen bewahren (identifizieren, speichern, verfügbar machen) umfasst alle Maßnahmen die ein Unternehmen betreibt um Wissenspotenziale - einschließlich seiner Daten - und Informationsbestandteile - für den U.erfolg zu mobilisieren und nutzbar machen der klassische Managementprozess (Analyse, Planung, Umsetzung Controlling) kann die Ressource Wissen nicht steuern, weil sie ausschließlich personengebunden ist Wird Wissenmanagements als Voraussetzung für eine lernende und intelligente Organisation betrachtet, muss Management der Daten als Arbeitsgrundlage (Management of Information) mit der Gestaltung der Arbeitsbedingungen für Wissensarbeit (Management of People) verknüpft werden
  • Informationsmanagement Definition primär die Aufgabe für das U. (Kapital und Arbeit) "dritten Produktionsfaktor" Information zu beschaffen und in einer geeigneten Informationsstruktur bereitzustellen davon ausgehend die Aufgabe, die dafür erforderliche IT-Infrastruktur, d. h. die Informationstechnischen und personellen Ressourcen für die Informationsbereitstellung, zu ------planen ------beschaffen ------einzusetzen Management der Informationswissenschaft (Gegenstand: Angebot, Nachfrage und Verwendung von Information), Informationssysteme (Gegenstand; Daten, Prozesse, Anwendungslebenszyklus) IuK-Technologie (Gegenstand: Speicherung, Verarbeitung, Kommunikation, Technikbündel) übergreifende Führungsaufgaben Ziel: bestmöglicher Einsatz der Ressource Information zur Erreichung der U.-ziele IM ist eine Management- und Technikdisziplin Informationsmanagement in einem Betrieb = Beschäftigung mit der aufeinander abgestimmten Sammlung, Erfassung, Be- und Verarbeitung, Aufbewahrung und Bereistellung von Informationen sowie hierfür erforderliche Organisation
  • Wissensmanagement - Informationsmanagement   Wissensmanagement soll Menschen befähigen, die innerhalb oder auch außerhalb von Informationssystemen gespeicherten Informationen zu finden, diese zu bewerten und in der Folge mit dem Ziel zu nutzen, Lösungen für gegebene Problemstellungen zu finden und so einen Mehrwert zu schaffen Informationsmanagement beschäftigt sich mit allen Fragen der Speicherung, Verwaltung und Weitergabe von Informationen (=explizitem Wissen) und umfasst alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind, Informationen in einem Kontext zu erfassen, zu speichern, automatisch zu strukturieren und bereitzustellen Wissen ist Information, die eine Sache oder einen Menschen ändert, indem es entweder Handlungsgrundlage wird oder einen einzelnen (oder eine Institution) dazu befähigt, andere und effektivere Handlungen einzuleiten Wissen ist keine abstrakte Kraft die die Forschung vorantreibt oder technologiscgen Wandel herbeiführt.Wissen ist praktisch und wird erst durch Anwendung produktiv
  • Modelle Wissensmanagement Modelle Naturwissenschaft, Architektur, Geografie Management-Modell Orientierungskarte für Managementfragestellungen Funktionen eines Management-Modells erfüllt eine Orientierungsfunktion, um Überblick zu gewinnen erzwingt systematisches Denken schafft eine gemeinsame Sichtweise, eine gemeinsame Sprache zeigt Wirkungszusammenhänge als Basis für Entscheidungen aus reduziert die Komplexität um Unternehmensalltag zeigt Bezüge der Organisation zur Umwelt auf
  • Modelle Wissenmanagement Probst Wissensziele Wissensziele - Wissensmanagement eine Richtung geben-- steht am Anfang eines jeden Wissenmanagementprojekts-- Grundlage für die weitere Planung, Referenz für die spätere Kontrolle der Umsetzung-- beziehen sich auf wissensbezogene Unternehmensziele Instrument 1: Frühzeitig Mitarbeiter einbeziehen Instrument 2: Informationsbedarfsanalyse: Dort ansetzen, wo der Bedarf am Größten ist und ein schneller Umsetzungserfolg möglich ist
  • Bausteine nach Probst - Zyklus Wissensziele Wissensidentifikation Wissenserwerb Wissensentwicklung Wissens(ver)teilung Wissensnutzung Wissensbewahrung Wissensbewertung
  • Wissensspirale Nonaka / Takeuchi Von implizitem zu implizitem Wissen (Sozialisation)der Prozess, in dem Erfahrungen geteilt und dadurch implizites Wissen wie geteilte mentale Modelle oder technische Fähigkeiten erzeugt werden. Kann ohne Verwendung von Sprache durch Imitation, Beobachtung oder Übung erreicht werden. Von impliziten zu explizitem Wissen (Artikulation)implizites Wissen artikuliert und in explizite Konzepte umgewandelt wird. Prozess kann druch Bilden von Metaphern, Analogien, Konzepten, Hypothesen oder Modellen unterstützt werden. Schlüsselprozess bei der Wissensumwandlung, da neue explizite Konzepte aus implizitem Wissen geschaffen werden Von explizitem zu explizitem Wissen (Kombination)Konzepte werden in ein Wissenssystem eingeordnet, also isolierte Teile zu einem Ganzen verbunden.Individuen tauschen und kombinieren Wussen durch verschiede Medien wie Dokumente, Treffen, Telefongespräche oder elektronische Kommunikationsnetzwerke.Neues Wissen kann vorallem durch Kombinieren, Hinzufügen, Sortieren oder Kategosieren entstehen Von explizitem zu impliziten Wissen (Internalisierung)explizites Wissen wird zu implizitem Wissen verinnerlichtStarke Verbindung mit dem Begriff "learning bei doing)Durch Erfahrungen durch Sozialisierung, Externalisierung und Kombination in individuelle Wissensbasen durch mentale Modelle oder technisches Know-how internalisiert wird entsteht Wertvolles
  • Rahmenbedingungen um Wissensspirale in Gang zu setzen Intention ** Strategie + Ziele + Wille, die Wissensziele zu erreichen Autonomie **Eigenständige & unabhängige Mitarbeitende                    **Selbstorganisierende Teams Fluktuation & kreatives Chaos **Wechsel von Aufgaben und Zuständigkeiten bewusste Störung von Routinen Redundanz ** Mehr Information, als zum Tagesgeschäft nötig, aus unterschiedlichen Informationswegen Interne Vielfalt ** Diverse heterogene Teams                           ** Vielfältige Tätigkeiten
  • Bausteine Probst - Wissensidentifikation - Informationen über bereits vorhandenes Wissen einholen-- Lokalisierung von Wissen und Schaffung von Transparent über vorhandenes internes und externes Wissen-- herausfinden was man nicht weiß -> nur so könne vorhandene Wissenslücken geschlossen und fehlende Kompetenz und Fähigkeit beschafft werden Instrument 1: Wissens-Mapping - vorhandenes Wissen identifizierenInstrument 2: Mitarbeitergespräche und Stellenprofile - Wissenslücke aufdecken
  • Probst Wissenserwerb -  Import von Wissen aus externen Quellen-- Wissen extern erwerben erweitert die organisationale Wissensbasis und füllt die WissenslückeInstrument 1: Regionale Netzwerke Instrument 2: Kooperation mit wissenschaftlichen EinrichtungenInstrument 3: Systematosches Recruiting
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  • Probst - Wissensentwicklung - Individuelle und kollektive Weiterentwicklung von Wissen-- Erarbeitung neuer Ideen und Fähigkeiten sowie die Entwicklung neuer bzw. leistungsfähiger Prozesse und Produkte im Mittelpunkt-- im Hinblick aif Innovationen ist dieser Baustein wichtig-- Wissenserwerb --> Wissen von außen, Wissensentwicklung --> vorhandenes Wissen weiterentwickeln Instrument 1: Systematische Einarbeitung und MentoringInstrument 2: Lessons learned
  • Probst - Wissensverteilung - Technische und organisatorische Strukturen schaffen-- herausfinden, wer was wissen muss, denn Wissen, dass an einer Stelle der Organisation isoliert vorhanden und bekannt ist, wird möglicherwise an einer anderen Stelle zur Problemlösung ebenso gebraucht-- Multiplikation von Wissen, Sicherung und Teilung von gemachten Erfahrungen und simultaner Wissensaustausch, der direkt zur Wissensentwicklung führt Instrument 1: Institutionelisierte TeambesprechungenInstrument 2: ExpertennetzwerkInstrument 3: Qualitätsmanagementsystem
  • Probst - Wissensnutzung - Wissen in Nutzen transferieren-- Sicherstellung, dass das Wissen auch angewendet, d. h. Wissen in Unternehmenshandeln transformiert wird.-- Verankerung in den U.zielen und U.werten sinnvoll-- Wissensnutzung soll erleichtert werden und stattfinden Instrument 1: Firmen-WikiInstrument 2: Ansprechpartner benennen
  • Probst - Wissensbewahrung - Wissen selektieren, dokumentieren und aktualisieren-- Dokumentation von Prozeswissen, Anwendungsverfahren und Lösungsansätzen, Instrument 1: Anreize und ZielvereinbarungenInstrument 2: Nachfolgemanagement
  • Probst - Wissensbewertung - Wissen messen und bewerten-- Kontrolle inwieweit anvisierte Wissensziele auf normativer und operativer Ebene erreicht wurde--unternehmensspezifische Festlegung von Messverfahren, Erfolgsindikatoren bzw. Kennziffern Instrument 1: WissensbilanzInstrument 2: Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiterbefragungen