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Persönlchkeitspsychologie (Fach) / Psychodynamische Theorien (Lektion)
Vorlesung 3
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- weitere Vertreter Carl Gustav Jung- Analytische Psychologie Alfred Adler- Individualpsychologie Erik H. Erikson- Identitätssuche Melanie Klein- Theorie der Objektsbeziehung Bowlby&Ainsworth- Bindungstheorie
- Gemeinsamkeiten Freud und weitere Vertreter Psychologischer Determinismus Mensch als Energiesystem Homöostase und Hedonismusprinzip Rolle des Unbewussten Bedeutung frühkindlicher Erfahrungen Therapieorientireung
- 1) Dynamisches Modell (Trieblehre) Arten von Trieben Sexualtrieb Selbsterhaltungstrieb = Eros; Energie= Libido Destruktionstrieb Agressionstrieb=Thanatos; Energie= Destrudo
- Merkmale von Trieben Quelle körperliche BEdürfnisse Nahrungsmangel Drang Bedürfnisstärke/- Intensität Hunger Ziel Spannungsreduktion Sättigung Objekt Mittel, um Trieb zu befriedigen Brötchen
- Topografisches Modell (Topische lehre) Unterscheidung von drei Bewusstseinsebenen bzw schichten der psyche unter Hervorhebung der entscheidenen Rolle des Unbewusstenn bewusst vorbewusst unbewusst
- Strukturmodell (Instanzenlehre) Unterscheidung in drei Instanzen der Psyche, die in unterschiedlichem Grade bewusst oder dem Bewusstsein zugänglich sind (vorbewusst) bewusst vorbewusst : Ich; Kognition unbewusst: Über- ich 2. Esnormen Triebe-Ich Ideal -Gewissen
- alStrukturmodell ES/ÜBER ICH/ICH ES verlangt nach Triebefriedigung; ÜBER ICH bewertet Wünsche des ES bzw. stellt Forderungen; ICH vermittelt im Abgleich mit Realität Realität -> Ich / Realitätsprinzip <- Über Ich Moralprinzip <- ES Lustprinzip
- Realangst? REalangst entsteht durch Bedohung von Außen, moralische bzw. neurotische Angst durch Verstoß gegen Ansprüche des ÜBER ICHbzw. ES Realität -> ICH REalangst <- Über ICH Moralische Angst <- ES NEurotische Angst
- Handlung und Denkmodell Ansprüche des es kann im Handeln oder Denken unmittelbar (Primär Modell) oder durch Intervention des ICH über Umweghandlungen oder Pläne (Sekundärmodell) entsprochen werdnen
- Abwehrmechanismen Ansprüce des ES oder ÜBER ICH kann nicht entsprochen werden, sie werden ins Unbewusste verdrängt
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- Wichtige Abwehrmechanismen Verschiebung: Verlagerung der Triebenergie auf andere Objekt Sublimierung: Ersatz verbotener durh zulässige Art der Befriedigung Reaktionsbildung: Verkehrung verbotenen Verhaltens ins Gegenteil Projektion: Unterstellung eigener Triebwünsche bei anderen Regression: Rückzug auf frühere Stufen der Triebbefriedigung Kompensation: Verhüllung von Schwächen durch Betonung von Stärken Rationalisierung: Umdeutung von Verbotenem in Akzeptierbares LEugnung: Weigerung, unangenehme Realität wahrzunehmen Verdrängung: unerlaubte Handlung erden ins Unbewusste abgedrängt und könnten dadurch keine Gewissensnagst mehr verursachen
- Entwicklungsmodell (Psychosexuelle Entwicklungsphasen) CHarakter als die typische Triebdynamik einer Person resultiert aus konstitutioneller Stärke des ES ANsprüche und erfahrungsbedingter Stärke der ICH Funktion und über ICH ansprüche wird geformt durch Geschichte der Triebregulation bzgl. erogener Zonen während frühkindicher psychosexueller Entwicklungsphasen, in denen es durch zu starke/ zu schwache Triebbefriedigung zu Fixierung kommen kann
- Orale Phase 1. LJ Erogene Zone: Mund (Saugen wird durch Nahrungsaufnahme als befriedigend empfunden) Erfahrung: Abhänigkeit, ust an Aufnahme Oraler Charakter: Vorliebe für orale( Essen, Trinken, Rauchen), materielle(Geld), oder idelle Aufnahme (Wissen); ABhänigkeit
- Anale Phase 1-3.LJ Erogene Zone: Anus(Lust am AUsscheiden) Erfahrung: KOntrolle über Rückhalt und Ausscheidung Anal retentiver Charakter: Geiz und Zwanghaftigkeit infolge zu schwacher analer Triebbefriediung Anal expulsiver Charakter: Verschwendung und geringe Selbstkontrolle bei starker analer Befriedigung
- Phallische Phase 3-5. LJ Erogene Zone: Genitalien(Lust am Sex) Erfahrung: Anziehung durch Mutter/Vater, anders Elternteil als Rivale,Identifikation damit als KOmpensation und Ausgangspunkt des Über Ich Phallischer Charakte: machohaftes Verhalten beim Mann, kokett-naives VErhalten bei Frau
- weitere Phasen 6-12. LJ Latenzphase: Sexualtrieb schlummert, geistige ENtwicklung im Vordergrund Genitale Phase (pubertät): Genitalien als erogene Zone; Verlangen richtet sich aber nicht auf Eltern, sondern Gleichaltrige und bildet Basis für die Sexualität Erwachsener
- Psychoanalyse als Erkenntnismethode Ziel: Bewusstmachung von Verdrängung vorgehen: Traumdeutung, FReie Assoziation, Übertragung
- Psychoanalyse als Therapiemethode Lernprozess Wachstumsprozess, der durch Neurose unterbrochen wurde, wird vervollständigt Patienten werden unter günstigeren Bedingungen den emotionalen Situationen ausgesetzt, die sie in der Vergangenheit nicht handhaben konnten-Bewusstmachung des Konflikts -Wiederholen .erfolgreiche Durcharbeitung/Bewältigung des Konflikts
- Empirische Prüfung Bsp: Experiment von Speismann et al (1964) Hautleitfähgkeitsmessung bei FIlm über schmerzhaftes Beschneidungsritual an männlichen jugendlichen Eingebornenen; 4 Kommentare-Rationaliserung wissenschaftlich -Leugnung Ritual erfeuelich-Traumatisierung Ritual schmerzhaft-Kontrollgruppe ohne Kommentar
- Kritik an der Theorie Zentrale Annahme Freuds sind nicht empirisch Prüfbar/Falzifizierbar
- Kritik an der Praxis der PSychoanalyse als Therapie viel zu langwierig -> unökonomisch Effektivität nicht nachgewiesen oder Nachweis nicht in den Standarts entsprechend
- Weiterwirken in der Forschung Das Revival des Unbewussten
- Weiterwirken in der Praxis Meta- Analyse von Leichsenring et al zur Wirksamkeit psychodynamischer Kurzzeittherapien -> teilweise scharf krieitsiert