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Mediensystem der BRD (Fach) / Wettbewerbsverhältnisse im dualen Rundfunksystem (Lektion)

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Diese Lektion wurde von roflkopter erstellt.

Lektion lernen

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  • Beschreibe die Verteilung empfangbarer privater Fernsehsender Spartenprogramme Pay-TV Spartenprogramme Free-TV Vollprogramme Free-TV
  • Nenne und erläutere zwei deutsche Medienkonzerne Bertelsmann/RTLHerkunft: Buchclubs–Stärke: breite Angebotspalette–Schwerpunkt: InternationalProSiebenSat.1 Media AG (gegr. 2000; bis 2002 Kirch; seit 2003 Finanzkonsortium unter Haim Saban; 2006 KKR und Permira; diverse Fondsgesellschaften)–Herkunft: Filmrechte–Stärke: Verwertungsrecht–Schwerpunkt: Deutschland
  • Machen Sie die Zuschaueranteile der verschiedenen Veranstalter deutlich ÖR: ca. 45% RTL Group: ca. 23% Pro7Sat1 Media: ca. 19% Sonstige: ca. 13%
  • Welche Güter können Medien darstellen? Kulturgüter Wirtschaftsgüter
  • Zähle besondere Formen der Erlösgenerierung bei Medienprodukten auf Flat Rates Pay-TV Erlöse auf Umwegen generieren: Kombination von nicht-rivalisierenden Gütern (red. Inhalte) mit rivalisierenden Gütern (Werbung) 
  • Was ist die "Vertikale Integration"? Konzernstrategie Mehrere aufeinanderfolgende Wertschöpfungsstufen werden in einem Unternehmen zusammengefasst 
  • Was sind Vorteile vertikaler Integration? Bereiche wie Forschung, Entwicklung, Markenname und Managementwissen könnenfür alle Bereiche genutzt werden. Bessere Qualitätskontrolle Möglichkeiten eines einheitlichen Produktdesigns Reduzierung von Transaktionskosten
  • Was sind Vorteile der flexiblen Spezialisierung? = Konzernstrategie Entflechtung von Großkonzernen Konzentration auf das Kerngeschäft Flexible Reaktion auf verkürzte Produktzyklen Flexibilität durch Qualifikation der Mitarbeiter Verlagerung von Risiken
  • Was sind "Customer Value" und "Customer Relationship Marketing"? Konzernstrategien Customer Value: Werte, die sich durch das Ausschöpfen aller Aktivitäten eines Menschen schöpfen lassen (z.B. aus seinem Fernsehen-/Medienkonsum) Customer Relationship Marketing: Ausrichtung aller unternehmerischer Strukturen, Prozesse und Aktivitäten auf Kundenbedürfnisse Rezipient als Konsument und Erlösquelle, wird durch Digitalisierung erleichtert
  • Was bedeutet Konvergenz im medienpolitischen Sinne? die wechselseitige Angleichung der zuschauerstärksten Programme in struktureller, inhaltlicher und qualitativer Hinsicht. Lässt sich durch Programmstrukturanalysen feststellen.
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  • Wie wies Klaus Merten Konvergenz nach? Was stellte er fest? mit der Hörzu-Analyse anhand 4 Faktoren: absolutes Sendevolumen, relative Veränderung der Sparten, Sendeplatzverschiebung, Rezeptionsveränderung Konvergenz zwischen ÖR und Priv. RF in HSZ (20-22 Uhr)
  • Warum sind Programmstrukturanalysen nur bedingt zu vergleichen? HSZ Kategorienbildung Stichprobe oder Vollerhebung
  • Wie ging die ARD/ ZDF Werbegemeinschaft bei ihrer Programmstrukturanalyse vor? vier ausgewählte Wochen; seit 2001 Vollerhebung qualitativ-quantitative Inhaltsanalyse von 19-23 Uhr (HSZ) Gesamtes Sendevolumen
  • Wie unterscheidet sich das Programm der HSZ von dem des restlichen Tages? Das Erste, ZDF, Sat1 und RTL schalten mehr Fiktion  Magazine nehmen (außer bei Pro7) ab Reality-Formate nehmen ab Shows nehmen zu
  • Welche Differenzierung wurde in der ALM-Studie 2007 zunächst vorgenommen? Differenzierung in: Unterhaltung: fiktionale, nonfiktionale Unterhaltung  Information: bes. politische Themen, Sach- und Lebensweltthemen Unterhaltung und Information: Human touch, Sport
  • Welche Differenzierung nimmt die ALM-Studie seit 2012 vor? Fiktionale Unterhaltung (Spielhandlungen) Nonfiktionale Unterhaltung (Shows und Spiele) Fernsehpublizistik (Information und Unterhaltung: Kontroverse Themen, Sachthemen, Ratgeberthemen, Sport, Human Touch)
  • Erläutere das Ergebnis der ALM-Studie Bei Sat1, Pro7, kabel wird fiktionale Unterhaltung am meisten angeboten, nonfiktionale Unterhaltung und Fernsehpublizistik nur wenig Das gleiche gilt für RTL, VOX und RTL II, wobei nonfiktionale Unterhaltung und Fernsehpublizistik deutlich mehr ausgestrahlt - zusammen ca. 50% ARD, ZDF: Fernsehpublizistik und fiktionale Unterhaltung ca. gleich, nonfiktionale wenig
  • Was ist Parallel- und Komplementärprogrammierung? Parallel: Programmplanung als Wettbewerbsstrategie bezüglich verschiedener Sender(-familien) Fernsehveranstalter treten mit ähnlichen Programmangeboten direkt gegen die Konkurrenz an. Komplementär: Programmplanung innerhalb einer Senderfamilie Fernsehveranstalter weichen der Konkurrenz aus, indem, sie ein komplementäresProgramm anbieten
  • Was ist das Fazit der Programmstrukturanalysen? Medienpolitische und medienökonomische Relevanz – unterschiedliche Interessenlagen ÖR: informationsorientiertes Profil Privater Rundfunk: Profil im Sinne einer „Marke“; Parallel- und Komplementärprogrammierung Eingeschränkte Vergleichbarkeit (HSZ, Stichprobe oder Vollerhebung, Kategorienbildung)
  • Warum ist eine Programmstrukturanalyse wichtig? wegen Rivalität zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten
  • Zähle Kriterien auf, die Angebote im Internet, laut ZAK, zu Rundfunk machen. Mindestens 500 Nutzer gleichzeitig?  Journalistisch-redaktionelle Gestaltung?  Sendeplan? Live-Verbreitung des Angebots? 
  • Welche Internet-Plattformen gibt es? Videoportale-Plattformen: aus versch. Quellen. Finanzierung über Werbung → offene Portale: Publikation durch Produzent→ geschlossene Portale: Publikation nur durch Anbieterseite Video-On-Demand-Stores: Angebot von Videos, Abrechnung pro Video  Abo-Plattofrmen: uneingeschränkter Zugang, definierte Auswahl, regelmäßige Gebühr 
  • Nenne jeweils 3 Konzernstrategien von RTL und Pro7 Sat1 bzgl. der Digitalisierung. RTL:  Betreiber von Internetportalen (clipfish, wetter.de, ...) Video-On-Demand-Portale der eigenen Free-TV Sender Social TV App "RTL inside" Pro7 Sat1: Webangebote der TV-Programme Betreiber von Internetportalen (wer-weiss-was.de, wetter.com, ...) Video-on-Demand-Portal „maxdome“ Video-Portal „MyVideo“
  • Wo erhält man Informationen über Verflechtungen im Medienbereich? Bericht der KEK Media Perspektiven ALM Jahrbücher Journalism Review