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Markt-, Werbe- und Konsumpsychologie (Fach) / Altersbedingte Subkulturen (Lektion)
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- Altersspezifische Produkte: Voltaren, Tena Lady, Potenzsteigernde Mittel
- Altersspezifische Werbung: · gezielt für ältere Personen, allerdings sehen Schauspieler deutlich jünger als eigentliche Zielgruppe aus · Passung an Fernsehprogramm: vor Tagesschau älter, je nach Film
- Warum ist das Alter wichtig? · Wesentlicher Teil unserer Identität · Bedürfnisse und Präferenzen ändern sich in Abhängigkeit vom Alter · Alterskohorte = Menschen mit ähnlichem Alter und Erfahrungshintergrund
- Wie berücksichtigt das Marketing unterschiedliche Generationen? · Meist über Sprache und Symbolik an einzelne Altersgruppen gerichtet (Erkältungsmedikamente für 20 bis 40jährige) · Gegensatz: generationsübergreifend
- Y – 1986 – 2002 Milleniums/ Teens Wie sind die Genrationsgröße, Einstellungen, Ausgabeverhalten und Produktinteressen? • Generationsgröße und Kaufkraft: eher klein, Phase des Geldausgebens • Einstellung, Werte und Wünsch: positiv was zukunft angeht, , Teamwork, digitale Muttersprachler, Bedürfnisse nach Anerkennung • Ausgabeverhalten: Wohlfühlen • Produktinteressen: Wohlfühlprodukte sie teilen und verbreiten schlechte und gute Erfahrungen eher online reagieren auf Werbung und glauben ihr
- Generation X 1965 -85 Nichtstuer oder Babybuster – müssen ausbaden, was Babyboomer verpatzt haben Gründer vieler Firmen(FB, google) charakteristisch, dass sie sich erstmals ohne Kriegseinwirkung mit weniger Wohlstand und ökonomischer Sicherheit begnügen muss als die Elterngenerationen muss für deren ökonomische und ökologische Sünden büßen
- Babyboomer Wie sind die Einstellungen, Werte und Wünsche und das Ausgabverhalten? Ende 2. Weltkrieg bis 1964 Einstellung, Werte und Wünsche: haben Revolution ausgelöst „Hippies“, aktiv und körperlich fit Unterteilung in 3 Gruppen: Gruppe gestern (verharren in der Vergangenheit), heute (leben im Hier und Jetzt) und morgen (Blick nach vorne) Ausgabeverhalten: 40% Wohnen/Einrichtung, 57% Rente über Durchschnitt, 38% über Durchschnitt was Bekleidung angeht, Senioren: 15% Mehrausgaben als Durchschnitt für: Geschenke, Spielzeug
- Generation Z Wie sind die Generationsgröße und Einstellungen, Werte und Wünsche? 2003 oder später – echo boomer Generation Z sind wegen des selbstverständlichen Gebrauchs von digitalen Technologien wie World Wide Web, MP3-Player, SMS und Mobiltelefonen seit dem Kindesalter Teil der Digital Natives, und damit deren zweite Generation Generationsgröße und Kaufkraft: eher klein, Phase des Geldausgebens Einstellung, Werte und Wünsche: streben nach Anerkennung
- Wie spreche ich Teenager an? · Nicht herablassend sein · Markenimage treu bleiben · Unterhaltung – interaktive Werbung auf das Wesentliche beschränkt · Solidarisch sein – Verständnis für altersgemäße Probleme zeigen Teenager sind Einflussmarkt (auf Eltern) und Zukunftsmarkt
- Marketing für Senioren Welche Aspekte werden angesprochen? · Autonomie beachten · Verbundenheit ansprechen · Altruismus betonen
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- Gefühltes Alter · Je älter man wird, desto jünger fühlt man sich · Mentaler Zustand und geistige Aktivität haben mehr Einfluss auf Lebensdauer/qualität als chronologisches Alter · Wie kann man das Nutzen? Werbung für ältere sollen von jüngeren Schauspieler angepriesen werden und umgekehrt
- Y Produkte, Werbung und Medium Produkte: Nicht zu teuer, Beauty & Lifestyle, Elektronik Werbung: Cool & modern, dynamisch, Influencer, Stars, individuell Medium: Internet, Influencer, Produkt Placement
- Babyboomer Produkte, Werbung, Medium Produkte: Autos, Luxusartikel, Elektronik, Smart-Home, Produkte für Teenager, Kinder, Versicherungen, Bücher, stabile Aktien Werbung: Qualität Medium:Fernseher, Print (Tageszeitschrift und Prospekte)
- Der graue Markt Produkte, Werbung, Medium Produkte: Dekoration, Versandhandel(QVC, Quellekatalog), Urlaub (Rentnerreisen, Kreuzfahrt), Medikamente Werbung: Mobilität, Marken, Verbundenheit über Vereine, Sicherheit Medium: Fernsehen, Print, Radio, Post, Telefon!
- Kriegskinder-Generation während 2. Weltkrieg
- Stille Kriegsgeneration zwischen 1. und 2. Weltkrieg
- Grauer Markt Kriegskindergeneration und älter (teilweise auch Babyboomer)
- Reifer Markt Babyboomer - 1946 bis 1964 (teilweise auch Gen X)
- Abfolge Generationen Generation der Zwischenkriegszeit (1918 bis 1938) Stille Generation (zwischen 1. und 2. Weltkrieg) Kriegskindergeneration (während 2. Weltkrieg) Babyboomer (1946 - 1964) Generation X (1965 - 1985) Generation Y (1986 - 2002) Generation Z - > 2003
- Studie The Relationships Among Family and Social Interaction, Loneliness, Mall Shopping Motivation, and Mall Spending of Older Consumers Youn-Kyung Kim, Jikyeong Kang & Minsung Kim (2005) schlagen vor, dass der Einzelhandel die Kaufkraft älterer Menschen erhöhen kann indem er sich an ihre Bedürfnisse, allen voran Einsamkeitslinderung, anpasst. Das untersuchen sie anhand der Einkaufsmotivation (konsum- vs. erfahrungsorientiert) älterer Menschen in Malls/Outlets. Es gab signifikante Beziehungen zwischen sozialer Interaktion, Einsamkeit, erfahrungs- und konsumorientierter Motivation und Ausgaben. Die Erkenntnis ist, dass Malls/Outlets auf Mitarbeitertrainings, Ambiente, Musik und Ästhetik setzen sollten, um die Kaufkraft von älteren Menschen zu stärken und ihre Einsamkeit zu lindern.