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Persönlchkeitspsychologie (Fach) / Eigenschaftstheorien II (Lektion)

Vorlesung 8

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  • Costa und McCrea Facetten ermitteln auf der Basis einer Durchsicht der psychologischen Literatur  (keine Faktorenanalyse) stellen nur eine Möglichkeit für Sub Konstrukte der Big Five dar 5 faktorielle Struktur teilweise gut replizierbar, 30 faktorielle Primärstruktur in Faktorenanalyse problematisch  fünf Faktoren erlauben als generelle, stabile und (vergleichsweise) universelle Eigenschaftsdimension umfassende Beschreibung individueller Unterschiede in Temperamentsbereich  deskriptives Modell,daher geeignet zur Verhaltensbeschreibung und ggf- vorhersage, ABER keine Erklärung, warum sich PErsonen in zb Extraversion unterscheiden  Ansatz für potentielle Erkläungen:biologisch (genetische Basis)
  • FFM kritik von Jack Block 1) lexikalischer Ansatz2) Subjektivität3)faktorenanlystisches Vorgehen 4) Datenbasis
  • Jack Block: Lexikalischer Ansatz nicht unumstritten( finden sich wirklich alle psychologisch sinvollen Konstrukte in Alltagssprache wieder) aber wenn dann auch konsequent
  • Jack Block: Subjektivität Problem1: Redutionsschritte bei Cattell nicht durchweg objektivierbarProbelm2: Schon Cattell fügte Begriffe zur Allport Odbert Liste hinzu
  • Jack Bloch: Datenbasis alle frühen Ergebnisse basieren auf Cattells Variableset bzw. Daten; Norman erstellte zwar neue Liste , ordnete Begriffe dann aber 5 Faktoren hinzu
  • FFM: kritik von Hans-Jürgen Eysenck Generalität der fünf Faktoren Anzahl der Faktoren  Theoriemangel Ermangelung einer biologischen Basis
  • Eysenck: Generalität der fünf Faktoren drei der fünf Faktoren ( Offenheit, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit) stellen eher Primärfaktoren der generellen Faktors Psychotzizmus dar
  • Eysenck: Anzahl der Faktoren Meta Analyse über faktorenanlystischen Studien sprechen eher für drei anstatt für fünf generlle Faktoren der Persönlichkeit
  • Eysenck: Theoriemangel Fünf Faktoren Modell trifft keine Aussagen zu einer theoretischen Grundlage der fünf Fktoren bzw. zu Zusammenhängen verwendeter hypotetischer Begriffe untereinander (nomologisches Netzwerk)
  • Eysenck: Ermangelung einer biologischen Basis Fünf Faktoren Modell trifft keine Aussage zur biologischen Verknüpfung zwischen genetischen und Verhaltensunterschieden
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  • Eysenck: Herleitung im Überblick im gegensatz zu Cattell/FFM (=induktiver Ansatz) Orietierung an vorherghende Theorien (=deduktiver Ansatz) Bezugnahme u.a auf Galen/Kant/Wundt: Lehre von den vier TemperametenJung: Einstellungstypen (Extraversion vs. Introversion)und Krankheitsformen-> Extraversion und NeurotizmusKretschmar: Kontinuum gesund-krank-> PsychotzismusPawlow/hUll: Bedeutung  physiologischer Erregung /Hemmung-> Aktivierungstheorie der Persönlichkit
  • Eysenck: Grundlegende Persönlichkeitstraits PEN EXTRAVERSION geselliges, sorgloses Verhalten, auf Abwechslung gerichtet, Tendenz sich ständig zu bewegen vs ruhiges,introspektives, sozial distanziertes Verhalten  NEUROTIZIMUS emotionale Überempfindlichkeit,Klagen über somantische Beschwerden, unangenehme Grfühle, entwicklung neurotischer Störungen unter stress PSYCHOTIZISMUS agressives, kaltes, unpersönliches egozentrisches Verhalten
  • Herleitung Extraversion/Neurotizismus Ausgangspunkt: Untersuchung 1944 (700 nuerotische SOldaten) Einschätzung auf 39 dichotome Varibalen Faktorenanalyse:4 Faktoren, erste zwei Faktoren:Neurotizimus undExtraversion weitere,eher subjektiv gefärbte Arbeiten zur Absicherung der beiden Dichotome
  • Eysenck: Herleitung Psychotizimus Untersuchung von 1952 100 Normalpersonen, je 50 Schizophrene und Manisch-Depressive Interkorrelation und Faktorisierung der Testwerte, Ergebnis:gleiche Faktorenmuster bei Gesunden und PSychotikern, keine Unterschied zwischen Psychotikergruppen Fragebogenkonstrukt ab 1968, Zusammenstellung von items anhad der Forderung nacha) Diskriminierung der Psychotiker von Normalen und von Neurotikernb) Unabhänigkeit  von Extraversion und Neurotizimus
  • Eysenck: Fazit hypotetisch-deduktiven Überlegungen und einer INtegration der überkommenden Temperamentslehre sowie Überlegungen Jungs/Kretschmars Entwicklung von Temperamentsdimensionen mit deutlicher Korrespondenz zu denen individueller Ansätze konkretes vorgehen bei HErleitungen der Temperamentsdimension (Entstehungszusammenhang) teils fragwürig, empirische Bewährung (Begründungszusammenhang) jedoch im wesentlichen gegeben  Ausgangspunkt zahlreicher Weiterentwicklungen
  • weitere traittheorien Tellegen & Waller/ Depue: Annhame 3er Temperamentsdimensionen Gray: 30 Grad Rotation der Ey. Dimensionen Extraversion /Neurotizsmus Zuckerman: Faktorenanalyse  über zahlreiche Fragebogenmaße von Persönlichkietstraits Cloninger: Integration von Gray und Zuckerman
  • Probleme deskriptiver Traitheorien woher kommen interindiiduele Untesch. zw den Ausprägungen? kein Ansatzpunkt für wirksame Modifikationen Klräung von Fragen erfordert Rückgriff auf explanative Traittheorien ua Rückgriff auf biopsychologische Traitheorien