Beschaffung, Fertigung, Marketing (Fach) / Marketing 6 (Lektion)

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Integrierte Marketing-Kommunikation

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  • Was bedeutet integrierte Marketing-Kommunikation? Integrierte Kommunikation bezeichnet im Bereich der Kommunikationspolitik den Prozess der allumfassenden und vernetzten, strategischen und damit zielgerichteten Kommunikation. Sie umfasst Analyse, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle (Management) der gesamten internen und externen Kommunikation von Unternehmen, Organisationen oder Personen mit dem Ziel, eine konsistente und aufeinander abgestimmte Unternehmenskommunikation zu gewährleisten.
  • Was ist Eins-zu-Eins-Marketing? Der Trend des Wandels im Kommunikationsumfeld geht immer mehr in Richtung 1:1 Marketing. Weg vom Massenmarketing hin zum segmentierten Marketing: - Massenmärkte splittern sich in kleine Teilmärkte auf - Fortschritte in der Informationstechnik beschleunigt die Entwicklung hin zu segmentierten Märkten
  • Welches ist die Voraussetzung zur Umsetzung der integrierten Marketing-Kommunikation? Unternehmen muss alle Kontaktpunkte mit dem Kunden kennen (E-Mail, Telefon, Internetseiten, Apps)
  • Der Ablauf von Kommunikationsvorgängen Sender: der Auftraggeber, der die Botschaft versenden möchte Kodierung / Verschlüsselung: die Botschaft wird als Symbol verschlüsselt Bostschaft: die Zusammenstellung aus Worten, Bildern, Symbolen, die tatsächlich veröffentlich werden Medien: die Kommmunikationswege vom Sender zum Empfänger Dekodierung / Entschlüsselung: die Vorgänge, bei denen der Emfänger den Symbolen bestimmte Bedeutungen zuordnet Emfänger: das Individuum oder die Gruppe, das / die Botschaft empfängt Reaktion / Wirkung: die Reaktion des Emfängers auf die Botschaft Feedback: der Teil der Wirkung, der an den Sender zurück übermittelt wird Störpegel: nicht geplante Störungen des Kommunikationsprozesses z.B. Denglisch = Werbung wird nicht verstanden, oder sie ist sehr anstrengend und nervig Die Schritte 1-8 bilden einen Kreislauf. 9. Kann überall auftauchen.
  • Inhalt einer Botschaft Der Inhalt einer Botschaft kann: rational: (vernünftig, sinnvoll) emotional: (z.B. Humor, Furchtappelle) moralisch: (z.B. Saubere Umwelt, Verpackungsrecycling, Grüner Punkt, Bekämpfung der Ausländerfeindlichkeit,Hilfe für Bedürftige)
  • Wie könnte die Struktur einer Botschaft aussehen? z.B. Schlussfolgerung oder Fazit in Botschaft integrieren? Nur Vorteile des Produkts kommunizieren oder Für und Wider aufzeigen? Stärkstes Argument am Anfang oder am Ende einer Botschaft bringen?
  • Surrogatbezogene Gestaltungsoptionen der Mediawerbung bei Dienstleistungen Gestaltungsoptionen aufgeteilt nach: Dargestellten Faktoren: Externe und Interne Faktoren Gestaltungsziele: Materialisierung und Personlaisierung Externe Faktoren / Materialisierung: Vorher-/Nachher Darstellung, Verpackung des Dienstleistungsobjektes, Darstellung der Bedürfnisbefriedigung Externe Faktoren / Personalisierung: Referenzkunden, Testimonials, Prominente Interne Faktoren / Materialisierung: Materielle (sachbezogene) interne Faktoren, Objektproben, Einsatz von Sinnbildern, Herausstellung des Trägermediums Interne Faktoren / Personalisierung: Führungskräfte, Mitarbeiter (mit oder ohne Kundenkonkakt), Darstellung des Dienstleistungsprozesses
  • 5. Leitfragen zur Messung der Werbewirkung Erinnern sich die Angehörigen der Zielgruppe daran, die Botschaft gesehen, bzw. gehört zu haben ? (Erinnerung an die Botschaft?) An welche einzelnen Punkte oder Aussagen erinnern sich die Angehörigen der Zielgruppe? (Erinnerung an was?) Was empfanden sie, als sie die Botschaft aufnahmen? (Empfindungen?) Hat sich ihre Einstellung zum beworbenen Produkt oder Unternehmen gegenüber vorher geändert und wie sieht diese Änderung aus? (Einstellungsänderung?) Konnte der Absatz in der Zielgruppe gesteigert werden? (Absatzsteigerung?)
  • 4 Methoden zur Festlegung des Budgets für die Marketing-Kommunikation Festlegung ... anhand verfügbaren Mittel -> "All you can afford-Methode" als Prozentsatz des Umsatzes -> "Percentage of Sales-Methode" im Verglich zur konkurrenz -> "Competitive Parity-Methode" anhand der Marketingziele und -aufgaben ->"Objective and Task-Methode"
  • Vergleich von Push- und Pull-Strategie im Rahmen des Kommunikations-Mix Push-Strategie: "in den Markt drücken" Hersteller: Merketingaktivitäten: Außendienst, Messen, etc--------> Groß- und Einzelhändler: Marketingaktivitäten: Werbung, Verkaufsgespräch, Sonderaktionen, etc.----------> Käufer Pull-Strategie: "Die Käufer müssen unser Produkt verlangen" (Kreislauf) Hersteller: adressiert seine Marketingaktivitäten überwiedgend an die Käufer (Endverbraucher) in der Folge verlangen die Käufer dieses Produkt im Handel und kein anderes) -------> Käufer: Nachfrage ------>Groß- und Einzelhändler: Nachfrage ------> Hersteller
  • Marketing- Kommunikation und gesellschaftliche Verantwortung (Ethik) im Bezug auf Werbung und Verkaufsförderung sowie den persönlichen Verkauf Werbung und Verkaufsförderung: Falsche oder irreführende Werbung ist gesetzlich verboten Verbot unlauterer Werbung: Es ist verboten, Interessenten mit besonders günstigen Angeboten oder unter falschen Voraussetzungen ins Geschäft zu locken, um sie dann auf ein teureres Angebot umzustimmen. Unterstützung ökologischer und sozialer Projekte Tatsächlich gesellschaftliche Verantwortung oder nur Aktivitäten um vor den Anspruchsgruppen gut dazustehen? Der persönliche Verkauf: Wie bei der Werbung dürfen die Darstellungen der Mitarbeiter, die im Verkauf tätig sind, nicht irreführend, falsch oder übertrieben sein Problematik der Bestechung Problem der üblen Nachrede gegenüber Wettbewerbern