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Persönlchkeitspsychologie (Fach) / Kognitive und Handlungstheorien (Lektion)

Vorlesung 6

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  • George A. Kelly: Basisannahmen Kognitive PSychologie: umfassendes Verständnis menschlichen (und tierischen) Erlebens und Verhalten ohne Berücksichtigung (subjektiver( kognitiver Prozesse nicht möglich wären Menschen sind fähig:- sich aus freiem Willen Ziele zu setzten-Mittel zur Erreichung von Zielen nach Effektivität ud Effizienz zu beurteilen, sich Konsequenzen verschiedenenr Verhaltensalternativen vorzustellen-komplexe und u.U langfristige Handlungspläne zu erstellen, zu bewreten und anzupassen
  • Kelly: Menschenbild Jeder Mensch ist ein WIsschenschaftler. Er repräsentiert und konstruiert Umwelt aktiv, macht Erfahrung, nimmt dabei Ähnlichkeiten und Unterschiede war, formuliert eigene Konstrukte, um Erfahrungen zu ordnen und Ereignisse vorzusagen
  • Kelly:Implikation Individuum ist in seinem Bestreben, zukünfitger Ereignisse vorherzusagen, auf die Zukunft hin orientiert Individuum kann Umwelt repräsentieren , nicht nur auf sie reagieren Individuum kann daher Umwelt auch reininterpretieren und rekonstruieren Individuum ist dabei frei und determiniert zugleich: frei im hinblick auf die Konstruktion von Ereignissen und die Auswahl von Konstrukten, aber auch gebunden an diei Konstruktionen
  • Kelly.: Konstrukte Elemente des kognitiven Systems eines Individuums und Mittel zur Vorhersage von Ereignissen Kategorisierung; Kernkonstrukte vs. peripheren Konstrukte  hierachische Ordnung: übergeordnet vs. untergeordnete Konstrukte  Bewusstheit von Konstrukten: verbale vs. präverbale Konstrukte
  • Kelly: Theorie persönlicher Konstrukte: Basispostulat DIe Prozesse einer Person werden psychologisch kanalisiert durch die Art, in der sie Ereignisse wahrnimmt 11 Korollarien
  • Korollarien Konstruktionskorollarium-Eine Person antizipiert Ereignisse, indem sie ihre Wiederholung konstruiert Erfahrungskorollarium-Konstruktsysteme werden durch Erfahrungen angepasst Dichotomiekorollarium-Das Konstruktsystem einer Person besteht aus einer endlichen Zahl dichotomer Konstrukte Organisationskorollarium-Jede Person entwickelt eingenes System von Konstruktzusammenhängen Bereichskorollarium-Ein Konstrukt ermöglicht Antizipation eines begrenzten Ereignisbereichs Modulationskorollarium-Veränderbarkeit eines Konstuktsystems abhänig von Konstruktdurchlässigkeit Wahlkorollarium-Personen wählen den Konstruktpol, der bessere Voraussage ermöglicht Individualitätskorollarium-Personen unterscheiden sich in ihrer Konstruktion von Ereignissen Kommunikationskorollarium- Soweit Person ihre Erfahrungen ähnlich konstuiert wie andere, ähneln ihre psychologischen Prozesse denen der anderen Person Fragmentationskorollarium-Personen setzen teils inkompatible Konstrukte ein Sozialitätskorollatium-Soweit Person die Konsturktionsprozesse einer andeen Person nachvollzieht, nur soweit kann sei eine Rolle spielen in einem sozialen Prozess der die anderen Person einschließt
  • Kelly: Messinstrumente Role Construct Repertory (Rep) Test Vorlage von bis zu 25 Rollen drei Rollen werden ausgewählt, Klient muss sagen, unter welchem Aspekt zwei der Personen ähnlich und von der dritten verschieden sind jeweils drei neue Rollen und deren Ähnlichkeitsunterschiede bis Untersucher glaubt, das System persönlicher Konstrukte des Klienten verstanden zu haben
  • Kelly: Fixed Role Therapy Konstruktsysteme nie "wahr", aber ggl. ungeeignet um einen Menschen angemessens Leben zu ermöglichen Therapeutische Aufgabe: unangemessenes Konstruktsystem erkennen und Klienten helfen, ein besseres zu entwickelnt Methode: rollenspiel
  • Kelly: differenzielle Perspektive Personen unterscheiden sich in: in ihren Konstrukten in der Organisation ihrer Konstrukte in der Art, wie sie ihre Konstrukte benutzen in der Anzahl ihrer Konstrukte in der Komplexibilität ihres Konstruktsystems in der Zugänglichkeit für die Veränderung ihrer konstrukt "Persönlichkeit eines Menschen ist ein Konstruktsystem"
  • Rotter: Grundannahmen Verhaltensgleichung Lerntheoretische fundiertes Erwarungs x Wert ModellVPx,s,v,=f(Ex,s,vVWv,s)
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  • Rotter: Grundannahmen Verhaltenspotential (VPx,s,v)= Wahrscheinlichekit, dass ein erhalten X in einer Situation S mit Aussicht auf einen Vertsärker V auftritt Erwartunug(Ex,s,v)= Antizipation der Wahrscheinlichkeit, mit de das Verhalten X in der Situation S zu einem Verstärker V führt Verstärkungswert(VWv,s)-wie attraktiv ein Verstärker V in einer Sitaution S von der handlenden Person eingeschätzt wird Verhalten findet immer in psychologischer SituationS  statt- Wahrnhemung und Interpretation situativer Reize fließt in alle verhaltensrelevanten Prozesse mit ein
  • Rotter: Generealisiert Erwartung entwickeln sich als Quinntessenz aus den bisher gemachten Erahrungen mit verschiedenen Verhaltensweisen und deren Konsequenzen Funktion= in spezifischen Situationen das Potential der verfügbaren Verhaltensalternativen rasch und ohne aufwändige INformationssammlung kalkulierbar zu machen drei generalisierte Erwartungen besonders relevant Problemlöseerwartung Erwartung über den Ort der Kontrolle von Verstärkern und Erwartungen hinsichtlich der Vertrauenwürdigkeit anderer
  • Rotter: Problemlöseerwartung Annahmen darüber ob es einer Peson im Allgemeinen gelingt, auftauchende Probleme auch dann lösen zu können, wenn sie dafür noch keine adäquaten Problemlösestartegie besitzt und vorhandenen Strategien nicht anwendbar sind oder versagen
  • Erwartung über Ort der Kontrolle von Verstärken (Kontrollüberzeugung) ..beziehen sich darauf, in welchem Umfang eine Person sich selbst un ihr Verhalten als ursächlich für den Erhalt von Verstärkern ansieht internale Kontrollüberzeugung= Person glaubt, dass im Allgemeinen sie slebst in der Lage ist zu bestimmen, ob sie einen Verstärker bekommen oder nicht  externale Kontrollüberzeugung= Person glaubt, dass sie selbst wenig Einfluss darauf hat, was passiert, sondern dass äußere Einflüsse wie andere Personen oder die Umstände maßgeblich sind
  • Rotter: Erwartungen hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit anderer entscheiden darüber, ob sich Person auf Aussage und Ankündigungen anderer verlässt oder diese bezweifelt wird erworben sowohl im dirketen persönlichen Umgang mit anderen Menschen als auch in der Auseinadersetzung mit Botschaften die von Medien wie dem Fernsehen vermittelt wird zentraler Pfeiler sozialer Ordnung
  • Bandura: Slebstregualtion Betonung der Kontrolle menschlichen Verhaltens durch das Selbst: Menschen setzen sich Ziele und bewerten ihr Verhalten nach dem Erreichen oder Verfehlen von selbstgesetzten Standarts
  • Bandura: Selbstwirksamkeit Erfahrung und deren Repräsentation führt zu Vorstellungen über die eigene Selbstwirksamkeit Wahrnehmung bzw. Einschätzung der eigenen Wirkamkeit oder Tüchtigkeit im Umgang mit Personen und Situationen Information zu Selbstwirksamkeit aus vier Quellen-eigene Erfahrung-stellvertretenede Erfahrung-Selbst- und Frembewertung-emotionale Zustände Selbstwirksamkeitserwartungen haben Auswirkungen auf-Bereitschaft, schwierige Aufgaben zu lösen-Selbstwertgefühl-Beziehungen
  • Bandura: zusammenfassung Selbstregualtion: Menschen setzten sich Ziele und bewerten ihr Verhalten nah dem Erreichen oder Verfehlen von selbstgesetzten Standarts Selbstwirksamkeit: Wahrnehmung bzw. Einschätzung der eigenen Wirksamkeit oder Tüchtigkeit im Umgang mit Personen und Situationen Selbstwirksamkeitserwartungen haben Auswirkungen auf:-Bereitschaft, schwierige Aufagebn zu lösen-Selbstwertgefühl-Beziehungen Selbstwirksamkeits-vs. Ergebniserwartung: Verhalten wird aktiviert durch Erwartungen an Verhaltens-Ergebnis_Zusamenhängen (Ergebniswartung)und Erwartungen an die Effektivität eignen Verhaltens (Selbstwirksamkeitserwartugn)
  • Kritik von kognitiven und Handlungstheorien konkrete Details der Theorien bedürfen weitere Forschung
  • Fortwirken von Kognitiven und Handlungstheorien neurobioloische Resultate belegen zentrale Annahme von Kelly Erwartuns-x-Wert-Modelle wie das von Rotter nach wie vor erfolgreich zur Erklärung der Wahl von Verhaltensalternativen Selbstwirksamkeit als wichtigr Prädiktor für die Bewältigung kritischer Lebensereignisse sozial-kognitve Lerntheorien wie die von Bandura als aktueller forschungsansatz, auch im Bereich Cognitie Neuroscience aktuelle Versuche, sozial-kognititver Lernthorien im Einklang zu bringen mit Eigenschafts-und Biopsaychologischen Theorien
  • Zusammenfassung BEtonung der Bedeutung von kognitiven Prozessen für die Erklärung menschenlichen Verhaltens Hervorhebung der Rolle von Erwartungen als handlungsleitende Kognition KELLY: persönliche Konstrukte zur Antizipation künftiger EreignisseROTTER: situative Erwartungen sowie genreralisierte ErwartungenBANDURA: Erwartungen an Verhaltens-Ergebnis-Zusammenhänge und Erwartungen an die Effiktivität eigenen Verhaltens