Informations- und Prozesstechnologie (Fach) / Statistik Grundlagen/ Grundbegriffe (Lektion)

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Quantitatives Controlling / Quantitative Methoden

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  • Statistik hilft uns... - Stärken und Schwächen zu erkennen und zu analysieren - Potentiale und Entwicklungen einzuschätzen - Zusammenhänge zu erkennen und zu nutzen
  • Was ist Statistik? ... ist die Lehre von Methoden zur Gewinnung, Charakterisierung und Beurteilung von zahlenmäßigen Informationen über die Wirklichkeit.
  • Unterteilung Statistik 1. Statistische Methoden > Deskriptive Statistik > Inferenzstatistik 2. Wirtschaftsstatistik
  • Wie nennt man die Wirtschaftsstatistik noch? die angewandte Statistik
  • Unterteilung von Statistischen Methoden in... 1. Deskriptive Statistik (beschreibende) 2. Inferenzstatistik (induktive, schließende)
  • Deskriptive Statistik Verfahren zur verdichtenden Beschreibung und anschaulichen Darstellung von numerischen Daten mit Hilfe von Tabellen, Grafiken und Kennzahlen.
  • Inferenzstatistik Verfahren des Schließens von Daten einer Stichprobe auf die Verhältnisse in der entsprechenden Grundgesamtheit. Grundlage: Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Ablauf einer statistischen Untersuchung 1. Planung 2. Erhebung der Daten 3. Aufbereitung der Daten 4. Datenanalyse bei Stichproben 5. Interpretation
  • statistische Untersuchung 1. Planung - Theorie - Entwicklung einer Fragestellung > Festlegung des Untersuchungsziels - Aufstellen von Untersuchungshypothesen - Aufstellung eines Ablaufplans, Bereitstellung finanzieller Mittel
  • statistische Untersuchung 2. Erhebung der Daten - Befragung z.B. Meinungsumfrage - Beobachtung z.B. Verkehrszählung - Experiment z.B. Warentest - automatische Erhebung z.B. Scannerkassen
  • Erhebung Unter Erhebung versteht man die Gewinnung des statistischen Datenmaterials von Merkmalsausprägungen bei interessierenden Merkmalsträgern (statistische Elemente).
  • statistische Merkmale ... sind die interessierenden Eigenschaften der Daten
  • Merkmalsausprägung Die Werte, die das Merkmal annehmen kann.
  • Merkmalsträger sind die zu untersuchenden Objekte, z.B. Kunden, Filialen, Zeitungen etc.
  • Skala Als Skala bezeichnet man das Mess- bzw. Informationsniveau der Merkmalsausprägungen.
  • Grundgesamtheit ... ist die Grundgesamtheit ist die Menge aller statistischen Einheiten / Objekte
  • Erhebung der Daten Unterscheidung der Daten in: 1. Primärdaten 2. Sekundärdaten
  • Primärdaten Die Daten werden für die Untersuchung eigens erhoben.
  • Sekundärdaten Es kann auf schon vorhandene Daten zurückgegriffen werden.
  • statistische Untersuchung Unterscheidung der Erhebungsarten in 1. Vollerhebung 2. Teilerhebung
  • Vollerhebung Alle Elemente einer Grundgesamtheit werden untersucht
  • Teilerhebung Es wird lediglich eine Teilmenge (Stichprobe) der Grundgesamtheit untersucht.
  • statistische Untersuchung 3. Aufbereitung der Daten Deskriptive Statistik: - Gruppierung und Klassifizierung der Datem (Verdichtung des Datenmaterials) - Aufstellen von Häufigkeitstabellen - Anfertigen von Grafiken - Berechnung charakteristischer Kennzahlen
  • statistische Untersuchung 4. Datenanalyse bei Stichproben Induktive Statistik: 1. Stichprobe 2. statistisches Schließen (Induktion) auf Grundlage der Wahrscheinlichkeitsrechnung 3. Erkenntnisse über unbekannte Merkmale der Grundgesamtheit sammeln
  • statistische Untersuchung 5. Interpretation Die statistischen Resultate werden hinsichtlich ihres Untersuchungsziels gedeutet.
  • Nominalskala Unterschiedliche Merkmalsausprägungen ohne Rangordnung, z.B. Farbe, Familienstand - qualitatives Merkmal
  • Ordinalskala Sinnvolle Rangordnung zwischen verschiedenen Merkmalsausprägungen, z.B. Schulnote, Güteklasse bei Lebensmitteln - Rangmerkmal
  • metrische Skala / Intervallskala Rangordnung sowie Abstände zwischen Merkmalsausprägungen sind bestimmbar, z.B. Einkommen, Umsätze - quantitatives Merkmal
  • statistische Merkmale bei Skalen - qualitatives Merkmal - Rangmerkmal - quantitatives Merkmal
  • Unterscheidungskriterien Merkmale - Diskret - Stetig
  • Diskrete Merkmale Die Anzahl der Merkmalsausprägungen ist endlich oder zumindest abzählbar. Nominalskalierte Merkmale sind diskret, viele ordinale Merkmale sowie metrische Merkmale, bei denen etwas gezählt wird. (z.B. Anzahl Kinder, Kunden, produzierte Autos)
  • Stetige Merkmale Zumindest theoretisch liegen zwischen zwei Merkmalsausprägungen unendlich viele verschiedene Zwischenwerte (reele Zahlen z.B. Umsatz, Größe, Temperatur, Alter)