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medizinische, biologische Grundlagen für PP

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  • Cortison - Nebenwirkungen Bluthochdruck, Gewichtszunahme, Blutzuckersteigerung, Hautveränderungen, Osteoporose
  • SSRIs Indikationen Depression Angst Zwang Essstörungen
  • Lithium - Nebenwirkungen Gewichtszunahme, Kreislaufstörungen, Zittern (Tremor, besonders in den Händen), Übelkeit, Erbrechen, Veränderungen des Blutbilds (Leukozytose), Müdigkeit, verstärkter Durst und verstärktes Wasserlassen, ...
  • Anatomische Richtungdefinitionen Dorsal – zur Rückfläche hin Kaudal – zum Schwanz hin Kranial zum Schädel hin Lateral – seitlich Medial - zur Mitte hin Ventral – bauchwärts Distal – vom Körperzentrum entfernt
  • Neurotransmitter (Auswahl wichtiger Stoffe) Glutamat (erregend), GABA (hemmend), Glycin (hemmend), Dopamin, Serotonin, Acetylcholin, Noradrenalin
  • BMI Errechnung und Interpretation Gewicht durch Körpergröße ins Quadrat Unter 16 – gefährliches Untergewicht; 16-18,5 Untergewicht; 18,5-25 Normalgewicht; 25-30 Übergewicht; 30-35 Adipositas I, 35-40 Adipositas II, ab 40 Adipositas ...
  • Holy Seven (psychosomatische Erkrankungen) 1)      Ulcus ventriculi /duodeni (Magengeschwür, Zwölffingerdarmgeschwür) 2)      Asthma bronchiale 3)      Rheumatoide Arthritis 4)      Neurodermitis 5)      Essentielle ...
  • Hypothyreose (Merkmale) Antriebsmangel, Müdigkeit, leichte Erschöpfbarkeit, Obstipation, trockene Haut, brüchiges Haar, leichtes Frieren, Gedächtnisminderung, Appetitlosigkeit, Bradykardie
  • Hypothalamus - Funktionen - Hunger, Durst. Sättigung - Aufrechterhaltung Homöostase: Temperatur, Blutdruck - circadiane Rhythmik - Steuerung des Sexualverhaltens
  • SSRIs - Beispiele Fluoxetin (Fluctin) Citalopram (Cipramil) Escitalopram (Cipralex) Fluvoxamin (Fevarin) Paroxetin (Parolich) Sertralin (Zoloft)
  • Diazepam (Faustan), Benzodiazepin
  • Sertralin SSRI
  • Doxepin Trizyklisches AD
  • Sulpirid = Amisulprid atypisches Neuroleptikum
  • Tetrazyklische Antidepressiva (Nebenwirkungen und ... kaum Nebenwirkungen, v.a. Sedierung und Gewichtszunahme Beispiele Mirtazapin, Mianseril
  • Antidepressiva - Indikationen Depression Ängste Zwänge Essstörungen, v.a. Bulimie chronische Schmerzen Schlafstörungen somatoforme Störungen PTSD ... (Chronic Fatigue Syndrom, prämenstruelles Syndrom)
  • Aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem ARAS) ... ist in der Formatio reticularis lokalisiert  aufsteigende Bahnen zum Kortex - Steuerung von Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit absteigende Bahnen zum vegetativen NS und zum bewegungsapparat - Steuerung ...
  • Carbamazepin (Indikation) aus der Klasse der Anitkonvulsiva Indikationen: Bipolare Störung (2. Wahl nach Lithium!) Manie (keine Zulassung in Dtl.) Epilepsie
  • Benperidol typisches Neuroleptikum, inzwischen selten verwendet
  • Elektrolytstörungen Chlorid, Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium, Phoysphat, Bikarbonat sind erniedrigt; Störungen im Säure-Basen-Haushalt
  • Trizyklische Antidepressiva - Nebenwirkungen anticholinerge Wirkungen (Wirkung auf Acetylcholin): Mundtrockenheit Akkomodationsstörung, Veränderung Augeninnendruck Miktionsstörungen, Obstipation kardiale Störungen (Tachykardie, EKG-Veränderungen) ...
  • Antidepressiva und Suizidalität bei suizidalen Patienten ist Monotherapie mit sedierendem AD empfohlen oder aktivierendes AD + Benzodiazepin in Initialphase mit TZA kann Suizid verübt werden
  • zentrales Serotoninsyndrom = seltene, aber schwere NW von SSRIs Fieber psychopathologische Auffälligkeiten (Delir, Erregung) gastronintestinale Symptome Bewusstseinsstörungen Krampfanfälle, Koma, Organversagen lebensbedrohlich ...
  • MAO-Hemmer - Nebenwirkungen Blutdruckerhöhung kardiovaskuläre Probleme Tyraminkrise (lebensbedrohlich!)
  • Methylphenidat Psychostimulanzie, die bei ADHS eingesetzt wird Kontraindikationen: Drogenabusus, Psychosen
  • Limbisches System Funktionseinheit im Gehirn, die der Verarbeitung von Emotionen und der Entstehung von Trieben dient dazu gehören u.a. Hippocampus Fornix Corpus mamillare Gyrus cinguli Amygdala Nuclei anterioventrales ...
  • endokrines System = Organe oder Organteile, die Hormone produzieren Hypophyse Schilddrüse Nebenschilddrüsen Nebennieren Hypothalamus Langerhans-Inseln des Pankreas Leydig-Zwischenzellen des Hodens Follikelepithelzellen ...
  • Cortisol Stresshormon Produktion in der Nebennierenrinde Aktivierung von katabolen (= abbauenden) Stoffwechselvorgängen (> Energie) dämpfende Wirkung auf Immunsystem (> Behandlung von überschießenden Reaktionen ...
  • Hypothalamus-Hypophysen-Achsen Regulation von Hormonsekretion Hypothalamus als oberste Instanz, Ausstoß von Steuerhormonen (Releasing-Hormon) und Effektorhormonen (Hormone, die direkt am Ziel wirken) Hypophysenvorderlappen wird aktiviert ...
  • Oxytozin Hormon, das im Hypothalamus gebildet wird Wehentätigkeit, Milchsekretion, Mutter-Kind-Beziehung
  • Glukagon Hormon, das in Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Insulin Hormon, das in Bauchspeicheldrüse gebildet wird senkt den Blutzuckerspiegel; Gegenspieler zum Glukagon
  • Melatonin Hormon, das in Zirbeldrüse (Epiphyse) gebildet wird Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus aus Serotonin produziert
  • Hormone vs. Neurotransmitter dienen beide der Übertragung von Informationen chemisch sehr ähnlich Adrenalin als Hormon und Neurotransmitter Endorphine als "Graustufe" Hormone: werden in Drüsen produziert und erreichen über ...
  • Katecholamine Stoffgruppe, die Hormone und Neurotransmitter sind wirken über G-Protein-gekoppelte Rezeptoren Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin
  • Dopamin wichtiger Neurotransmitter aus der Gruppe der Katecholamine Vorkommen: v.a. Mittelhirn, aber auch im vegetativen NS Funktionen: Bewegungssteuerung (Basalganglien) Belohnungssystem (mesolimbisches System) ...
  • Schilddrüsenhormone Triiodthyronin Thyroxin
  • GABA Gamma-Aminobuttersäure wichtigster hemmender Neurotransmitter im ZNS Hemmung von verschiedenen endokrinen Zellen (z.B. in der Bauchspeicheldrüse)
  • Serotonin Hormon und Neurotransmitter Vorkommen: Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System, Auge, Blut  Serotonin im ZNS: Stimmung Schlaf-Wach-Rhythmus Appetit Schmerz, Migräne Sexualverhalten ...
  • L-Dopa Vorstufe des Dopamins, das als Parkinsonmittel verabreicht wird überwindet im Gegensatz zum Dopamin die Blut-Hirn-Schranke
  • Adrenalin Stresshormon, im Nebennierenmark gebildet Herzfrequenzsteigerung Blutdruckanstieg Bronchiolenerweiterung schnelle Energiebereitstellung durch Fettabbau (Lipolyse) Freisetzung und Biosynthese von Glucose ...
  • Noradrenalin Neurotransmitter im ZNS und sympathischen NS Hormon, das im Nebennierenmark gebildet wird Anregung des Herz-Kreislauf-Systems, Blutdrucksteigerung > Fluchtreflex Die wichtigere Funktion des NA ist die ...
  • Acetylcholin wichtigster Neurotransmitter Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskel sympathisches und parasympathisches NS > Alzheimer-Krankheit
  • Agnosie modalitätsspezifische Unfähigkeit, sensorische Reize wahrzunehmen
  • Prosopagnosie Unfähigkeit, Gesichter zu erkennen
  • EEG-Wellen (Zuordnung zu Schlafphasen und Zuständen) ... Alpha: geschlossene Augen, entspannter Zustand Beta: REM-Schlaf Gamma: starke Konzentration, Lernen, Meditation Delta: traumloser Tiefschlaf, Epilepsie, Hirnläsion Theta: leichter Schlaf, evtl. Hinweis ...
  • Glutamat = Glutaminsäure wichtiger Baustein von Proteinen erregender Neurotransmitter im ZNS
  • Neuroleptische Potenz antipsychotische Wirksamkeit von Neuroleptika
  • Triptane Arzneistoffe zur Akutbehandlung der Migräne und des Cluster-Kopfschmerzes. Ihr Wirkmechanismus beruht auf einer selektiven Stimulierung von Serotonin-Rezeptoren
  • malignes neuroleptisches Sydrom = seltene lebensbedrohliche NW von Neuroleptika akute Hyperthermie generalisierter Rigor (Zahnradphänomen) extrapyramidalmotorische Störungen (Grimassieren, Tremor, Opisthotonus) vegetative Symptomatik ...