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Entwicklungspsychologie (Fach) / 6.3 Entwicklung des moralischen Urteils (Lektion)

Allgemeines & Weiterentwicklungen im kognitivistischen Ansatz

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  • Die motivationale Dimension: Altruistische Motivation •Prosoziales Handeln aufgrund von Empathie (empirisch gut belegt) •Probleme:->Emotionale Erregung (Mitleid) kann zur Flucht führen->Empathie wird eher für Nahestehende oder ähnliche Personen empfunden, prosoziales Handeln bleibt dann selektiv in der Binnengruppe=>Beides kann durch das Ideal generalisierter Hilfsbereitschaft überwunden werden
  • Happy-Victimizer-Phänomen Damit sind Menschen gemeint, „die wissen, was moralisch richtig wäre, aber nicht motiviert sind, dementsprechend zu handeln."
  • Die kognitive Dimension Domänetheorie von Turiel (1984) verschiedenen Domänen sozialen Wissens: 1.Moral2.Konvention3.Persönlicher Bereich4.Recht
  • Moralisches Lernen bei Kindern: (3) Kinder lernen:•welche Normen gelten•wie die Normen begründet werden•welche Ausnahmen gerechtfertigt sind
  • Moralisches Entlernen in der Adoleszenz: •Bei Kindern: moralische Regeln universell und unabänderlich •In der Adoleszenz: moralischer Relativismus. Jugendliche verstehen nun Grenzen, Ausnahmen, Kulturgebundenheit von Normen. Sie können über alternative Welten nachdenken. Dies führt (vorübergehend) zu einer Infragestellung aller vorgefundenen Normen.•Später werden Grauzonen und kulturabhängige Normen in das Verständnis moralischer Prinzipien integriert. Keine Absolutheit wie bei Kindern, aber Relativismus klingt ab.
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