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Persönlchkeitspsychologie (Fach) / Begriffe und methodische Zugänge (Lektion)

Vorlesung 2

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  • Wie treffen wir Aussagen über Persönlichkeitseigenschaften? WIr erschließen Eigenschaften von Personen anhand von Beobachtungen ähnlicher Verhaltensweisen in ähnlichen Situatione  konstruieren anhand von beobachtbaren Verhalten ein diesem Verhalten, wahrscheinlich zugrunde liegendes, aber nicht beobachtbares Konstrukt 
  • Konstrukte nicht beobachtbare hypothetische Begriffe (Konstrukt K) könne über Zuordnungsregel aus Beobachtungen (Verhalten R in Sitation S )erschlossen bzw über diese operationalisiert werden 
  • Disposition hypothetische Konstrukte, die sich manifestieren als Tendenz, in bestimmten (konstruktspezifischen) Situationen ein bestimmtes (konstruktspezifisches) Verhalten zu zeigen  Merkmale Beobachtungsbegriffe                                                   Konstrukte Konstruke ohne Zuordnungsregel                                  Dispositionskonstrukte (hypothetische K.) Augenblicks-Dispostion                                           Permanent Disposition
  • Augenblicksdisposition transsituationale Konsistenz
  • Permanente Disposition transtemporale Konsistenz
  • transsituational Tendenz zu einem Zeitpunkt T1 ein bestimmtes Verhalten R in verschienden Situationen S1-Si zu zeigen  STATE
  • Transtemporal Tendenz, zu verschiedenen Zeitpunkten T1-Ti ein bestimmtes Verhalten R in nur einer Sitauion S1 zu zeigen  HABIT
  • transtemporal und transsituational Tendent zu verschiedenen Zeitpunkten T1-Ti ein bestimmtes Verhalten R in verschiedenen Situationen S1-Si zu zeigen.  TRAIT
  • Absolute Stabilität Absolute Ausprägung eines Merkmals bleibt konst. 
  • Realtive Stabilität Relative Stabilität eines Merkmals bleibt konst. 
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  • Strukturstabilität Zusammenhang zweier Merkmale bleibt konst
  • Datenarten nach Cartell Q-Daten questnonnaire: subjektive Fragebogendaten (selbsteingeschätze Intelligenz) L-Daten  life record: Lebenddaten; unterteilbar in subjektive (Lehrerbeurteilung) und objektive(Schulnoten) T-Daten  test: objektive Testdaten (Intelligenztestwerte)
  • Fragebögen und Tests als Konstrukt Operatinalisierung psychologische Konstruke Vielfach operationalisiert über subjektive fragebögen und/ oder objektive tests DIe Items eines Verfahrens stellen (im Idealfall) Aussagen zu Verhalten R in Situation S dar
  • Tests objektiv; dh es gibt ein richtiges Verhalten, das das Individuum i.A nicht bewusst oder unbewusst verfälschen kann
  • Fragebogen subjektiv; es gitb i.A kein objektiv richtiges Verhalten und das INdividuum kann sein Verhalten bewusst oder unbewusst verfälschen
  • Klassische Gütekriterien Objektivität: Messung ist unabhänig davon wer sie durchführt  Reliabilität: Messung ist zuverlässig  Validität: Messung misst, was sie messen soll
  • Nebengütekriterien Ökonomie: Messung kommt mit wenig Material aus, als Gruppentest durchführbar; nicht unangemessen lang Nützlichkeit: Es besteht ein praktisches Bedurnis für eine Messung; es gibt kein anderes/besseres Verfahren  Zumutbarkeit/ Fairness
  • Reliabilität/ Klassische Testtheorie bei einzelnen Merkmalsmessungen setzt sich die  gemessene Ausprägung zusammen aus "wahren" Ausprägungen und dem Messfehler fehlerunsystematisch und daher bei vielen Messungen im Mittel=0 nach vielen Verhaltensmessungen der Mittelwert dem wahren Wert weiter annährt mehrfach Durchführung der selben Messung in Praxis unmöglich -> maximal ähnliche Messungen durchgeführt
  • Relabilität definiert als Grad,in dem mehrere Messungen desselben Merkmals tatsächlich dasselbe messen Retest Relabilität: Korrelation der Messwerte aus Merkmalsmessungenzu 2 ausfeinander folgenden zeitpunkten (Vorraussetzung stabilität des gemessenen merkmals) Paralleltest Relabilität: Korrelation der Messwerte aus Merkmalsmessungen mit Parallelversionen einies Messinstruments, wird eingesetzt wenn Lern oder Erinnerungseffekte des Retest Ergebnis verzerren könnten Interne Konsistenz: Zusammenhänge der Items eines Tests untereinander zur Untersuchung der Homogenität der Items
  • Reliabilität hohe interne Konsitenz im Sinne der klassischen Testtheorie zwar anzustrebenjedoch eingeschränkter Bedeutungsumfang eines gemessenen Konstrukteinerseits: homogenes Konstrukt bietet wenig Möglichkeiten zu generalisierten Verhaltensvorhersageandererseits: heterogenes Konstrukt wirft Fragen nach sinnvoller Einheit desKonstrukts auf
  • Validität Inhaltsvalidität: Test-Items aus definiertem Universum möglicher Items Kriteriumsvalidität: Zusammenhänge Testwerte x Außenkriterien..zum selben Messzeitpunkt(konkurente Validität)..zu untersch. Messzeitpunkten (prädiktive Validität) Konstruktvalidität: Übereinstimmung  v. Theorie und Empirie umfasst u.a Prüfung der Relation eines Tests zu ähnlichen und unähnlichen Verfahren (konvergente und diskriminante Validität)