Erkrankungen des Nervensystems (Fach) / Schlaganfall (Apoplex) (Lektion)

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Ursachen Symptome Therapie

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  • In welchem Alter treten Schlaganfälle auf 75 % nach dem 65 Lebensjahr kann aber schon ab der Lebensmitte auftreten
  • Ursachen für Apoplex Verschlüsse Verstopfung der Hirngefäße durch einen Thrombus(Blutpfropf) od. Embolus(wandernder Thrombus) führt zu Unterversorgung der Nervenzellen und zum Absterben des Hirngewebes (80%) Hirnblutung Kleinere Gefäße platzen auf, es kommt zu einem Blutstau, dadurch wird Hirngewebe abgedrückt und damit nicht mehr versorgt. Es stirbt ab. (20%9 Wenn Nervezellen 3 Minuten ohne Sauerstoffversorgung sind, sterben sie ab.
  • Parese (Lähmung) Weil in bestimmten Hirnbereichen die Nervenzellen nicht mehr funktionieren, werden keine Impulse mehr in den Körper geleitet. Das wird als sensorische und/oder motorische Ausfälle sichtbar. Typische Pareseform nach Apoplex Faszialispares links Arm in Beugestellung, Beugekontrakturen der Hand- und Fingergelenke Spitzfußstellung und Zirkumduktion (kreisförmige Bewegung eines Fußes nach außen) Hemi-Parese = halbseitige Lähmung Plegie = vollständige Lähmung
  • Unterschiede Verschluss - Blutung Verschluss Beginn: langsam fortschreitend, Unwohlsein Verlauf: in Stunden bis Tagen Bewusstsein: normal bis leicht getrübt Kopfschmerzen: selten, evtl. Kopfdruck Hirndruck: selten Prognose: Erholung ist möglich Blutung Beginn: akut, Übelkeit, Erbrechen Verlauf: innerhalb von Minuten Bewusstsein: Stark getrübt, rasche Verschlechterung Kopfschmerz: evtl. sehr stark Hirndruck: sehr stark, oft Atemlähmung und Koma Probnose: Lähmungen bleiben, Letalität ist hoch
  • Transiente Ischämische Attacke (TIA) Vorübergehender Anfall von Blutleere Neurologische Ausfälle, bilden sich aber innerhalb von 24 Std. vollständig zurück Akuter Symptombeginn Dauer bis max. 30 Min. Gehirnzellen sterben auch ab, da aber die betroffene Arterie von geringem Durchmesser ist, sind nur kleine Hirnareale betroffen. Warnsignal für späteren Schlaganfall
  • Medizinische Behandlung des Schlaganfalls Akutphase: in den ersten 3 Std. Gewebeschäden gering halten, Verschluss auflösen Förderung der Hirndurchblutung Blutung stoppen Atmung und Herztätigkeit überwachen Physio- u. Ergotherapie, evtl. Logopädie u. Sprachersatztherapie Reha- u. chronische Phase unterstützende Pharmakotherapie z. B. bei Schmerzen oder psychischen Störungen wie Angststörungen o. Depression
  • Welche Komplikationen können beim Schlaganfall auftreten Stürze Spastiken Schluckstörungen chronische Schmerzen Kognitive Ausfälle Schluckstörungen (Dysphagie) Epilepsie und reaktive Depression (bis zu 50%)