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Entwicklungspsychologie (Fach) / 9.3 Mittlere und späte Kindheit (6-12) (Lektion)

Mittlere und späte Kindheit (6-12)

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  • Kognitive Entwicklung: Aspekte: • Aufrechterhaltung relevanter Informationen• Hemmung automatisierter Handlungstendenzen• Kognitive Flexibilität• Koordination multipler Aufgaben• Handlungsplanung
  • Hemmung automatisierter Handlungstendenzen Der Stroop-Effekt bezeichnet ein experimentalpsychologisches Phänomen, dass bei mentalen Verarbeitungskonflikten auftritt. Er zeigt, dass trainierte Handlungen nahezu automatisch ablaufen, während ungewohnte Handlungen eine größere Aufmerksamkeit benötigen. Diese Stroop-Interferenz ist ein eindrucksvolles Beispiel für den hohen Grad an Automatisierung des menschlichen Leseprozesses.Dieser Effekt tritt auf, obwohl die die Anweisung erfolgt ist, den Wortinhalt überhaupt nicht zu beachten.
  • Koordination multipler Aufgaben Gleichzeitige Bearbeitung zweier oder mehrerer Aufgaben
  • Handlungsplanung • Kombination bekannter Teilhandlungen zu einem Gesamtablauf• Bsp.: Turm von Hanoi=> Verbesserung bis in die späte Kindheit, eventuell bis ins frühe Erwachsenenalter
  • Persönlichkeitsentwicklung: Einfluss des Erziehungsstils • Autoritärer Stil Starke Kontrolle, strenge Strafen wenig Möglichkeiten für das Kind, eigenverantwortlich zu handeln Ungünstig für das Selbstwertgefühl
  • Persönlichkeitsentwicklung: Einfluss des Erziehungsstils: • Permissiver Stil Kaum Grenzsetzungen Kind lernt wenig soziale Regeln, empfindet u.U. die Eltern als desinteressiert Ungünstig für das Selbstwertgefühl
  • Persönlichkeitsentwicklung: Einfluss des Erziehungsstils: • Autoritativer Stil Klare Regeln mit guten Begründungen, Diskussionen mit dem Kind, Entscheidungsspielräume, emotionale Zuwendung Günstig für das Selbstwertgefühl
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