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Molekulare Tierzucht (Fach) / Genomdatenbanken (Lektion)

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  • Read kurze überlappende DNA- oder Proteinsequenzen aus der Sequenzierung (methodenunabhängig) = unbekannter Sequenzabschnitt, grobe Länge bekannt = Fragment
  • Ablignment bioinformatisches Verfahren zur Berechnung der Überlappung von Reads um eine Konsenssequenz zu erstellen
  • Coverage Anzahl an Reads mit denen eine Sequenzposition abgedeckt wird
  • Conting angrenzender, zusammenhängender Satz überlappender reads
  • Sequenz-Gap Sequenz-Lücke, noch keine ausreichenden Reads vorhanden, Kenntnis das Sequenz vorhanden
  • Physisches Gap Lücke in der Sequenz, Struktur unbekannt, keine Verbindung zwischen Contigs bekannt
  • Scaffold ein mehr oder minder großer rekonstruierter Teil der Genom-Sequenz, der sich aus Contings und Gaps zusammensetzt
  • Assembly Ordnung und Zusammenführung von DNA-Fragmenten zur Erstellung größerer Ordnungseinheiten bis hin zum vollen Genom -> Assemblies sind dynamisch und werden mit der Zeit aktualisiert, jede Assembly-Version besitzt eine eigenständige Bezeichnung: Beispiel Rind: UMD3.1.1 -> Annotationen und Alignments sind Assembly spezifisch und nicht zwangsläufig übertragbar
  • Annotation Identifizierung von Genen in einer Sequenzstruktur (Assembly) mithilfe von bioinformatischen Methoden: d.h. Alignmen und Mustererkennung
  • EST Expressed Sequence Tags Basis sind cDNAs die aus reverser Transkription von mRNA gewonnen werden und somit die exprimierten Teile der Sequenz enthalten
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  • cds coding sequences, die Summe aller ESTs eines Genes
  • Acession Numbers klar definiertes ID-Nummern System für Sequennzen etc. Nachvollziehbarkeit der Herkunft und Einheitlichkeit
  • Allgemeiner Nutzen von Genomdatenbanken und Anwendungsbeispiele Allumfassende Bereitstellung und Pflege von molekularbiologischen Forschungsergebnissen für JEDERMANN Suche nach Geninformationen Alignment von Nukleotidsequenzen -> BLAST (Basic Local Algnment Search Tool) Suche nach Sequenzvarianten für Analysen