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Einführung in die Psychologie (Fach) / Definitionen (Lektion)
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- Arten von Effekten (operantes Konditionieren) positive Bekräftigung (Belohnung) negative Bekräftigung (Erleichterung) aversive Bestrafung Bestraftung durch Entzug Nichtbekräftigung, Löschung
- Elaboration (Lernprozess) Verknüpfung neuer Informationen mit dem Vorwissen und der subjektiven Anreicherung
- Organisation (Lernprozess) sorgt für innere Ordnung und Reduktion der Informationsfülle (Abstraktion von Grundgedanken / Bildung von Kategorien / hierarchische Gliederungen)
- Arten von Lernübertragung / Transfer Generalisierung (Lernübertragung geschieht von selbst; verhaltensbezogen) Anwendung (bewusste Lernübertragung; wissensbezogen)
- Situationsfaktoren das aktuelle unmittelbare Umfeld im Moment des Verhaltens
- Situative Faktoren (Einteilung) medial-inhaltliche Bedingungen (z.B. Vorträge/Texte/Prüfungdaufgaben) materielle Gegenstände physiskalisch-chemische Bedingungen räumliche Bedingungen soziale Bedingungen
- Unterschied Interaktion & Kommunikation Interaktion betont Wechselseitigkeit, Kommunikation kann auch nur in eine Richtung verlaufen bei Interaktion Akzent auf interpersonale Verhaltenszusammenhänge, bei Kommunikation Akzent auf Nachrichtenseite
- Interaktionsskript Vorstellung, wie man sich der anderen Person gegenüber verhält
- Persönlichkeitspsychologie typisches Erleben/Verhalten einer Person in ihrer Einzigartigkeit und relativen Stabilität beschreiben/erklären/vorhersagen
- Differenzielle Psychologie konzentriert sich auf einzelne Persönlichkeitsmerkmale
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- Gruppen von Dispositionen Kompetenzen Motive Gefühlsneigungen Verhaltens- und Erlebnisstile, Temperamente Selbstbild
- Kriterien zum Vergleich von Theorien Gewicht auf Person oder auf Situation/Interaktion Persönlichkeit als statische Struktur oder als sich veränderndes System (Prozess) Fokus auf bewusste innere Prozesse oder unbewusste Prozesse/Strukturen
- endogenistische Entwicklungstheorien Umwelt & Subjekt nicht aktiv an Entwicklung beteiligt; Entwicklung aus Reifung bzw. genetischen Programm --> reifungstheoretische Annahme
- exogenistische Entwicklungstheorien Umwelt aktiv an Entwicklung beteiligt; einwirkende Reize (=Erfahrungen) sind Ursache der Veränderung; lerntheoretische Erklärung (z.B. Behaviorismus); Sozialisaton als passive Formung durch aktiv beeinflussende Umwelt (z.B. Gesellschaft)
- Selbstgestaltungstheorien (Entwicklung) Subjekt aktiv an Entwicklung beteiligt --> reagiert auf Umwelt durch seine Interpretation der Wirklichkeit z.B. Jean Piaget: Individuum entwickelt sich in Form von "Selbstkonstruktionen"
- Interaktionistische Theorien (Entwicklung) Subjekt & Umwelt aktiv --> dynamisch-reziptoke Wechselwirkung; Subjekt verarbeitet wahrgenommene Umwelt und greift handelnd ein und verändert sie Sozialisation als aktive Auseinandersetzung mit der aktiv beeinflussenden Umwelt
- Sozialisation sozialbezogener Aspekt der Entwicklung; Entstehung und Veränderung sozialen Verhaltens und Einstellungen und Erlernen sozialer Dispositionen
- Paradigma bestimmte Grundhaltung bzw. Konsens in Wissenschaftsgemeinde (z.B. Standardexperimente und -methoden)
- Phase der Normalwissenschaft (Kuhn) Erforschung der Implikationen, Konsequenzen, Vorgaben des Paradigmas und seine Anwendung auf gegebende Fragestellungen/Probleme
- Nach Kuhn: Wissenschaftsprozess ist... revolutionär, diskruptiv, kämpferisch
- Positivismus Vorstellung einer kontinuierlich vorwärtsschreitenden Rationalität der Wissenschaft
- Kognitive Wende bis Anfang 1960er Jahre Behaviorismus (Verhalten + von außen beobachtbares Gegenstand psych. Forschung), dann Kognitivismus (auch von außen unsichtbare Vorgänge wie Denken, Vorstellungen, Wünsche usw.)
- Peer Review Prozess entscheidender Filterprozess bei der wissenschaftlichen Publikation; Prozess der Begutachtung, der zum Einsatz kommt, wenn jemand einen Artikel in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlichen möchte
- Publikation Leistungsausweis der Wissenschaftler, in der wissenschaftliche Erkenntnisse verfügbar gemacht werden
- Soziale Position eines Wissenschaftlers (Kriterien) Publikationstätigkeit Anzahl und Güte der Publikationen Eingebunden sein und Akzeptanz in Wissenschaftsbetrieb Innovationspotenzial
- Wissenschaft kollektives Bemühen um Verstehen und Nutzbarmachen der Welt im Dienste der Allgemeinheit & systematisch und methodisch von Irrtum so weit gesicherter Versuch, aus kollektiver Erfahrung Wissen über die Welt zu abstrahieren
- Originalarbeiten direkte Resultate wissenschaflticher Tätigkeit; Publikationen in Wissenschaftlichen Fachzeitschriften, die an viele Voraussetzungen gebunden sind. Hohe Aktualität und Genauigkeit, niedrige Verständlichkeit
- Überblicksarbeiten / Zusammenfassungen /Reviews / Metaanalysen Sekundärarbeiten; schneller Überblick über den Stand der Wissenschaft
- Buchkapitel / Handbuchartikel / Monographien leichter verdaulich für breiteres Publikum; längere Gültigkeit
- Abduktion kreativer Einfall, Kreativität; Schluss von verschiedenen, anscheindend unverbundenen Einzelfällen auf eine verborgene hypothetische Struktur/Theorie; ABER sehr fehleranfällig + nicht algorithmierbar
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- Induktion Verallgemeinerung; sammeln vieler Einzelbeobachtungen, die allmählich zu einer Allgemeinaussage verbunden werden --> bleibt eng an den Fakten; ABER: Induktionsproblem --> Induktion kann sich nicht selbst begründen
- Deduktion Syllogismus; Ableiten von Einzelaussagen bzw. Konkretisierung aus einer theoretischen Struktur + deren Überprüfung (?)
- Satz Aussage, die entweder einem Objekt Eigenschaften zuschreibt oder Beziehungen zwischen Objekten beschreibt oder Bedingungen für Eigenschaften formuliert
- Urteil Durchführung einer konkreten Bestimmung eines Subjekts
- Theorie System von Aussagen widespruchsfrei, möglichst viele Phänomene umfassend, möglichst wenig neue und nicht auf empirische Erfahrungen begründete Annahmen
- Theoriereduktion Eine Theorie vollständig auf eine Theorie zurückführen/ableiten
- reduktive Erklärung Erklärung bezieht sich meistens auf Phänomen --> Komplexität wird verringert
- Hypothese aus Theorie abgeleiteter Satz in "wenn dann" Form
- Begriff vollständige Definition eines Gegenstandes oder Sachverhaltes spiegelt komplettes Wissen --> deshalb erst am Ende einer Erkenntnis möglich
- Intension (eines Begriffs) Inhalt eines Begriffes bzw. seine Definition; Merkmale des Objekts / Definitionselemente
- Extension (eines Begriffs) Anwendungsbereich des Begriffes; umfasst Menge der Objekte, die innerhalb Platz finden
- Operationalisiserung Erfassung der empirischen Merkmalausprägungen + wissenschaftliche Hypothese empirisch testbar machen
- Protokollsatz Satz, der einfache, unbestreitbare Wahrnehmungen wiedergibt
- ad-hoc-Modifikationen Modifikationen, die nicht von Anfang an in der Theorie enthalten sind, sondern erst nach empirischer Falsifikation eingeführt wurden