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Technisches Marketing (Fach) / Kapitel 2 Produkt (Lektion)

Bürstner THD

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  • 12. a) Beschreiben Sie die 3 Elemente, aus denen das Drei-Schalenmodell besteht. b) Was besagt das Drei-Schalenmodell bezüglich der Kundenanforderungen? a) Das Drei-Schalenmodell besteht aus den 3 Schalen Kernprodukt: Das ist bei einem produzierenden Unternehmen das physische Produkt mit seinen Grundfunktionen, z.B. der Mobilität beim Auto. Regelprodukt: Das sind ergänzende Eigenschaften, die das Kernprodukt dem Kunden liefert, wie z.B. Markenimage, Design, Sicherheit, Qualität, Erweiterbarkeit z.B. durch Kauf von Sonderausstattungen, Nachrüstung von Anhängerkupplung. Servicefunktionen: Das sind weitere ergänzende Servicefunktionen, die der Produzent seinen Kunden anbietet, wie z.B. Kundendienst und Reparaturmöglichkeit durch ein qualifiziertes eigenes Werkstättennetz, Leasing- und Finanzierungsangebote um die Anschaffung zu erleichtern, Mobilitätsverträge um Kunden die Sicherheit zu geben, dass ihre Mobilität stets gewährleistet ist, also auch dann, wenn das Auto mal defekt sein sollte. b) Die Kundenerwartungen müssen nicht nur beim Kernprodukt sondern auch in denbeiden anderen Schalen, dem Regelprodukt und den Servicefunktionengleichermaßen erfüllt werden.
  • 13. Verdeutlichen Sie von den im Skript gelisteten Unterscheidungskriterien vier Kriterien, um den Unterschied zwischen den Extremfällen „Physisches Produkt“ und „Dienstleistung“ zu verdeutlichen. Kriterium                                      Physisches Produkt                         Dienstleistung 1. Output                                              Materiell                                           Immateriell 3. Vorratsproduktion                              Möglich                                           Nicht möglich 4. Leistunsgerstellung                          Getrennt                                          Gleichzeitig    und Konsum 5. Problemlösung           Produkt als permanentes Hilfsmittel       Unmittelbare Problemlösung 6. Bezahlung                      Einmalig, Nutzung "kostenlos"         Immer wieder bei Inanspruchnahme 7. Ressource Mitarbeiter            Maximale Auslastung                     Nutzung mit Leerzeiten    in der Herstellung 8. Beispiel MA in der                  Monteur in Linie                                            Friseur     Produktion
  • 15. Nennen Sie die Besonderheiten im Produktlebenszyklus in der „Reifephase“ für die Dimensionen Absatz, Gewinn, Wettbewerb, Produktanpassungen, Vertriebsnetz, Werbung. Absatz Höhepunkt des Absatzes, gesättigt, Plateaubildung Gewinn Max. Gesamtgewinn, Hoher Stückgewinn aber rückläufig Wettbewerb Hat sich etabliert, wird intensiver Produktanpassung Ausführungen diversifizieren, Sondereditionen, Vielfalt erzeugen Preisbildung Wettbewerbsorientierte Preisfindung, Preissenkung um Marktanteil auszuweiten, absatzfördernde Konditionen Vertriebsnetz Das Bestehende intensivieren bzw. ausweiten Werbung Schwerpunkt setzen auf Unterschiede ggü. Wettbewerbsprodukte,Differenzierung und eigene Vorzüge hervorheben
  • 17. a) Nennen Sie die 5 Phasen im Produktlebenszyklus. b) Beschreiben Sie die Charakteristika der Phase Markteinführung. a) Die 5 Phasen lauten: Entwicklung Markteinführung Wachstum Reife Absatzrückgang b) Phase Markteinführung: Absatz wächst langsam, noch kein Gesamtgewinn,hohe Marketing Kosten, hohe Kosten für Vorfinanzierung der Händlerlager,Werbung informiert
  • 18. Beschreiben Sie die Charakteristika der Phase Wachstum im Produktlebenszyklus. Phase Wachstum: Produkt ist akzeptiertAbsatz steigt schnelleconomies of scale werden realisiert, guter Gewinnneue Einsteiger kommen, neue Varianten anbieten,Lieferfähigkeit sicherstellenWerbung differenzierendMarktanteil steigtneue Absatzkanäle erschließen
  • 19. Nennen Sie die drei Möglichkeiten des Produktauslaufs und beschreiben Sie diese stichwortartig. Phase out ohne Änderung der Marketing Strategie . Run out ausnutzen der verbliebenen Stärken, Werbung fokussieren. Immediate Drop unprofitables Produkt sofort aktiv herausnehmen
  • 20. Nennen Sie in der Produktentwicklung vier Meilensteine, die ein Produkt bestehen muss, um die Serienreife zu erlangen. Meilensteine der Produktentwicklung Ideenfindung Check Übereinstimmung mit Unternehmenszielen Geschäftsplan, Hinreichende Profitabilität Produktentwicklung erfolgsversprechend Test-Marketing, Erwartung getroffen Serienreifmachung erfolgreich
  • 16. Zeichnen Sie die typischen Verläufe im Produktlebenszyklus in ein Diagramm. Beschreiben Sie für b) – e) die Besonderheiten und geben Sie jeweils ein Produktbeispiel an. Benennen Sie die Phasen, Abzisse und Ordinate. a) ein normales Produkt (2) b) ein nostalgisches Produkt (4) c) ein sehr erfolgreiches Produkt (5) d) einen Flop (1) e) nach erfolgreicher Etablierung im Ausgangsmarkt folgt der Markteintritt in einen weiteren neuen Markt (3) a) Normaler Anstieg, dann Reife Phase und Rückgang b) Nach Absatzrüchgang wieder Anstieg (z.B. Oldtimer-Motorrad) c) Steiler Verlauf in  Phase Einführung und Wachstum mit ausgeprägter Plateubildung (z.B. VW-Käfer) d) Geringer Umsatz in Einführungs- und Wachstumsphase. Kippt sehr früh ab. Kein (ausgepärgtes) Plateu. e) Treppenförmiger Verlauf durch Eintritt in neue Märkte.
  • 14. Verdeutlichen Sie von den im Skript gelisteten Unterscheidungskriterien vier Kriterien, um den Unterschied zwischen den Extremfällen „Konsumgüter“ und „Industriegüter“ zu verdeutlichen. Kriterium                                       Konsumgüter                                     Industriegüter 1. Kunde                                       Endverbraucher           Konsument Nicht der Endverbraucher 2. Markt Relativ                           groß in etablierten                         Relativ klein in etablierten                                                     Indurstrieländern                           Industrieländern                                                    Aber relativ klein in                        Aber relativ groß in                                                    Schwellenländern                          Schwellenländern 3. Käufer                                       Sehr viele Käufer                        Relativ wenige Käufer und                                                      Anonyme Käufer.                       Käufer sind genau bekannt. 4. Entscheidung                              Wenig rational                            Rationale Entscheidung                                                             emotional                              Wirtschaftlichkeit wichtig 5. Auftragswert jeTransaktion           Relativ klein                                     Relativ groß 6. Entscheider                                1 bis max. 3 Viele                              teilweise > 20 7. Verkaufssituation                          Relativ einfach                                    Komplex
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